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Bayern barrierefrei: IMMER. FÜR ALLE. ÜBERALL.

Bericht über unseren Aktionstag am 5. Mai 2014 auf dem Münchner Marienplatz

anlässlich des Europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

Ende letzten Jahres hatte Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung verkündet, dass Bayern innerhalb von 10 Jahren im öffentlichen Raum und im öffentlichen Nahverkehr gesamt und komplett barrierefrei sein werde. Dieses Thema „Bayern barrierefrei: IMMER. FÜR ALLE. ÜBERALL.“ wählten wir in diesem Jahr zum Motto unseres Aktionstages. Barrieren sind im Alltag behinderter und chronisch kranker Menschen allgegenwärtig. Es braucht für einen barrierefreien öffentlichen Raum weit mehr als abgesenkte Bordsteine und Aufzüge an Bahnhöfen. Auch Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland, geeignete Maßnahmen zu treffen, um Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu gewähren.

So präsentierten vierundvierzig Selbsthilfegruppen, -verbände und Initiativen auch dieses Jahr wieder unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ihre Anliegen und suchten den Dialog anlässlich des Europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Münchner Marienplatz.

 

Staende am Marienplatz

Publikum auf dem Marienplatz

Flashmop

 

Zum Auftakt des Tages brachte die Inszenierung eines Flashmops mit vielen tanzenden Menschen auf dem Marienplatz gute Laune und eine Menge Publikum. Über den Tag verteilt kamen viele Interessierte auf den Marienplatz und nahmen am vielfältigen Programm teil.

Auch die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Frau Irmgard Badura, reiste an, um ein Grußwort zu uns zu sprechen und sich umzusehen.

Das ganztägige Programm auf der Bühne war unterteilt in unterschiedliche Themenblöcke zu „Mobilität, Freizeit, Sport, Kultur, Kommunikation, Ausbildung, Arbeit und Bildung“ im Hinblick auf Barrierefreiheit. Es wurde unter der Moderation von Herrn Christian Hanreich, BR, über die Vielfalt von Barrieren gesprochen, die sich im öffentlichen Raum noch auftun und wie breit wir als betroffene Menschen dabei den öffentlichen Raum definieren. Zugleich sprachen wir über Möglichkeiten, wie Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung barrierefrei in allen Bereichen der Gesellschaft teilhaben können.

 

Diskussion auf der Bühne

Diskussion auf der Bühne

In der Diskussion der Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Frau Nicole Lassal, mit Landtagspolitikerinnen vom Bündnis 90/Die Grünen, Frau Christine Kamm - Frau Eva Gottstein, Freie Wähler - Frau Ruth Waldmann, SPD und dem Behindertenbeauftragten der Stadt München, Herrn Oswald Utz, zeigten wir die politische Verantwortlichkeit hinsichtlich der Umsetzung eines barrierefreien Bayerns auf.

Politiker auf der Bühne

von links: Oswald Utz, Nicole Lassal, Ruth Waldmann, Christine Kamm, Eva Gottstein

Ein Arbeitskreis der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. befasst sich gegenwärtig mit dem Thema „Barrierefreies Bayern“. Wir hoffen, auch am diesjährigen 5. Mai darauf aufmerksam gemacht zu haben, dass wir als institutionalisiertes Organ der originären Selbsthilfe gleichwertig mit anderen Akteuren in die Entwicklung hin zu einem barrierefreien Bayern miteinbezogen werden wollen.

 

Aktion Betroffener

 

 

 

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