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LAG Informationen 2/2012

Nachfolge in der Geschäftsführung der LAG SELBST-HILFE Bayern e.V.

Wie bereits bekannt ist, geht der Geschäftsführer Herr Reinhard Kirchner, in diesem Jahr in den Ruhestand. Auf Beschluss des Vorstandes und mit Genehmigung des StMAS wird Herr Kirchner noch bis zum 31.10.2012 für die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. tätig sein.

Mittlerweile hat der Vorstand auch die Nachfolge geklärt.

Frau Nicole Lassal, seit 15 Jahren Referentin in der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V., wird ab 01.12.2012 die Nachfolge von Herrn Kirchner antreten.

Dadurch ist die Kontinuität der Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. auch in Zukunft gewährleistet. Wir hoffen, dass die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. die Arbeit der neuen Geschäftsführerin unterstützen.

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Vor 20 Jahren, im Jahr 1992, rief die Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben ISL zum ersten Mal zu Protestaktionen am Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. organisiert federführend seit 1997 den Protesttag in München.

In unserem Bemühen um die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen konnten wir bereits einiges erreichen:

So wurde ein Benachteiligungsverbot für Menschen mit Behinderung in das Grundgesetz und in die Bayerische Verfassung aufgenommen. Es gibt ein Gleichstellungsgesetz, sowohl auf Bundesebene, als auch auf Landesebene und mittlerweile hat die Bundesrepublik Deutschland die UN-Behin-dertenrechtskonvention ratifiziert.

Der Bund, die Länder und die Kommunen sind nun aufgefordert, Menschen mit Behinderung von Anfang in alle Bereiche der Gesellschaft einzubinden. Diese Einbindung wird mit dem Begriff „Inklusion“ umschrieben und steht für eine gesamtgesellschaftliche Diskussion, die die Frage beantworten muss, wie in Zukunft Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gestaltet werden soll.

Wir wenden uns deswegen mit folgendem Motto an die Öffentlichkeit: „Inklusion – wir sind dabei! Sie auch?“

Der diesjährige Protesttag findet statt am

5. Mai 2012 von 10.00 bis 17.00 Uhr
am Odeonsplatz in München

Die Selbsthilfegruppen und Initiativen informieren mit Infoständen die Öffentlichkeit. Es gibt ein Rahmenprogramm mit Musik und Aktionen und auf der Bühne finden Diskussionen zu behinderten- und sozialpolitischen Themen statt.

Großer Erfolg des „Ersten bayernweiten Tag der Seltenen Erkrankungen“

Im Rahmen des internationalen Tages der Seltenen Erkrankungen fand in München der „Erste bayernweite Tag der Seltenen Erkrankungen“ am 3. März 2012 statt.

Rund 190 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland folgten der Einladung von den Kooperationspartnern Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V., KVB, Seko Bayern, Achse und Bayerischer Apothekerverband. Die Selbsthilfe der Seltenen Erkrankungen stand im Mittelpunkt des informativen und vielseitigen Vortragsprogramms und es fand ein reger Austausch zwischen Selbsthilfe, Ärzten, Apothekern und Unterstützern statt.

Rund um die Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer an 15 Informationsständen austauschen und informieren. Die Syringomyelie-betroffene Manuela Hundertmark berichtete über ihre mehrjährige Odyssee im Gesundheitswesen, bevor sie zu ihrer richtigen Diagnose kam.

Christoph Nachtigäller, Vorsitzender der Achse (Allianz chronischer Seltener Erkrankungen) stellte die Arbeit der Selbsthilfeorganisation von betroffenen Menschen mit seltenen Erkrankungen vor.

Reinhard Kirchner, Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. skizzierte die Entwicklung der Selbsthilfeverbände in Bayern und machte deutlich, dass die betroffenen behinderten und chronisch kranken Menschen Experten in eigener Sache sind und als gleichberechtigte Partner im Gesundheitssystem betrachtet werden müssen.

Sonja Stipanitz und Gabriele Weigel vom Bayerischen Apothekerverband e.V. berichteten, wie Betroffene in Apotheken qualitativ hochwertige Beratung erhalten können.

Aus Sicht der Medizin sprachen Dr. Astrid Bühren, Dr. Ruth Spranger sowie Hausarzt Dr. Peter Högerle.

Die Selbsthilfeunterstützung und deren Internetplattform „interaktiv“ wurde von Theresa Keidel, Seko Bayern vorgestellt.

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag, in der auch die Patientenbeauftragte des bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit, Dr. Gabriele Hartl sowie Harold Engel, AOK Bayern als Vertreter der Krankenkassen anwesend waren, ging es um die Frage, wie die einzelnen Akteure im Gesundheitswesen dazu beitragen können, gemeinsam eine bessere Versorgung für Menschen mit seltenen Erkrankungen zu erreichen.

Aus Sicht der Selbsthilfe wurde dabei deutlich, dass die Qualität der Versorgung davon abhängig ist, ob Menschen mit einer Seltenen Erkrankung für die für sie notwendige medizinische Leistung und Medikamente erhalten. Eine bessere Versorgung von Menschen mit Seltener Erkrankung kann nur durch eine interdisziplinäre und sektorübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Willibert Strunz, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Nordrhein Westfahlen e.V.

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

2. Tag der behinderten Menschen im Bayerischen Landtag am 21. Juni 2012

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitorganisator des von der Bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm veranstalteten Tages. Für das Programm geplant sind Fachvorträge und verschiedene Workshops zu den Bereichen Bildung, Ausbildung, Arbeit, Freizeit, etc.

Wir werden auf der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. das genaue Programm, sowie das Anmeldeformular veröffentlichen.

Bayerischer Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention

Bereits im November 2011 hat im Rahmen der ConSozial eine erste Fachtagung „UN-Behindertenrechtskonvention - Gemeinsam zu einem bayerischen Aktionsplan“ stattgefunden, die von StMAS, der bayerischen Behindertenbeauftragten und dem bayerischen Landesbehindertenrat veranstaltet wurde. Nun soll in einer zweiten Fachtagung das Thema weiter vertiefend diskutiert werden. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. wird als Mitglied des Landesbehindertenrates auch bei dieser Fachtagung mitwirken.

Die zweite Fachtagung findet statt am

21. Mai 2012 in München.

Genaues Programm und Anmeldeunterlagen werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen.

Landesbehindertenrat

Der Landesbehindertenrat diskutierte in seiner letzten Sitzung am 20. März 2012 über die zukünftige Ausgestaltung der Zusammensetzung und Kompetenzen des Landesbehindertenrates. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. hat dazu einen Arbeitskreis gebildet und wird Vorschläge erarbeiten und einbringen.

Landesgesundheitsrat

Bei der letzten Sitzung des Landesgesundheitsrates am 26. März 2012 war der Themenschwerpunkt „Der Gesundheitsdienst in Bayern“.

Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V., Herr Kirchner, wies in der Diskussion darauf hin, dass auch Menschen mit Behinderung Patienten im Gesundheitssystem sind und alle Angebote in diesem Bereich auch diesen Personenkreis im Blick haben sollten.

Insbesondere was die barrierefreie Zugänglichkeit von Arztpraxen und Gesundheitsdiensten betrifft, besteht noch ein großer Nachholbedarf.

Runder Tisch „Patientenrechte“

Die bayerische Patientenbeauftragte Gabriele Hartl hat einen Runden Tisch „Patientenrechte“ eingerichtet. Derzeit wird dort an einer Informationsbroschüre zur Patientenberatung gearbeitet. Herr Kirchner vertritt die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V.

Interfraktionelle Arbeitsgruppe zur Inklusionen im Bayerischen Landtag

Der Sozialpolitische Ausschuss im Bayerischen Landtag hat eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zur Inklusion im Bayerischen Landtag gebildet. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, zusammen mit Vertretern der Behinderten- und Wohlfahrtsverbände, Einrichtungsträger etc. konkrete Vorschläge zur Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention zu entwickeln. In verschiedenen Arbeitsgruppen (Bildung, Arbeitsmarkt, inklusives Wohnen, Barrierefreiheit, besondere Lebenslagen) sollen diese Vorschläge erarbeitet werden.

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. leitet die Arbeitsgruppe „Inklusiver Sozialraum“.

Veranstaltung „Selbsthilfe ist in“ im Bayerischen Landtag am 3. Juli 2012

Ein „Selbsthilfe ist in“-Tag findet im Bayerischen Landtag statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. wird sich mit einem Infostand beteiligen.

Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig auf der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V.

Selbsthilfeförderung der Kassen nach SGB V § 20 c

Förderung von Landesorganisationen

Die Vergabesitzung für die Selbsthilfeförderung der Krankenkassen nach SGB V § 20 c für Landesorganisationen für das Förderjahr 2012 hat stattgefunden. Die Landesorganisationen, die einen Antrag gestellt haben, werden in Kürze über ihren Antrag die Bescheide erhalten.

Regionale Selbsthilfeförderung

Für die regionale Selbsthilfegruppenförderung musste für das Vergabeverfahren neue Selbsthilfevertreter an die Runden Tische in Bayern benannt werden.

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. hat sich mit den anderen maßgeblichen Säulen der Selbsthilfe nach § 20 c abgestimmt und konnte ihre Vertreter für die kommende Amtsperiode von 4 Jahren benennen. Derzeit finden Einführungsveranstaltungen an den 12 Runden Tischen für die Selbsthilfevertreter statt.

Zahlen der Selbsthilfeförderung für das Jahr 2011

Nach Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände wurde die Selbsthilfe in Bayern im Jahre 2011 mit

Folgenden Summen gefördert:

GESAMTBETRAG:

4,50 Millionen EURO

örtliche Selbsthilfegruppen

2,34 Mill. EURO

örtliche Fördergemeinschaften (mittelbare Gruppenförderung)

435.000 EURO

50 Landesorganisationen der SELBSTHILFE

565.000 EURO

26 Selbsthilfekontaktstellen

1,20 Millionen EURO

Die Förderlisten zur Selbsthilfeförderung der Landesorganisationen sowie der Selbsthilfekontaktstellen liegen der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. vor und können bei Bedarf angefordert werden.

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern

Netzwerkfrauen-Leserbrief zum Thema „Mutter mit Behinderung“

Die Netzwerkfrauen haben am 8. März 2012

in der HypoVereinsbank in München eine Veranstaltung zum Thema: Mutter mit Behinderung: Ein Ding der Unmöglichkeit? durchgeführt. Im Vorfeld der Veranstaltung berichtete die Süddeutsche Zeitung über das Thema. Auf den Internetseiten der SZ entspannte sich eine äußerst kontroverse Diskussion, die die Netzwerkfrauen zu folgendem Leserbrief veranlasst haben:

Mit unserer Veranstaltung „Mutter mit Behinderung: ein Ding der Unmöglichkeit?!“ und den beiden Artikeln in der SZ vom 05.03.2012 („Trotzdem Mama“, „Trotzdem Kind“) sowie dem Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 12.03.2012 („Tabuthema: Mama mit Handicap“) wollten wir, die Netzwerkfrauen-Bayern (eine Interessenvertretung für behinderte Mädchen und Frauen), ein weiteres Tabu brechen und eine breit gefächerte Diskussion anregen. Dies ist uns gelungen. Wir danken für die große und größtenteils positive Resonanz, die unsere Initiative ausgelöst hat.

Allerdings waren auch etliche sehr erschreckende Beiträge und Reaktionen zu verzeichnen, auf die wir mit diesem Brief reagieren möchten. Wir greifen dabei drei der häufigsten genannten Meinungsbilder auf:

Vielen Beiträgen liegt ein sehr schräges Menschenbild zugrunde, nach dem ein Mensch mit Behinderung ein Objekt ist, das froh sein kann, wenn man ihm die grundlegendste Versorgung zugesteht (satt und sauber) und dem man jegliche Kompetenz in allen Lebensbereichen abspricht.

Auch wurde ein völlig überhöhtes und idealisiertes Bild einer heilen Welt gezeichnet, in der Kinder von nicht behinderten Eltern die optimalsten Bedingungen des Heranwachsens haben, hingegen in einer Familie mit einer behinderten Mutter nicht. Entspricht dies der Realität? Wir denken nicht.

Hier stellt sich uns die Frage, ob die Vertreter oben genannter Meinungen Kontakt mit behinderten Mitmenschen haben? Nein? Denn dann wüssten sie, dass Lebenskompetenzen nicht davon abhängen, ob ein Mensch behindert ist oder nicht.

Die unselige Kosten-Nutzen Diskussion wurde auch bemüht, um zu „belegen“, dass Elternassistenz zu teuer für die Solidargemeinschaft sei. Daraus resultiert die Frage, wie viel darf ein behinderter Mensch überhaupt kosten? Gegenfrage: Wie viel darf ein Mensch überhaupt kosten? Denn jeder Mensch, ob behindert oder nicht, kostet einen Betrag x. Wenn wir auf die Lebenswelten von Menschen betriebswirtschaftliche oder ökonomische Prinzipien übertragen, nach denen das Leistungsprinzip und Effizienz die höchsten Werte sind, dann können wir die gesamte Menschheit gleich abschaffen. Denn Ökonomie und Menschenwürde verträgt sich nicht.

Wenn schon mit Kosten argumentiert wird, dann muss Folgendes zur Kenntnis genommen werden: Wir Menschen mit Behinderung arbeiten auch und tragen so zum Bruttosozialprodukt bei und im Übrigen schaffen die Menschen mit Behinderung, die Assistenten benötigen, auch Arbeitsplätze.

In diesem Zusammenhang möchten wir weitere Fragen an die Skeptiker stellen:

Wie würde sich theoretisch Ihre Einstellung verändern, wenn Sie plötzlich aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit eine Behinderung erwerben? Wären Sie dann weiterhin der Meinung, die grundlegendste Versorgung (satt und sauber) wäre aus Kostengründen ausreichend, um ein menschenwürdiges Leben zu führen? Würden Sie Ihre Kinder in einem solchen Falle zur Adoption freigeben, wenn doch Ihrer Meinung nach ein behindertes Elternteil eine Zumutung für Kinder ist?

Wir wetten, Ihre Einstellung würde sich um 180 Grad verändern.

Wann sind wir in unserer Gesellschaft endlich so weit, den Menschen die Hilfe zu zugestehen, die sie wirklich brauchen, unabhängig von einer Behinderung oder nicht? Hier sollte nicht das Ursachenprinzip (behindert oder nicht), sondern der tatsächliche Hilfebedarf Grundlage der Hilfestellung sein, wie das z.B. in den skandinavischen Ländern der Fall ist.

Was wir brauchen, ist endlich eine inklusive Gesellschaft, das heißt eine Gesellschaft, in der alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit, also Menschen mit und ohne Behinderung, homosexuelle Menschen, alte Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund etc. selbstverständlicher gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft sind. Dann würden sich Diskussionen und Fragestellungen wie oben gezeigt von selbst erledigen.

Wir möchten Sie einladen mit uns Frauen mit Behinderung von Angesicht zu Angesicht über diese Themen zu diskutieren…Rückmeldungen bitte an info@netzwerkfrauen-bayern.de

Ute Strittmatter M.A. (LMU München), Dipl. –Sozialpäd. (FH), Leiterin der Netzwerkfrauen Bayern
Ute Schön, Fachreferentin für Öffentlichkeitsarbeit der Netzwerkfrauen Bayern

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen

Sie können die folgende Stellenausschreibung gerne auch in Ihren Publikationen veröffentlichen:

Stellenangebot zum 1.7.2012:
Leiter/in (Vollzeit)
für den bayernweiten Fachdienst „Integration Taubblinder Menschen“

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. und Kooperationspartner aus dem Bereich hör-/sehgeschädigter Menschen ist seit 01.01.2009 Trägerin des landesweiten Fachdienstes „Integration Taubblinder Menschen“. Der Fachdienst wird aus Mitteln des StMAS und Bayerischen Bezirke als landesweiter Fachdienst der „Offenen Behindertenarbeit“ finanziell gefördert. Für die Nachfolge der bisherigen Leiterin suchen wir zum 1.7.2012 eine kompetente Persönlichkeit.

Ziel des Fachdienstes ist es, die Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben taubblinder Menschen nachhaltig zu verbessern. Für die Teilhabe taubblinder Menschen am Leben in der Gesellschaft soll der begonnene Aufbau Assistenzhilfsdienste in ganz Bayern weiter vorangetrieben werden. Mit bestehenden Verbänden, Einrichtungen und Hilfsdiensten für taubblinde Menschen sollen in den Regionen der bayerischen Bezirke die bestehenden vernetzten Angebote für taubblinde Menschen weiter ausgebaut werden.

Voraussetzungen:

Wir erwarten von der Bewerberin, dem Bewerber ein abgeschlossenes Hochschul- oder Universitätsstudium, möglichst aus dem Bereich der Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder aus dem Sonderschulbereich; Erfahrung in der Verbands- und Behindertenarbeit, sowie gute Kenntnis über die blinden- und gehörlosenspezifischen Kommunikationstechniken oder die Beherrschung von mindestens einer der folgenden Kommunikationsformen: Gebärdensprache bzw. Lormen.

Darüber hinaus erwarten wir eine engagierte Persönlichkeit mit Organisationstalent, Erfahrung im Projektmanagement sowie die Fähigkeit und Bereitschaft sich entsprechend rasch fort –und weiterzubilden.

Wir bieten:

Eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die mit Außendiensteinsätzen in allen Teilen Bayerns verbunden ist und eine Bezahlung in Anlehnung an den Tarif im öffentlichen Dienst mit zusätzlicher Altersversorgung.

Bewerbungen sind zu richten an

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V., Orleansplatz 3, 81667 München

BAG SELBSTHILFE e.V.

Ständiger Ausschuss der Landesarbeitsgemeinschaften in der BAG SELBSTHILFE

Beim ersten Ausschuss im Jahr 2012 vom 18. bis 20. März tagten die Landesarbeitsgemeinschaften mit Vertretern der BAG in Brandenburg. Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V., Herr Reinhard Kirchner ist Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaften.

Themen waren unter anderem

  • Patientenrechtegesetz,
  • Pflegereform,
  • Selbsthilfeförderung nach SGBV § 20 c, etc.

Ratgeber für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen

Diese Broschüre richtet sich an pflegebedürftige und von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen, ihre Angehörigen, Selbsthilfeorganisationen sowie Fachleute, die mit dem Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit befasst sind. Der Ratgeber legt inhaltlich den Fokus auf Menschen mit Behinderungen und berücksichtigt in Bezug auf das Thema Pflegebedürftigkeit die Besonderheiten und Bedürfnisse dieser Personengruppe

Der Ratgeber ist kostenlos und kann geben Übernahme der Versandkosten bei der BAG SELBSTHILFE e.V. bestellt werden.

BAG SELBSTHILFE e.V., Kirchfeldstr. 149, 40215 Düsseldorf. Tel.: 0211/31006-0, Fax: 0211/31006-48, E-Mail: harald.gawenda@bag-selbsthilfe.de

Patientenrechtegesetz bleibt hinter den Erwartungen zurück

Die BAG SELBSTHILFE e.V. kritisiert unter anderem das fehlende Stimmrecht für Patientenvertreter/innen, z.B. im gemeinsamen Bundesausschuss. Außerdem weist der Entwurf weder im Bereich der individuellen Patientenrechte die erhofften Verbesserungen im Arzthaftungsprozess auf, noch bei der Aufarbeitung von Behandlungsfehlern.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE vom 20.01.2012

Pflegereform

Im Entwurf zum Pflegeneuausrichtungsgesetzes gibt es keine Weiterentwicklung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Die Überarbeitung wird angekündigt und soll durch einen Expertenbeirat weiter beraten werden.

Im Referentenentwurf ist enthalten, dass Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, z.B. Demenz-Kranke, bis zu einer Neufassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes bei Pflegestufe 0 künftig zwischen 120,-- Euro Pflegegeld und Pflegesachleistungen in Höhe von bis zu 225,-- Euro wählen können.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der BAG SELBSTHILFE e.V.

Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien

Die ABM sucht zur Unterstützung der Buchhaltungsabteilung auf Honorarbasis einen gelernten Buchhalter oder gelernte Buchhalterin.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der ABM.

Veranstaltungen unserer Mitgliedsverbände

Autismus Oberbayern e.V.

LoslassenKönnen durch persönliche Zukunftsplanung, ein Wochenende für Angehörige und ihre Kinder mit Behinderung

21. - 22.04.2012
In Markt Indersdorf

Programm und Anmeldung erhalten Sie bei Autismus Oberbayern e.V., Poccistraße 5, 80336 München, Tel: 0 89 / 74 65 41 94, Fax: 0 89 / 74 65 41 95, Homepage: www.autismus-oberbayern.de

Bayerischer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V.

Integrative Jugendsportwoche

26. – 31.05.2012
im Haus Unterjoch

Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen zwischen 7 und 21 Jahren. Viele unterschiedliche Sportarten werden zum Ausprobieren angeboten und durch das integrative Sport treiben können gemeinsame Erfahrungen gesammelt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung erhalten Sie bei der BVS Bayern, Peter Dittmann, Wiestalstraße 2 c, 92334 Berching, Tel: 01 70 / 15 18 193, Fax: 09 11 / 20 00 – 117, email: p.dittmann@oneline.de

Bundesverband Selbsthilfe für Körperbehinderte e.V.

Studienplatz BWL-Dienstleistungsmanage-ment an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach-Campus Heilbronn bietet der BSK ab 1. Oktober 2012 einen Studienplatz im praxisintegrierten Studiengang BWL-Dienstleistungsmana-gement Profil Mediengestaltung.

Weitere Informationen beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., (BSK), Denise K. Hartmann, Tel: 06 294 / 42 81 – 33, oder email: denise.hartmann@bsk-ev.org

Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen

2. Bayerisches Inklusions-Symposium in Regensburg am

21. April 2012

UN-Konvention Inklusion – und nun?

Informationen und Anmeldung erhalten Sie bei LAG Bayern Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen, Tel: 01 70 / 32 35 049, email: symposium@inklusion-regensburg .de

Lebenshilfe Landesverband Bayern e.V.

Fachkongress 2012
Netzwerke = Nutzwerke? Kooperationen auf dem Prüfstand

19. bis 20. Juni 2012 in
Herrsching am Ammersee

Was haben sich Kommunalpolitiker von sozialen Organisationen und Unternehmen zu sagen?

Weitere Informationen und Anmeldung erhalten Sie bei Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Bayern e.V., Fortbildungsinstitut, Kitzinger Straße 6, 91056 Erlangen, Tel: 09 131 / 7 54 61 – 0, Fax: 09 131 / 7 54 61 – 90, email:info@lebenshilfe-bayern.de, Internet: www.lebenshilfe-bayern.de

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Weitere Informationen

Evangelische Jugendarbeit

30. Amberger Basketballturnier
Begegnungsmaßnahme mit Menschen mit geistiger Behinderung

28. – 29. April 2012, Amberg

 Weitere Informationen und Anmeldung erhalten Sie bei Evangelische Jugendarbeit, Herr Ludwig Weidel, HPZ, Fallenweg 43, 92224 Amberg, Tel: 09 625 / 13 privat, 09 621 / 30 80 dienstlich, Fax: 09 621 / 308-299, email: ee.weidel@me.com, Internet: www.ejsport.ejb.de

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, IKK classic

Bayerischer Gesundheitspreis

Mit dem Bayerischen Gesundheitspreis werden Projekte ausgezeichnet, die auf besonders kreative und innovative Weise zu einer qualitativ hochwertigen ambulanten Versorgung in Bayern beitragen.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 12.000,-- Euro und wird auf die Preisträger der drei ausgeschriebenen Kategorien verteilt.

Kategorien 2012

  • Hilfe zur Selbsthilfe
    Wie Ärzte und Psychotherapeuten ihre Patienten in die richtige Richtung leiten können.
  • Hand in Hand
    Wie Delegation und Substitution zwischen Arzt und medizinischem Personal funktionieren können.
  • Auch als Angehöriger gut betreut
    Wie Angehörige der Patienten von guter Betreuung profitieren.

Bewerbungsfrist: 18. Mai 2012.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bayerischer-gesundheitspreis.de

Bayerischer Architektenkammer
Beratungsstelle Barrierefreies Bauen

Auch im Jahr 2012 gibt es Termine für gebührenfreie Beratung der Bayerischen Architektenkammer zum Barrierefreien Bauen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bayerischer Architektenkammer, Beratungsstelle Barrierefreies Bauen, Waisenhausstraße 4, 80637 München, Tel: 0 89 / 13 98 80 – 0 (Sammelruf), 0 89 / 13 98 80 – 31 (Durchwahl), Fax: 0 89 / 13 98 80 – 33, Internet: www.byak.de, email: barrierefrei@byak.de

Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.

Broschüre „Gesundheit gemeinsam erreichen“

Projekte des 10. Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises

Erhältlich bei Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG), Pfarrstraße 3, 80538 München, Tel: 0 89 / 68 080 45 – 00, Fax: 0 89 / 68 080 45 – 13, Internet: www.lzg-bayern.de, email: martina.enke@gmx.de

Münchner Volkshochschule

Bildung für Menschen mit Behinderung
Frühjahr/Sommer 2012

Programm und Anmeldung erhalten Sie unter Münchner Volkshochschule, Bildung für Menschen mit Behinderung, Barlachstraße 28 a, 80804 München, Fax: 0 89 / 3 00 86 61, email: behindertenprogramm@mvhs.de

Deutscher Apothekerverband e.V. (DAV)

Gesundheitspreis „Selbsthilfe und Apotheke – Kooperationen mit Vorbildcharakter“

Schirmherr Patientenbeauftragter der Bundesregierung Wolfgang Zöller

Anmeldefrist: 30. Juni 2012

Preise

  1. Platz 2.000,-- Euro
  2. Platz 1.500,-- Euro
  3. Platz 1.000,-- Euro

Preisverleihung findet Anfang 2013 in Berlin statt.

Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie bei Deutscher Apothekenverband e.V., Geschäftsbereich Wirtschaft und Soziales, Postfach 080463, 10004 Berlin, Tel: 0 30 / 400 04 – 156, Fax: 0 30 / 400 04 – 153, Internet: www.abda.de, email: r.denda@abda-aponet.de

Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport

Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß 2012
25. August 2012
auf dem Münchner Marienplatz

Vier Tage vor Beginn der Paralympischen Spiele in London soll gezeigt werden, welche Sportmöglichkeiten es für Menschen mit und ohne Behinderung in München gibt.

Interessierte Gruppen melden sich bitte direkt an die Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport, Sportamt – Sachgebiet Veranstaltungen, Bayerstraße 28, 80335 München, Sandra Lehmann, Tel: 0 89 / 233 83 734, Fax: 0 89 / 233 83 753, email: sandra.lehmann@muenchen.de, Internet: www.sport-muenchen.de

Meldungen aus der Presse

Persönliches Budget ohne Anbindung an Werkstätten für behinderte Menschen

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes vom 30. November 2011 können Menschen mit Behinderung Werkstattleistungen im persönlichen Budget auch ohne Anbindung an eine Werkstatt erhalten. Damit wurde klargestellt, dass Leistungen für behinderte Menschen dem Menschen folgen und nicht umgekehrt. Was bisher von vielen Kostenträgern anders beurteilt wurde.

Das Bundessozialgericht hat in seiner Urteilsbegründung ausdrücklich die Bedeutung des persönlichen Budget nach § 17 SGB IX hervorgehoben. Es ist nicht nur eine Form der Leistungserbringung, sondern Menschen mit Behinderung sollen notwendige Leistungen selbst bestimmen und sich frei verschaffen können.

Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten vom 20. März 2012

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