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LAG Informationen 2/2013

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Zum 21. Mal in Folge gehen Menschen in Europa Anfang Mai auf die Straße, um für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu protestieren. Im Münchner Raum fordert das Bündnis von 43 lokalen Selbsthilfegruppen und Initiativen unter Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. am

Montag, den 6. Mai, 10.00-17.00 Uhr, auf dem Marienplatz,

zum Europaweiten Protesttag auf. Als Vertreter der Behindertenselbsthilfeverbände wendet es sich unter dem Motto

„Selbstbestimmt dabei. Immer.“

an die Öffentlichkeit und lädt zum Austausch, zur Information und Diskussion ein.

Bitte machen Sie auch mit beiliegendem Plakat auf den Protesttag aufmerksam.


Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Bayerischer Aktionsplan verabschiedet

Der Ministerrat hat am 12. März 2013 auf Vorschlag von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer die Schwerpunkte der bayerischen Politik für Menschen mit Behinderung im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen.

Der Aktionsplan kann im Internet hier auch in leichter Sprache abgerufen werden.

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hatte sich im Rahmen des Landesbehindertenrats und eines „Runden Tisches zum Bayerischen Aktionsplan“ im Bayerischen Landtag, an den Beratungen und Diskussionen zum Bayerischen Aktionsplan beteiligt. Im Aktionsplan hätten wir uns u.a. verbindliche Zielperspektiven und Zeitstruktur sowie konkrete Finanzierungsgrundlagen gewünscht.

Europaweiter Tag der seltenen Erkrankungen in Nürnberg

Die Dt. Syringomyelie und Chiari Malformation e.V. (DSCM), Ortsgruppe Nürnberg, veranstaltete einen Aktionstag anlässlich des Europaweiten Tages der seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2013 in Nürnberg.

Die Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Nicole Lassal, konnte im Pressegespräch darauf aufmerksam machen, dass kein/e Bürger/in dieses Staates aufgrund seiner/ihrer chronischen (seltenen) Erkrankung oder Behinderung weder von sozialer Teilhabe noch von qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung und Rehabilitation ausgeschlossen werden darf. Mit Ratifizierung der UN-Behindertenrechts-konvention hat sich auch die Bundesrepublik dazu verpflichtet diesem Teilhabegedanken gerecht zu werden.

Neben der DSCM e.V. nahmen weitere acht Selbsthilfeverbände mit seltenen Erkrankungen die Veranstaltung wahr, um die Öffentlichkeit über ihre Betroffenheiten zu informieren.

Landesschulbeirat

In der Sitzung des Landesschulbeirats am 10. April 2013 wurden Tandems von Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung und allgemeinen Berufsschulen zur Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung vorgestellt. Dieses Modell wird in Bayern an 10 Standorten angewendet.

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. begrüßt Modelle zur inklusiven Beschulung. In einem Flächenland wie Bayern sollte es aber zum Ziel sein, die Inklusion behinderter Schüler vor Ort auch unabhängig von Modellprojekten zu ermöglichen. Auch wenn es dafür mittlerweile eine gesetzliche Grundlage gibt, müssen die Rahmenbedingungen für die Inklusion noch verbessert werden.

Bayerischer Landtag

Bei der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Familie und Arbeit zum Thema „Erfahrungen mit der Verlagerung der Zuständigkeit für die Ambulante Eingliederungshilfe am 18. April 2013 konnte die Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE e.V., Nicole Lassal, darauf hinweisen, dass, wie zahlreiche Beispiele aus unseren Mitgliedsverbänden zeigen, durch die Bündelung der Zuständigkeit bei den Bezirken die Schnittstellenproblematik zwar abgemildert, aber doch nicht beseitigt werden konnte. Problematisch ist die strikte Zuordnung und Abrechnung von Leistungen der Einrichtungen nach ambulanten und stationären Angeboten. Hinsichtlich einer Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe wäre es wünschenswert, wenn die Leistungen personenzentriert nach den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Personen unabhängig von der gewählten Lebensform und unabhängig von der Organisationsform des Anbieters geleistet werden könnten.

Bezirk Oberbayern

Das Gremium Gesundheits-, Sozial- und Versorgungsplanung des Bezirkes Oberbayern befasste sich in der Sitzung am 21. März 2013 u.a. mit dem Trägerübergreifenden Persönlichen Budget. In einer Arbeitsgruppe unter Einbezug der LAG SELBSHTILFE Bayern e.V. soll erörterte werden, warum es wenige Budgetbezieher gibt und welche Maßnahmen erforderlich sind, damit das Budget mehr in Anspruch genommen wird. Die Mitgliedsverbände der LAG SELBSTHILFE Bayern sind aufgerufen, ihre Erfahrungen an unsere Geschäftsstelle weiterzuleiten.

Broschüre „Patientenberatung in Bayern“ des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

Die Broschüre, an deren Entstehen auch die LAG SELBSTHILFE beteiligt war, stellt Beratungsangebote in Bayern zum Thema Gesundheit zusammen. Sie steht im Internet unter: www.patientenportal.bayern.de zur Verfügung.


Selbsthilfeförderung der Kassen nach SGB V § 20 c

Zahlen der Selbsthilfeförderung für das Jahr 2012

Nach Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern wurde die Selbsthilfe in Bayern im Jahre 2012 mit folgenden Summen gefördert:
 

GESAMTBETRAG:

4,7 Mio. EURO

örtliche Selbsthilfegruppen

2,45 Mio. EURO

örtliche Fördergemeinschaften (mittelbare Gruppenförderung)

445.000 EURO

Landesorganisationen der SELBSTHILFE

579.000 EURO

Selbsthilfekontaktstellen

1,22 Mio. EURO


Die Förderlisten zur Selbsthilfeförderung der Landesorganisationen sowie der Selbsthilfekontaktstellen liegen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. vor und können bei Bedarf angefordert werden.


BAG SELBSTHILFE e.V.

BRK-Allianz überreicht alarmierenden Bericht

Anlässlich des vierten Jahrestages des In-Kraft-Tretens der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland am 26. März 2009 übergaben Vertreter/innen der BRK-Allianz ihren 80-seitigen Parallelbericht "Für Selbstbestimmung, gleiche Rechte, Barrierefreiheit, Inklusion!" zum Deutschen Staatenbericht an Tom Koenigs, Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, und an Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen.

Der Parallelbericht zeigt auf, dass in zentralen Bereichen der Teilhabe gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht und konkrete Maßnahmen mit verbindlicher Zielsetzung und Zeitstruktur erforderlich sind, um die Vorgaben der UN-BRK zu erfüllen. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V., ebenfalls in der BRK-Allianz vertreten, forderte die Bundesregierung dazu auf, endlich ihre Bemühungen zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland zu intensivieren.

Projekt „Sensibilisierung der gesundheitlichen Selbsthilfe für eine genderorientierte Selbsthilfearbeit“

Die BAG SELBSTHILFE e.V. beschäftigt sich seit November 2011 im Rahmen des Projekts mit der Frage: Ob und in welcher Form lassen Mitgliedsorganisationen bereits Geschlechterperspektiven in ihre gesundheitliche Selbsthilfearbeit miteinfließen? Dabei werden ihre Erfahrungen im Umgang mit der Vielfalt von Gesundheit und Krankheit in den Arbeitsfeldern: Beratung, Information und Angeboten analysiert. Projektziel ist haupt- und ehrenamtlich Aktive in der BAG SELSBTHILFE e.V. anzusprechen und ihr Interesse für eine geschlechtersensible Selbsthilfearbeit zu wecken.

Weitere Informationen:
Nicole Kautz, Anna Heidrich
genderprojekt@bag-selbsthilfe.de
Tel.: 0221-31006-54


Informationen unserer Mitgliedsverbände

Bayerischer Cochlear-Implantat-Verband e. V.

Aktiv durch gutes Hören – Freizeit mit CI und HG, Informationsveranstaltung am 15. Juni 2013 in München, Salesianum, 10.00 bis 17.00 Uhr.

Weitere Informationen:
Bayerischer Cochlear-Implantat-Verband e. V.
Regine Zille, Arberweg 28, 85748 Garching
Fax: 032223768123
Internet: www.bayciv.de
E-Mail: regine.zille@bayciv.de

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V.

Risiken erkennen und meistern - ein Ratgeber für MS Erkrankte in Rechtsfragen.

Zu bestellen bei:
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft,
Bundesverband e. V., Küsterstraße 8, 30519 Hannover,
Tel.: 051196834-0
Fax: 051196834-50
Internet: www.dmsg.de
E-Mail: dmsg@dmsg.de

Neue Broschüren im Landesverband Bayern e. V.:

Seminarprogramm 2013, Empowerment 3 – Mein Team, Gerätetraining und Klettern
Zu bestellen unter Tel.: 089/23 66 41 – 0, Internet: www.dmsg-bayern.de.

LERNEN FÖRDERN – Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e. V.

Informationsbroschüre: Aktivität und Teilhabe von Anfang an

Weitere Informationen:
LERNEN FÖRDERN
Gerberstraße 17, 70178 Stuttgart
Tel.: 0711/633 84 38
Fax: 0711/633 84 39
Internet: www.lernen-foerdern.de
E-Mail: post@lernen-foerdern.de


Netzwerkfrauen Bayern

Verleihung des Anita-Augspurg-Preises 2012 an die Netzwerkfrauen Bayern im Alten Münchner Rathaussaal am 19. März 2013

Den Netzwerkfrauen Bayern wurde der Anita-Augspurg-Preis 2012 der Landeshauptstadt München überreicht. Damit wurde die hervorragende Arbeit des Frauennetzwerks Bayern gewürdigt, bei der die Netzwerkfrauen beharrlich ihr Ziel verfolgen, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt in unserer Gesellschaft leben können. Bei der Übergabe durch Bürgermeisterin Christine Strobl betonte diese, dass es wichtig sei, eine Frauengruppe in den Blickpunkt zu rücken, die immer noch doppelt diskriminiert werde, sowohl als Frau als auch als Mensch mit Behinderung.


Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

Taubblindengeld

In Bayern steht die Einführung des Taubblindengeldes in doppelter Höhe des Blindengeldes kurz bevor. Eine erste Lesung im Landtag erfolgte bereits. Die abschließende dritte Lesung ist im Mai zu erwarten.

Begründet wird die Einführung eines Taubblindengeldes mit dem erheblichen Bedarf an Assistenzleistungen oder des Einsatzes von Hilfsmitteln zur Kommunikation, zur Befriedigung des Informationsbedürfnisses, zur Mobilität und zur Bewältigung des Alltags. Wenn der Antrag auf Taubblindengeld durch den betroffenen Menschen noch im Jahr 2013 gestellt wird, soll das Taubblindengeld rückwirkend bis Januar 2013 ausgezahlt werden können.


Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – 1/2013
www.autismus-oberbayern.de

Deutsche Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 1/2013
www.fibromyalgie-fms.de

Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – Februar 2013
www.kehlkopfoperiert-bv.de

Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell - 3/4-2012
www.bdo-ev.de

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
LEBEN & WEG – Februar 2013
www.bsk-ev.org

Diabetiker Bund Bayern e.V.
kontakt – März/April 2013
www.diabetikerbund-bayern.de

Landesverband Epilepsie Bayern e.V.
epiKurier – 1/2013
www.epilepsiebayern.de

Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER – 1/2013
www.dhh-ev.de

Lebenshilfe München
L.I.E.S. Alleinerziehend – 1-2013
www.lebenshilfe-muenchen.de

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – Heft 1, März 2013
www.lernen-foerdern.de

Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter - Heft 1, April 2013
www.lkg-selbsthilfe.de

Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.
WACHKOMA – 1/Januar 2013
www.schaedel-hirnpatienten.de

Interessengemeinschaft d. Dialysepatienten und Nierentransplantierten in Bayern e.V.
Dialyse Cocktail – 1/2013
www.ig-dialyse-bayern.de

Dt. Ilco e.V.
Ilco PRAXIS – 1/13
www.ilco.de

Dt. RHEUMA-LIGA Bundesverband e.V.
Mobil – 2/2013
www.rheuma-liga-bayern.de

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.,
InfoForum unbeirrbar – März 2013
www.lvbayern-apk.de

BVS Bayern e.V.
SPOKA - 2/2013
www.bvs-bayern.com


Weitere Veranstaltungen und Informationen

Themenjahr der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2013: Selbstbestimmt dabei. Immer.

Publikationen: Broschüre zum Themenjahr, Wegweiser allgemeines Gleichbehandlungsgesetz; die Broschüren sind zum Teil auch in Brailleschrift vorhanden.

Weitere Informationen:
Antidiskriminierungsstelle des Bundes, 11018 Berlin,
Tel.: 030/18 555-1855
Fax: 030/18 555-418 55,
Internet: www.antidiskriminierungsstelle.de,
E-Mail: poststelle@ads.bund.de, beratung@ ads.bund.de

Leitfaden zur Sozialhilfe

Der Bezirk Oberbayern hat seinen Leitfaden zur Sozialhilfe in stationären Alten- und Pflegeheimen „Hilfe für Senioren. Ein Leitfaden zu den Leistungen der Sozialhilfe“ aktualisiert. Das Heft beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Hilfe zur Pflege.

Die Broschüre kann bei der Pressestelle des Bezirks Oberbayern bestellt werden:
Tel.: 089/21 98 – 90018
Fax: 089/21 98 – 90099
Internet: www.bezirk-oberbayern.de Rubrik Publikationen

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)

Sowohl Arbeitgeber als auch schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker können sich auf der Suche nach Fachkräften bzw. auf der Suche nach einer Arbeitsstelle an folgende Vermittlung wenden:

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV),
Arbeitgeberservice schwerbehinderte Akademiker,
Villemombler Straße 76, 53123 Bonn,
Tel.: 0228/713 – 1375
Fax: 0228/71 32 70 – 13 75
Internet: www.zav.de
E-Mail: ZAV-bonn.SBAkademiker@arbeitsagentur.de

Verbesserung der zahnärztlichen Versorgung von immobilen Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen ab 1. April 2013

Für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderungen, die eine Zahnarztpraxis aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit oder Behinderung nicht oder nur mit erheblichem Aufwand aufsuchen können, erhalten Zahnärztinnen und Zahnärzte ab dem 1. April 2013 eine zusätzliche Vergütung.

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Gesundheit,
Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin
Tel.: 030/340 6000-0
Fax: 030/340 60 66-07
Internet: www.bundesgesundheitsministerium.de

Knochendichtemessung: langjährige Forderung der Patientenvertretung zur besseren Versorgung chronisch Kranker umgesetzt

Am 21. Februar 2013 hat der gemeinsame Bundesausschuss Änderungen zur Knochendichte beschlossen. Chronisch kranke Patientinnen und Patienten und solche mit Risiken haben nun Anspruch auf die Durchführung einer Knochendichtemessung zur Erkennung einer Osteoporose.

Weitere Informationen:
Inge Linde, Bundeselbsthilfeverband für Osteoporose e. V.,
Patientenvertreterin im Unterausschuss Methodenbewertung
Tel.: 0345/5509933
E-Mail: inge.linde@t-online.de


Meldungen aus der Presse

Erweiterte Mitwirkung der Patientenvertretung: nun auch in der Pflege

Um die Interessen von behinderten und pflegebedürftigen Menschen gegenüber Pflegekassen und Leistungserbringern wirksamer zu vertreten, hat das im Oktober 2012 in Kraft getretene Pflege-Neuausrichtungsgesetz Mitberatungsrechte der entsprechenden Verbände bei den untergesetzlichen Richtlinien und Vereinbarungen in der Pflege vorgesehen. Am 22. März 2013 wurde dazu eine Rechtsverordnung verabschiedet, die für die maßgeblichen Interessenorganisationen sowohl ein Anwesenheitsrecht als auch ein Mitberatungsrecht bei Vereinbarungen zwischen den Kassen und den Leistungserbringern und bei der Beratung und Abfassung von Richtlinien des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen vorsieht. Die BAG SELBSTHILFE e. V. als maßgebliche Interessenorganisation begrüßt die Verankerung des Mitberatungsrechts. Sie bedauert jedoch, dass der Verordnungsgeber Anregungen zur Schaffung von dringend notwendigen Unterstützungsregelungen für die Interessensorganisationen, wie etwa die Erstattung der Reisekosten, nicht gefolgt ist.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE e.V. vom 22. März 2013

Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Förderung der Prävention

Durch das Gesetz, das am 20. März 2013 beschlossen wurde, sollen die Krankenkassen mit rund 420 Millionen Euro die Versicherten dabei unterstützen ein gesundes Leben führen zu können. Zwei Schwerpunkte sollen gefördert werden: die betriebliche Gesundheit und bessere und qualitätsgesicherte Angebote zur Gesundheitsförderung in den individuellen Lebenswelten der Menschen, wie z. B. Kindergarten, Schule oder Senioreneinrichtungen.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 20. März 2013

Gesetzentwurf für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben - Gemeinsam lernen, Nordrhein-Westfalen, hat am 18. März 2013 in Düsseldorf einen Gesetzentwurf für ein inklusives Schul- und Bildungssystem vorgestellt.

Kobinet-Nachrichten vom 18.03.2013

Deutschlandfunk bietet „Nachrichten in einfacher Sprache“

Deutschlandfunk will mit „Nachrichten leicht.de“ ein Informationsangebot für alle Menschen betreiben. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, betonte, dass mit diesem Angebot eine Lücke in der Landschaft der politischen Informationen geschlossen werde. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Fachhochschule Köln. Deutschlandfunk möchte die Seite als Dauerangebot fortführen. Sie sei das erste umfassende Nachrichtenangebot in einfacher Sprache mit professionellem journalistischem Anspruch.

Kontakt:
Deutschland Radio Presse,
Dr. Marko Bertolaso,
Deutschlandfunk Zentrale Nachrichten
E-Mail: marko.bertolaso@dradio.de

Newsletter des Behindertenbeauftragten des Bundes vom 28. Februar 2013


Spenden Sie oder werden Sie Mitglied im Verein zur Förderung der LAG SELBSTHILFE

Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nr. 88 912 00, BLZ 700 205 00
IBAN: DE13700205000008891200
BIC: BFSWDE33MUE


Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

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