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Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

 
Als „Aktionsbündnis 5. Mai“ hatten sich auch dieses Jahr wieder unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. bayerische Behindertenselbsthilfeverbände, Selbsthilfeorganisationen und -gruppen, Behindertenhilfeverbände sowie einschlägige Akteure aus München und Umland zusammengeschlossen. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal ein neues Format für die Veranstaltung gewählt, bei dem der Protestcharakter wieder mehr im Mittelpunkt stand. Unter dem Motto „Mit und ohne Behinderung. Zusammen geht mehr!“ fand der Protesttag am Freitagabend, 5. Mai, von 16-19 Uhr auf dem Karlsplatz in München unter lebhafter Beteiligung und sehr gut besucht statt.
 
Für Menschen mit Behinderung sind Schule, Arbeit, Freizeit, Wohnen oder Gesundheit häufig „Tatorte“ verhinderter Teilhabe. Bei unserer diesjährigen Protestkundgebung setzten wir die verhinderte Teilhabe in diesen Lebensbereichen an fünf entsprechenden „Tatorten“ am Stachus in Szene. Politikerinnen und Politiker der bayerischen Landtagsfraktionen und des Stadtrates der Landeshauptstadt München wurden bei einem Rundgang an den „Tatorten“ von Menschen mit Behinderung ins Verhör genommen. Wir forderten, dass Bayern umgehend die „Tatorte verhinderter Teilhabe“ beseitigen und die UN-Behindertenrechts-konvention in allen Lebensbereichen wirksam umsetzt. Darüber hinaus konnte man bei Interesse an den „Tatorten“ persönlich mit den Betroffenen ins Gespräch kommen.
  
5 Mai Stachus
 
5. Mai auf dem Münchner Karlsplatz
 
Auf einer Bühne gab es wieder Diskussionen und Präsentationen rund um das Thema Teilhabe und Gleichstellung, aufgelockert durch künstlerische Darbietungen.
 
Herr Bannasch, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., brachte auch dort zum Ausdruck: „Für Menschen mit Behinderung bleibt Teilhabe auf der Strecke. … Wir werden genau darauf achten, dass die bayerische Staatsregierung ihr Verfassungsziel klar im Auge behält, wenn sie z.B. das neue Teilhabegesetz umsetzt.“
 
Der europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat sich 2017 zum 25. Mal gejährt. Er ist nach wie vor ein Zeichen dafür, dass das Ziel der tatsächlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft noch lange nicht erreicht ist.
 
Siehe auch unseren Bericht 5. Mai im Internet.
 

Fachveranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.: Als Selbsthilfeorganisation gut aufgestellt

 
Am 29. Mai diskutierte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. mit ihren Mitgliedsverbänden das Thema „Als Selbsthilfeorganisation gut aufgestellt. Gute Beispiele für zeitgemäße Selbsthilfe“. Im Mittelpunkt stand durchgängig die Frage, wie Selbsthilfeorganisationen aktuell die Zukunftsfähigkeit ihrer Verbandsarbeit sichern. Auf der Fachveranstaltung präsentierten vier Organisationen ausgewählte Arbeitsbereiche. Die Vorträge und die lebhaften Diskussionen der Teilnehmenden machten deutlich, in welcher Weise sich junge Selbsthilfeorganisationen ebenso wie sehr traditionsreiche Selbsthilfeorganisationen fortlaufend mit den Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung auseinandersetzen.
 

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Landesrechtliche Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG)

 
Das StMAS hat einen umfassenden Beteiligungsprozess zur landesrechtlichen Umsetzung des BTHG initiiert. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist von Anfang an eingebunden worden. Der weitere zeitliche Ablauf zur landesrechtlichen Umsetzung in Form eines bayerischen Gesetzes zum BTHG sieht folgendermaßen aus:
 
1. Aktuell: Normprüfung in der Staatskanzlei
2. Ressortanhörung 3 Wochen im Juni 2017
3. 1. Durchgang im Ministerrat im Juli
4. Verbändeanhörung Mitte Juli bis Ende August
5. Ressortabstimmung Anfang September
6. Danach 2. Durchgang Ministerrat
7. Ausschüsse des Landtags November
8. 2. und 3. Lesung im Landtag Dezember 2017
9. In-Kraft-Treten: 1.1.2018
 

Netzwerk Inklusive Jugendarbeit im Bayerischen Jugendring (BJR)

 
An der Auftaktveranstaltung des Projekts „SelbstVerStändlich Inklusion“, das vom Netzwerk Inklusive Jugendarbeit begleitet wird, nahm am 27. Mai in Nürnberg auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. - Mitglied im Netzwerk - teil. Das Projekt will die Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung in der Jugendarbeit selbstverständlich werden lassen. Strukturen der Jugendarbeit sollen deshalb geöffnet werden und so die bestehenden Angebote für alle zugänglich werden. Neben anderen sprach Prof. Dr. Dannenbeck, Hochschule Landshut, zum Thema „Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit - Fiktion, Vision oder Auftrag?“ Am Nachmittag tauschten sich die Teilnehmer/innen an der Tagung zu Themen wie z.B. Begegnungsmöglichkeiten schaffen, Bildung lokaler Netzwerke oder Öffnung der Verbände aus. Die Ergebnisse aus den Diskussionen sollen auch in das Projekt einfließen.
 

Landesbehindertenrat

 
Die 26. Sitzung des Landesbehindertenrates fand am 26. März 2017 statt. Zunächst wurde das Modellprojekt Leistungsmodule des Bezirks Mittelfranken vorgestellt. Im Hinblick auf die zunehmende Individualisierung der Leistungserbringung durch das BTHG (besonders in Einrichtungen) sind neue Verfahren notwendig, mit denen der Bedarf von Menschen mit Behinderungen ermittelt werden soll. Die Erfahrungen im Bezirk Mittelfranken können bei dieser Debatte sehr hilfreich sein.
 
Seit Anfang 2016 führt das Institut für Frühpädagogik die Studie „Inklusion vor Ort zur Umsetzung von Inklusion als gemeinsame Aufgabe von Kindertageseinrichtungen und Frühförderung in Bayern“ in enger Kooperation mit dem StMAS sowie der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern durch. Ziel der IVO-Studie ist es, bewährte Strukturen und Konzepte von Kooperation im inklusiven Kontext als Anregung für alle Einrichtungen bekannt zu machen und gleichzeitig Hindernisse auf dem Weg zur Inklusion genauer zu beleuchten. Die Studie soll die fachliche Notwendigkeit der Unterstützung von Kindertageseinrichtungen durch die heilpädagogischen Fachdienste zur Beratung des Personals in Kindertageseinrichtungen aufzeigen.
 

Runder Tisch Patientenangelegenheiten

 
Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof MdL, lud im März zum Runden Tisch ein. Über die Arbeit der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland, nach deren Neuaufstellung, informierte deren Geschäftsführer Thorben Krumwiede die Anwesenden in einem Vortrag. Er ging dabei ausführlicher auf die Themenschwerpunkte der bisher durchgeführten Beratungen in Bayern ein.
 
Im Hinblick auf soziale Folgen bei medizinischen Behandlungsfehlern erläuterte Hermann Imhof, dass der Bundesrat aktuell über eine Initiative zur Einrichtung eines Patientenentschädigungs- und Härtefallfonds berät. Imhof tritt dabei für die verbesserte Datenerhebung und -auswertung ein, damit Fehler künftig besser vermieden werden können.
 

Netzwerkfrauen Bayern

 

Neue Leiterin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern

 
Am 01. März hat Dunja Robin, ehemals Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei den Netzwerkfrauen Bayern, die Leitung der Netzwerkfrauen Bayern übernommen.
 

Neue Website der Netzwerkfrauen Bayern

 
Ab Ende Juni ist unter der bekannten Adresse www.netzwerkfrauen-bayern.de die neue, benutzerfreundlichere und barriereärmere Homepage des Frauennetzwerks abrufbar. Das Forum als neues Feature ermöglicht einen unkomplizierten und direkten Erfahrungsaustausch.
 

Info-Veranstaltung des Projekts „Frauen-Beauftragte in Einrichtungen der Behinderten-Hilfe in Bayern“

 

Thema: Schulung von Trainerinnen (Multiplikatorinnen) von Frauen-Beauftragten am 23. Juni 2017 in München
weitere Informationen: Dunja Robin, Tel.: 089 459924-27, E-Mail:
dunja.robin@netzwerkfrauen-bayern.de, Ummahan Gräsle, Tel.: 089 459924-20, E-Mail:
info@frauen-beauftragte-bayern.de

 
BAG SELBSTHILFE e.V.

 

Neuwahlen des Vorstandes der BAG SELBSTHILFE e.V.

 
Die BAG SELBSTHILFE hat auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung im April Hannelore Loskill zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Marion Rink gewählt. Bestätigt wurden Rolf Flathmann, stellvertretender Vorsitzender sowie Prof. Dr. Joachim Baltes, Schatzmeister. Neu in den Vorstand gewählt wurden Birgit Dembski, Mukoviszidose e.V., und Hubert Seiter, LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V. Wiedergewählt wurden Verena Gotzes, Barbara Kleinow und Renate Pfeifer.
 

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

 
Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – März 2017
www.autismus-oberbayern.de
 
Angst-Hilfe e.V.
Deutsche Angst-Zeitschrift
www.angst-zeitschrift.de
 
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
BAYERNRUNDSCHAU und
BAYERNRUNDSCHLAG (Jugendmagazin) – Mai 2017
www.bbsb.org;
Newsletter BBSB-Inform,
leere E-Mail an: mailto: bbsb-inform-subscribe@lists.bbsb.org
 
Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – Februar u. Mai 2017
www.kehlkopfoperiert-bv.de
 
Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell – 1-2017
www.bdo-ev.de
 
Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.
Aphasie und Schlaganfall
- März 2017
www.aphasiker.de
 
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V. – LEBEN UND WEG – März 2017
www.bsk-ev.org
 
BVS Bayern e.V.
SPOKA – 2/2017
www.bvs-bayern.com
 
Diabetiker Bund Bayern e.V.
Kontakt – Januar/Februar und Mai/Juni 2017
www.diabetikerbund-bayern.de
 
Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
Allergie konkret – März 2017
www.daab.de
 
Dt. Cochlea Implantat Gesellschaft e.V.
Zeitschrift Schnecke
www.schnecke-online.de
 
Dt. Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 2-2017
www.fibromyalgie-fms.de
 
Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER
- 1/2017
www.dhh-ev.de
 
Dt. RHEUMA-LIGA, Bundesverband e.V.
MOBIL – 2 u. 3/2017;
Landesverband Bayern e.V.
Publikationen zum Thema Rheuma
www.rheuma-liga-bayern.de
 
Dt. Tinnitus-Liga e.V. (DTL)
Tinnitus Forum – 2 -2017
www.tinnitus-liga.de
 
Landesverband Epilepsie Bayern e.V.
epiKurier – 1/2017
www.epikurier.de
 
Landesverband Niere e.V.
Niere aktuell – 1u.2 -2017
www.ig-dialyse-bayern.de
 
LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – März 2017
www.lernen-foerdern.de
 
Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.
GLANDULA
www.glandula-online.de
 
Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e.V.
DIAGNOSENeT 26-2016
www.netzwerk-net.de
 
Schädel-Hirnpatienten in Not, Bundesverband e.V.
WACHKOMA und danach
www.schaedel-hirnpatienten.de
 
Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter – Heft 1, April 2017
www.lkg-selbsthilfe.de
 

Informationen unserer Mitgliedsverbände

 
Bayerischer Cochlea-Implantat-Verband e.V.:
Hören-verstehen-genießen –
Jubiläum 20 Jahre BayCIV
Informationsveranstaltung am 24. Juni 2017
weitere Informationen: BayCIVe.V., Arberweg 28, 85748 Garching, Tel.: 089 32928926, Fax: 032 223 768 123, E-Mail: regine.zille@bayciv.de, Internet
 
Dt. Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. (DMSG):
Neue Broschüren: „Lebensqualität mit MS“, „Wir sind an Ihrer Seite“
Zu bestellen unter: DMSG, Lv. Bayern e.V., St. Jacobs Platz 12, 80331 München, Tel.: 089 236641-26, E-Mail: dmsg@dmsg-bayern.de
 
Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm): Rechtsratgeber aktualisiert
Weitere Informationen: bvkm e.V., Brehmstr. 5-7, 40239 Düsseldorf, Tel.: 0211 64004-21, Fax: 0211 64004-20, Internet, kostenloses Download
 

Weitere Veranstaltungen und Informationen

 

Information und Austausch zur SGB VIII-Reform interaktiv

Das Dt. Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) hat eine interaktive Plattform zum Reformprozess des SGB VIII eingerichtet. Neben Informationen bietet die Plattform auch die Möglichkeit des Austauschs und der Diskussion.
Internet: http://kijup-sgbviii-reform.de/
 

Bundesschülerkonferenz in Bremen

Im Januar 2017 hat die Bundesschülerkonferenz (Ständige Konferenz der Landesschülervertretungen) bei ihrer Tagung in Bremen ein Positionspapier „Wer ist schon normal – Inklusion in der Schule“ erarbeitet. Es spiegelt die Positionen aller anwesenden Bundesländer wieder.
Internet: https://www.lsvrlp.de, Rubrik Positionen und Lesestoff/Pressemitteilungen (vom 14.2.2017)

Bezirk Oberbayern
Überarbeitung der Broschüre
„Hilfe für Senioren“:
Der Leitfaden zur Sozialhilfe in stationären Alten- und Pflegeheimen wurde an die neue Gesetzeslage angepasst (PM vom April 2017)
Kostenfrei zu beziehen über: Pressestelle des Bezirks Oberbayern, Tel.: 089/2198-90018, Fax: 089 2198-9009, Internet: www.bezirk-oberbayern.de, Rubrik „Publikationen“
 

Meldungen aus der Presse

 

Resolution und Bericht zu politischen Rechten von Menschen mit Behinderungen des Europarats

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, bewertete die Resolution und den Bericht zu den politischen Rechten von Menschen mit Behinderungen durch den Europarat als Rückenwind auch für die politische Diskussion in Deutschland. Mit der Resolution Nr. 2155 und dem Bericht Nr. 14268 werden die Mitgliedsstaaten aufgerufen, die in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegten Menschenrechtsstandards vollständig umzusetzen und zu gewährleisten. Die Resolution enthält konkrete Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsstaaten des Europarates, um die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen.

kobinet Nachrichten vom 13. März 2017
 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Logo StMAS 11 2013 klein

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Beilagen-Reihe der LAG-Informationen

 

Unsere letzte Ausgabe der LAG- Informationen hatte eine Beilage zum Thema „Jugend – Partizipation – Inklusion“ im außerschulischen/außerberuflichen Bereich der Jugend im Deutschen Alpenverein (JDAV), Landesverband Bayern,

in dieser Ausgabe stellt sich die

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Diözesanverband München und Freising,

in einer Beilage vor:

DPSG Logo  

 

 
 
Das Abenteuer Pfadfinden gemeinsam erleben
 
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist einer der größten Kinder- und Jugendverbände in Deutschland. Die DPSG ist ein katholischer Verband und strukturiert sich daher nach Diözesen, steht jedoch allen jungen Menschen offen, egal welcher Religion sie angehören.
Als Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung geht es der DPSG darum, Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen…

• eine starke Gemeinschaft zu erleben
• Spaß zu haben
• in der Natur unterwegs zu sein
• das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten
 
Ein besonderes Anliegen ist der DPSG die Inklusion von Menschen mit Behinderung, der sich im Verband ein eigener Fachbereich widmet. Dieser wurde bereits in den 1960er Jahren gegründet. Anfangs standen punktuelle Begegnungen und das Engagement für Menschen mit Behinderung im Vordergrund – inzwischen geht es dem Verband analog zum gesellschaftlichen Inklusionsprozess jedoch um etwas anderes, nämlich um ein gelebtes Miteinander.
 
„Die Pfadfinderidee ermöglicht jungen Menschen, das eigene Leben zu entdecken und bewusst in die Hand zu nehmen. Menschen mit und ohne Behinderung erfahren sich in ihrer Selbständigkeit und als wechselseitige Bereicherung“ (aus der Ordnung der DPSG)

In der DPSG wird angestrebt, dass das gemeinsame Pfadfinden mit und ohne Behinderung etwas Selbstverständliches ist, daher lautet auch das Motto des Fachbereiches „nix besonderes“.
Gleichzeitig werden die Mitglieder der DPSG zum Thema Behinderung sensibilisiert, um aktiv zur Inklusion beitragen zu können – und zu wollen.
 
Auch nach Außen (z.B. durch politisches oder gesellschaftliches Engagement) setzen sich DPSG-Mitglieder für die Belange von Menschen mit Behinderung und ein gleichberechtigtes Zusammenleben ein.
Ortsgruppen der DPSG (so genannte „Stämme“) gibt es über ganz Bayern verteilt. Interessierte Kinder und Jugendliche (oder auch deren Eltern) wenden sich am besten an den jeweiligen Diözesanverband…
 
Foto Daniel Lienert DPSG  
Foto: Daniel Lienert/ DPSG
 
 
Darüber hinaus gibt es hier allgemeine Infos zur DPSG: www.dpsg.de
 
Die nächstgelegene Ortsgruppe kann auch über die bundesweite „Stammessuche“ gefunden werden:
https://dpsg.de/nc/de/ueber-uns/stammeskarte/stammessuche.html
 

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