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LAG Informationen 02/2014

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

„Bayern barrierefrei: IMMER. FÜR ALLE. ÜBERALL“ Unter diesem Motto formierte sich wieder am 5. Mai unter unserer Federführung ein Aktionsbündnis von vierundvierzig Selbsthilfegruppen, -verbänden und Initiativen auf dem Münchner Marienplatz. Zum Auftakt brachte die Inszenierung eines Flashmops mit vielen tanzenden Menschen auf dem Marienplatz gute Laune und eine Menge Publikum. Über den Tag verteilt kamen eine Menge Interessierte auf den Marienplatz und nahmen am vielfältigen Programm teil. Dieses war unterteilt in unterschiedliche Themenblöcke zu „Mobilität, Freizeit, Sport, Kultur, Kommunikation, Ausbildung, Arbeit und Bildung“ im Hinblick auf Barrierefreiheit. Es wurde unter der Moderation von Herrn Christian Hanreich über die Vielfalt von Barrieren gesprochen, die sich im öffentlichen Raum noch auftun und wie breit wir als betroffene Menschen dabei den öffentlichen Raum definieren. Zugleich sprachen wir über Möglichkeiten, wie Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung barrierefrei an allen Bereichen der Gesellschaft teilhaben können.
Auch die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Frau Irmgard Badura, reiste an, um ein Grußwort zu uns zu sprechen und sich umzusehen. In der Diskussion der Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Frau Nicole Lassal, mit Landtagspolitikerinnen vom Bündnis 90/Die Grünen, Frau Christine Kamm - Frau Eva Gottstein, Freie Wähler - Frau Ruth Waldmann, SPD und dem Behindertenbeauftragten der Stadt München, Herrn Oswald Utz, zeigten wir die politische Verantwortlichkeit hinsichtlich der Umsetzung eines barrierefreien Bayerns auf.

 

140505 Info Dienst Flashmob
Auf dem Münchner Marienplatz am 5. Mai 2014

Arbeitskreis „Barrierefreies Bayern“

Bei der ersten Arbeitskreissitzung zum Thema „Barrierefreies Bayern“ im März wurde deutlich, dass die in der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. organisierten Verbände sowohl von einem sehr breit gefassten Begriff des öffentlichen Raumes und öffentlichen Personennahverkehrs als auch von einem an den verschiedenen Bedürfnissen der unterschiedlichen Erkrankungen und Behinderungen ausgerichteten, differenzierten Ansatz von Barrierefreiheit ausgehen.
Ein Ergebnis der ersten Sitzung des Arbeitskreises war, dass die Kompetenz der Selbsthilfe im Umsetzungsprozess der Barrierefreiheit unbedingt mit einbezogen werden muss. Die Mitgliedsverbände der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. stellen sich ein Bayerisches Kompetenzzentrum „Barrierefreiheit“ unter der Trägerschaft der LAG vor, das die bayerische Verwaltung bei der Umsetzung dieses Vorhabens hinsichtlich der unterschiedlichen Bedürfnisse der betroffenen Menschen berät.
In der zweiten Arbeitskreissitzung Anfang Juni wurden die unterschiedlichen Bedarfe der verschiedenen Behinderungen und chronischen Erkrankung im Hinblick auf Barrierefreiheit zusammengetragen. Über die Sommerpause wird auf dieser Grundlage ein gemeinsames Forderungspapier erstellt. Bei näherem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Bayerischer Miteinander-Preis 2014

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller will mit dem "Bayerischen Miteinander-Preis 2014" besonders gelungene Beispiele der Inklusion von Menschen mit Behinderung öffentlichkeitswirksam auszeichnen. Mit dem Miteinander-Preis soll das Thema Inklusion in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt werden. Bewerbungsschluss ist der 29. August 2014. Weitere Informationen 

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

„Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V./Netzwerkfrauen beginnen im Juni in Zusammenarbeit mit dem Weibernetz e.V. mit der Ausbildung der Multiplikatorinnen. Zwei Ausbilderinnen-Tandems, bestehend aus einer Referentin mit Lernschwierigkeiten und einer pädagogischen Mitarbeiterin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., werden zu Ausbilderinnen der zukünftigen Frauenbeauftragten in Heimen und Werkstätten für behinderte Menschen im Jahr 2015 qualifiziert. Näheres zum Projekt und seinem Verlauf werden wir am 8. Oktober 2014 in Form einer Auftakt-/ Informationsveranstaltung in Nürnberg und am 13. Oktober 2014 in München bekannt machen.

„Gute Arbeit für alle“, Fachtagung des Sozialen Netz Bayern (SNB)

Am Mittwoch, 2. Juli 2014, veranstaltet das Soziale Netz Bayern (SNB) zum Thema "Gute Arbeit für alle" im Gewerkschaftshaus in München eine Fachtagung. Im "Praxisteil" des Programms am Nachmittag ist auch die Beteiligung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. zum Thema "Inklusive Arbeitswelt" vorgesehen. Einladung und Programm finden Sie auf unserer Website. Anmeldung bis spätestens 25. Juni 2014 beim DGB-Bezirk Bayern, Abteilung Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Frau Nelya Nimko, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, Tel.: 089/51700-219, E-Mail: nelya.Nimko@dgb.de

Patientennetzwerk Bayern (PNB)

Das PNB plant für Herbst wieder eine Fortbildung für Patientenvertreter/innen der regionalen Zulassungs- und Berufungsausschüsse. Die Zukunft der Bedarfsplanung sowie die Anforderungen an eine bedarfsgerechte Versorgung aus Sicht der Patientenvertreter sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Sondersitzung des Landesbehindertenrates (LBR)

Bei einer Sondersitzung des LBR am 22. Mai 2014 wurde der Bayerische Mit-einander-Preis 2014 zur Inklusion von Menschen mit Behinderung vorgestellt. (siehe oben) Die Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird Jurymitglied bei der Preisvergabe sein.

Landesschulbeirat

Mittelpunkt der letzten Landesschulbeiratssitzung vom 2. April 2014 war das Thema Inklusion. Es wurden Aufgaben der neuen Stabsstelle Inklusion z.B. im Bereich Beratung und Lehrerfortbildung vorgestellt. An 28 Standorten in Bayern gibt es nun eine interdisziplinäre Inklusionsberatung im Bereich Grund-, Mittel- und Förderschule, die überörtlich und mit den entsprechenden Trägern (Schulaufwandsträger, Eingliederungshilfe) vernetzt ist. Aus unserer Sicht wäre es wünschenswert, wenn die Inklusionsberatung auch mit der Selbsthilfe vor Ort zusammenarbeitet.

Landesgesundheitsrat

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat als Thema für eine der nächsten Sitzungen des Landesgesundheitsrates „Barrierefreier Zugang für behinderte und chronisch kranke Menschen zu ärztlichen Leistungen und Einrichtungen“ vorgeschlagen. Für Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung wie auch für ältere mobilitätsbeeinträchtige Menschen ist die Barrierefreiheit die Grundvoraussetzung zur gleichberechtigten Teilhabe und Nutzung von medi-zinischen Einrichtungen.

“Kampagne des Bayerischen Gesundheitsministeriums „Diabetes bewegt uns!“

Der Bayerische Diabetesbericht gibt einen Überblick über die Krankheit Diabetes, Risikofaktoren, Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten und stellt auch die Aktivitäten der Selbsthilfe vor. Weitere Informationen zur Kampagne

Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen nach SGB V § 20 c

Zahlen der Selbsthilfeförderung für das Jahr 2014

Nach Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern wird die Selbsthilfe in Bayern im Jahre 2014 mit folgenden Summen gefördert:

Landesorganisationen der Selbsthilfe: 783.000 EURO,
Selbsthilfekontaktstellen (dieser Betrag beinhaltet nicht die Förderung der Geschäftsstellen der Runden Tische): 1,22 Mio. EURO
Die Förderlisten zur Selbsthilfeförderung der Landesorganisationen sowie der Selbsthilfekontaktstellen liegen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. vor und können bei Bedarf bei Frau Schachler unter der E-Mail-Adresse viviane.schachler@lag-selbsthilfe-bayern.de angefordert werden.

Netzwerkfrauen Bayern

“Themenreihe „Frauen und Mädchen mit Behinderung im Erwerbsleben“

Die Netzwerkfrauen planen zu obigem Thema, auch unter Einbezug verschiedener Vertreter/innen aus Ämtern und Dienststellen, eine längere Reihe zu unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten. Themen sind u.a., wie die Vernetzung unter den Behörden organisiert ist und/oder wie der Zugang für Frauen mit Behinderung zum ersten Arbeitsmarkt verbessert werden kann.

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

5 Jahre überregionaler Fachdienst ITM

Zum 5jährigen Bestehen feiert ITM am 1. Juli sein Jubiläum zusammen mit taubblinden Menschen, dem Sozialministerium, dem Bayerischen Bezirkstag, der Bayerischen Behindertenbeauftragten, der Selbsthilfe sowie der Presse in der Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

• Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
Allergie konkret – März 2014
Website

• Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – 1/2014
Website

• Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
BAYERNRUNDSCHAU und
BAYERNRUNDSCHLAG (Ju-gendmagazin) – Mai 2014
Website

• Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – Mai 2014
Website

• Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell – 4 -2013 u. 1-2014
Website

• Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V. – LEBEN UND WEG - April 2014
Website

• BVS Bayern e.V.
SPOKA – 2 und 3/2014
Website

• Diabetiker Bund Bayern e.V.
Kontakt – März/April 2014 sowie Mai/Juni 2014
Website

• Dt. Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 1-2014
Website

• Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER 1/2014
Website

• Dt. RHEUMA-LIGA Bundesverband e.V.
Mobil – 2 und 3/2014 und
Landesverband Bayern e.V.
Publikationen zum Thema Rheuma
Website

• Dt. Tinnitus-Liga e.V. (DTL)
Tinnitus Forum – 2-2014
Website

• Interessengemeinschaft d. Dialysepatienten und Nierentransplantierten in Bayern e.V.
Dialyse Cocktail – 1/2014
Website

• Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V., Info-Forum unbeirrbar – März 2014
Website

• Landesverband Epilepsie Bayern  e.V.
epiKurier – 1/2014
Website

• LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – März 2014
Website

• Notgemeinschaft Medizingeschädigter – Patient im Mittelpunkt – e.V.
Informationsbrief April 2014
Website

• Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.
WACHKOMA – 1/ 2014
Website

• Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter – Heft 1, April 2014
Website

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Inklusionspreis 2014 des Bezirks Oberbayern

„Inklusive Arbeitswelt: Mit Vielfalt zum Erfolg“. Unter diesem Motto lobt der Bezirk den Inklusionspreis 2014 aus. Bewerben können sich Unternehmen, Firmen, Projekte und Initiativen aus Oberbayern, die den Prozess der Inklusionen aktiv fördern. Erstmals können auch Bürgerinnen und Bürger preiswürdige Projekte vorschlagen. Die Informationen zur Ausschreibung gibt es auch in leichter Sprache. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juli 2014. Weitere Informationen: Bezirk Oberbayern, Bettina Lange, Prinzregentenstraße 14, 80538 München, E-Mail: inklusionspreis@bezirk-oberbayern.de, Tel.: 089 2198-22100, Fax: 089 2198-22000, Inklusionspreis im Internet

Wettbewerb „JobErfolg 2014 – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“

Betriebe, die eine hervorragende Integration schwerbehinderter Menschen leisten, können an obigem Wettbewerb teilnehmen. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2014. Weitere Informationen: Zentrum Bayern Familie und Soziales, Integrationsamt, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth. Michael Neuner, Tel.: 0921/605-3017, Fax: 0921/605-3980, E-Mail: michael.neuner@zbfs.bayern.de, Informationen im Internet

Positionspapier der Bioethik-Kommission „Leben mit Behinderungen: Inklusion als Auftrag“

Die Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung hat in einem Positionspapier zum Thema „Leben mit Behinderungen: Inklusion als Auftrag“ wichtige Forderungen an Gesellschaft und Politik gestellt. Die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen muss selbstverständlich sein, eine inklusive Gesellschaft ist die Grundvoraussetzung für eine menschliche Gesellschaft. Zu beziehen über: Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung, Tel.: 089/12 22 20, E-Mail: direkt@bayern.dePositionspapier im Internet

Neuauflage des Handbuches des Bezirks Oberbayern

„Einrichtungen und Dienste in München und Oberbayern“
Kostenlos zu beziehen über: Pressestelle des Bezirk Oberbayern, Tel.: 089/2198-90018, E-Mail: presse@bezirk-oberbayern.de

Meldungen aus der Presse

Auftakt der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK)

Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat eine Fra-genliste zu den Artikeln der BRK an die Bundesrepublik Deutschland vorbereitet. Die eigentliche Staatenprüfung wird erst im April 2015 stattfinden. Das Prüfungsverfahren soll die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und die Umsetzung der BRK befördern. Die Bundesrepublik hat sich mit Ratifizierung der BRK dafür verantwortlich gemacht, die dort garantierten Rechte zu respektieren und umzusetzen. Sie ist auch verpflichtet regelmäßig Berichte über den Stand der Umsetzung zu erstellen.
Website der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., Hintergrundbericht Genf vom 16. April 2014

UN-Fachausschuss trifft erste Entscheidung gegen Deutschland

Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat erstmals über eine Individualbeschwerde aus Deutschland entschieden. In dem Fall habe die zuständige Arbeitsagentur einen jungen Mann mit körperlicher Beeinträchtigung dem Ausschuss zufolge nicht ausreichend dabei unterstützt, nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung eine Anstellung zu finden. Die Entscheidung betrifft den „gleichen Zugang zur Arbeit“ (Art. 5 und 27 der UN-BRK). Der UN-Ausschuss macht mit seiner Entscheidung deutlich, dass das deutsche Arbeitsförderungsrecht hinter den Anforderungen der UN-BRK zurück bleibt.
Website des Instituts für Menschenrechte, News vom 20. Mai 2014

Bezirk Oberbayern schafft Homepage-Zugang in leichter Sprache

Unter der neuen Rubrik „Leichte Sprache“ auf der Website des Bezirks Oberbayern sind dort neben den wichtigsten Informationen zu den Aufgaben des Bezirks auch die neu erschienen Hefte zu „Persönliches Budget – Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen“ und zur „Offenen Behindertenarbeit in Oberbayern“ in leichter Sprache eingestellt.
Pressemeldung des Bezirks Oberbayern vom 25. März 2014

Gehörlose können mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) telefonieren

Seit dem 10. März 2014 können gehörlose Menschen die BA telefonisch erreichen. Dazu nutzt die BA einen Gebärdendolmetscherdienst. Die gehörlosen Menschen können sich ein Tool aus dem Internet auf den Desktop ihres Computers laden. Dieses klicken sie an und werden dann über ein Videotelefonat optisch oder schriftsprachlich mit einem Gebärdensprachdolmetscher verbunden, der das Anliegen des gehörlosen Menschen direkt an einen Mitarbeiter im Service-Center der Bundesagentur für Arbeit weitergibt.
Presse Info der Bundesagentur für Arbeit vom
10. März 2014

Wahlen für alle und Recht auf Vermögen

Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, forderte anlässlich des Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eine konsequente Umsetzung der UN-BRK. Dazu gehöre auch das Wahlrecht für alle. Außerdem forderte sie, unabhängig von Vermögen oder Einkommen eines Menschen mit Behinderung, ein Anrecht auf Assistenzleistungen. Sie sprach sich für den kompletten Wegfall der Einkommens- und Vermögensgrenze aus.
Website des Selbsthilfenetzwerks Sachsen, Selbsthilfe-News vom 12. Mai 2014

Melanie Huml für Debatte über Umgang mit Sterbenden

In der Diskussion um Sterbehilfe hält die Bayerische Gesundheitsministerin Huml eine intensive Auseinandersetzung über den Umgang mit Sterbenden für unverzichtbar. Huml werbe für eine breite gesellschaftliche Debatte über dieses Thema. Eine aktive Sterbehilfe in Deutschland lehne sie strikt ab. Sie kündigte an, die Hospiz- und Palliativversorgung weiter ausbauen zu wollen. Bayern trat laut der Ministerin bereits im Herbst 2012 der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ bei. Die Unterzeichner der Charta würden sich dafür engagieren, die Versorgung schwerst- und sterbenskranker Menschen zu verbessern sowie den Hospiz- und Palliativgedanken öffentlich bekannter zu machen.
Süddeutsche Zeitung, 19. Mai 2014

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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