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LAG-Informationen 04/2014

Mitgliederversammlung 2014

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Verband „Intersexuelle Menschen e.V.“ aufgenommen. Informationen zum Verband unter  www.intersexuelle-menschen.net Die Zahl der Mitgliedsverbände beträgt nun 106.

Außerdem hat die Mitgliederversammlung den Vorstand beauftragt, mit einer Resolution die Dringlichkeit der Umsetzung von Barrierefreiheit unter Einbezug der Behindertenselbsthilfeverbände in Bayern zu verdeutlichen (www.lag-selbsthilfe-bayern.de).

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Arbeitskreis „Barrierefreies Bayern“ der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. verabschiedet Forderungspapier

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat das Forderungspapier "Bayern Barrierefrei 2023“ im September verabschiedet. Der Arbeitskreis hatte außerdem beschlossen, dass die Forderung nach einem Bayerischen Kompetenzzentrum „Barrierefreiheit“ in Trägerschaft der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. weiterhin aufrecht erhalten werden soll. Dieses soll die Bayerische Verwaltung bei der Umsetzung des Vorhabens hinsichtlich der unterschiedlichen Bedürfnisse der betroffenen Menschen beraten. Das Forderungspapier finden hier.

Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“

Das Projekt „Frauen-Beauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bayern“, das die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. mit den Netzwerkfrauen Bayern seit Anfang diesen Jahres leitet, hat seit August auch eine eigene Internetseite in leichter Sprache unter www.frauen-beauftragte-bayern.de. Dort sind alle wichtigen Informationen zum Projekt nachzulesen.
Im Oktober fanden in Nürnberg und München zwei Informations- und Auftaktveranstaltungen zum Projekt statt. Diese richteten sich an Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten und wurden auf die Verwendung von Leichter Sprache ausgerichtet. Mitarbeiter/innen von Einrichtungen, Frauen mit Lernschwierigkeiten und andere Interessierte konnten dort erfahren, wie sie sich als Einrichtung an dem Projekt beteiligen bzw. als Frauenbeauftragte ausbilden lassen können. Beide Veranstaltungen waren mit jeweils 100 Teilnehmern gut besucht. Ein Bericht dazu in leichter Sprache ist ebenfalls auf der neuen Internetseite nachzulesen.
Bis zum 12. Dezember können sich noch Frauen aus Einrichtungen bewerben, die an einem Kurs zur Frauenbeauftragten teilnehmen wollen. Informationen zur Bewerbung finden Sie unter http://www.frauen-beauftragte-bayern.de/mitmachen

Reform der Eingliederungshilfe/ Bundesteilhabegesetz

Das Bayerische Sozialministerium lud im Oktober und November jeweils zu einem Informationsgespräch über den Stand der Verhandlungen zum Bundesteilhabegesetz in Berlin ein. In Berlin soll eine Arbeitsgruppe „Bundesteilhabegesetz“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bis April 2015 die Grundlage für ein neues Bundesteilhabegesetz beraten. Es sollen Reformthemen identifiziert und strittige Themen erörtert werden. Inhalte der Gespräche mit dem Bayerischen Sozialministerium im Herbst waren die Definition leistungsberechtigter Personenkreise, der Aufbau einer unabhängigen Beratungsmöglichkeit für betroffene Menschen, die Teilhabe am Arbeitsleben, Assistenzleistungen für behinderte Menschen, pauschale Geldleistung etc. Der Beteiligungsprozess der Verbände soll in Bayern fortgeführt werden. Mitgliedsverbände der LAG SELBSTHILFE sind aufgefordert, ihre Stellungnahmen zum Themengebiet auch unserer Geschäftsstelle zur Kenntnis zu setzen. Das BMAS hat angekündigt, den Beteiligungsprozess zum Bundesteilhabegesetz im Internet zu dokumentieren. Im Sommer 2015 soll dann der erste Referentenentwurf aus dem BMAS vorliegen. Das Bundesteilhabegesetz soll 2017 in Kraft treten.

Einrichtung einer Ethikkommission in Bayern nach der Präimplantationsdiag-nostik-Verordnung (PID-Verordnung)

Nach der PID-Verordnung darf ein in Bayern zugelassenes PID-Zentrum Maßnahmen der PID nur durchführen, wenn die Bayerische Ethikkommission eine zustimmende Bewertung abgegeben hat. Die neu einzurichtende Ethikkommission wird aus acht Mitgliedern bestehen, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium für die Dauer von fünf Jahren bestellt werden. Sie soll sich zusammensetzen aus vier Fachärzten aus den Bereichen Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Humangenetik, Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Darüber hinaus sollen ihr jeweils ein Sachverständiger der Fachrichtungen Ethik und Recht sowie je ein Vertreter für die Wahrnehmung der Interessen von Patienten sowie der Selbsthilfe behinderter Menschen angehören. Folgende Vertreter wurden entsandt: 
Bereich Selbsthilfe:
Dr. J. Pettinger, Vorstandsvorsitzender
Stellvertretung: N. Lassal, Geschäftsführerin
Patientenvertretung:
Ute Strittmatter, Netzwerkfrauen Bayern

Landesbehindertenrat

Bei der letzten Sitzung des Landesbehindertenrats lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Bayern Barrierefrei 2023“.  Insbesondere beim Aufbau eines kostenlosen zentralen Informationsangebotes im Internet zum Thema Barrierefreiheit sowie einer breit angelegten Kampagne, um die Bürgerinnen und Bürger für Barrierefreiheit zu gewinnen, soll die Kompetenz des Landesbehindertenrats einbezogen werden. Ebenso soll beim Ausbau des bestehenden Beratungsangebots der Beratungsstellen „Barrierefreies Bauen“ der Bayerischen Architektenkammer die Kompetenz der Betroffenen als Experten in eigener Sache zum Tragen kommen.

Landesgesundheitsrat

Trotz neuer Bedarfsplanung sind Rheumapatienten speziell in Nord- und Ostbay-ern nicht ausreichend mit Rheumatologen versorgt. Der Landesgesundheitsrat hat daraufhin beschlossen, eine Resolution zur Verbesserung der Situation zu verabschieden, die sich an Leistungsträger und Leistungserbringer, an die Hochschulen zur medizinischen Ausbildung, den G-BA sowie die örtlichen Zulassungsausschüsse richtet. 

Seminar für Angehörige von taubblinden/hörsehbehinderten Menschen

Zum ersten Mal fand ein Seminar für Ange-hörige taubblinder und hörsehbehinderter Menschen im Hotel AURA in Saulgrub statt, das die LAG SELBSTHILFE Bayern gemeinsam mit dem Fachdienst ITM vom 14. bis 15. Oktober organisierte. Auch die Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung waren mitgereist. Die Tage boten eine wichtige Plattform für Angehörige, die dort Informationen bekamen, sich austauschen und auch Angebote und Raum zur Entspannung finden konnten.

Patientennetzwerk Bayern (PNB)

Am 14. November fand in den Räumen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. bereits zum 7. Mal eine Fortbildung für die Patientenvertretung in Bayern statt. Während der Fortbildung mit dem Schwerpunktthema „die neue Bedarfsplanung und ihre Zukunft“ konnte auch auf bereits 10jährige Erfahrung der Patientenvertretung in Bayern zurückgegriffen werden.

Selbsthilfevertretertreffen in München

Am 2. Oktober 2014 fand in der Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. der traditionelle Erfahrungsaustausch mit Vertretern aus der Selbsthilfe, die an den Vergabesitzungen zur regionalen Selbsthilfeförderung der Krankenkassen beteiligt sind, statt. Beim diesjährigen Treffen waren die Themen: Zahlen 2014 der örtlichen Gruppenförderung, Erfahrungsaustausch zur Arbeit an den Regionalen Runden Tischen im Förderjahr 2014 und die Rolle der Selbsthilfevertreter.

Runder Tisch Patientenangelegenheiten des Pflege- und Patientenbeauftragten Hermann Imhof

Der Pflege- und Patientenbeauftragte führt die Einrichtung eines Runden Tisches, an dem unterschiedlichste Akteure aus dem Gesundheitsbereich teilhaben, weiter. Der Runde Tisch tagte zum ersten Mal im November, wobei auch die LAG SELSTHILFE Bayern e.V. beteiligt war. Themen waren: Neuauflage der Broschüre Patientenberatung in Bayern, Entlassmanagement, Informationen für Ärzte.

4. Bayerischer Sozialbericht

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitglied im Beirat der Sozialberichtserstat-tung der Bayerischen Staatsregierung und nahm teil bei der Vorstellung der Rahmenkonzeption für den zukünftigen Sozialbericht. Die Sozialberichtserstattung ist insofern wichtig für die Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen, da sich aus den Daten sozialpolitische Aktionsfelder herauslesen lassen.

Förderung von Selbsthilfeorganisationen durch die gesetzlichen Krankenkassen

Die Bayerischen Krankenkassen fördern sowohl die landesweite als auch die regionale Arbeit der Selbsthilfe nach SGB V § 20 c. Die entsprechenden Merkblätter und Antragsunterlagen zur Förderung der landesweiten Arbeit finden Sie auf unserer Internetseite zum herunterladen. Antragsschluss ist der 31.12.2014 für das Förderjahr 2015.

BAG SELBSTHILFE e.V.

Selfie-Wettbewerb der Kampagne „Wir für Mich. Selbsthilfe wirkt“

Aktuell läuft ein Selfie-Wettbewerb zu obiger Kampagne der BAG SELBSTHILFE e.V. Weitere Informationen im Internet unter www.selbsthilfe-wirkt.de

Software-Feature für Selbsthilfegruppen

Die BAG SELBSTHILFE e.V. hat ein Software-Feature entwickelt, mit dem die Online-Kommunikation in Selbsthilfegruppen sicher und einfach handhabbar gemacht werden soll.
Weitere Informationen im Internet.

Informationen unserer Mitgliedsverbände

Newsletter BBSB-Inform

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) in München verbreitet über Internet und Telefon bis zu fünfmal wöchentlich Informationen, die für das Leben mit Sehverlust nützlich sein können. Der kostenlose Informationsdienst kann abonniert werden über: E-Mail: bbsb-inform-subscribe@lists.bbsb.org oder Tel.: 089/68 52 58. Er kann auch ohne jede Formalität unter Tel.: 0871/7000-14000 abgefragt werden.

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK):
Beratungsbroschüre „ABC Rehabilitation“
Zu beziehen über: Onlineshop des BSK: www.bsk-ev.org/shop, Tel.: 0629442812-7, Schutzgebühr: 3,50 €

Ausschreibung des Förderpreises Leben pur „Aktiv und kreativ im Leben. Chancen und Möglichkeiten bei Menschen mit Komplexer Behinderung und ihren Begleitern“

Das Wissenschafts- und Kompetenzzentrum der Stiftung Leben pur schreibt den Förderpreis Leben pur aus für besonders interessante Konzepte oder Projekte zu obigem Thema. Einsendeschluss der Arbeiten ist der 1. Dezember 2014. Weitere Informationen: Stiftung Leben pur, Adamstraße 5, 80636 München, Frau Dr. Nicola Maier-Michalitsch, Tel.: 089/35 74 81-18, E-Mail: michalitsch@stiftung-leben-pur.de, Internet: www.stiftung-leben-pur.de

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – 3/2014
Website

Angst-Hilfe e.V.
Deutsche Angst-Zeitschrift
Website

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
BAYERNRUNDSCHAU und
BAYERNRUNDSCHLAG (Jugendmagazin) – September u. November 2014
Website

Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – August u. No-vember 2014
Website

Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell – 3-2014
Website 

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V. – LEBEN UND WEG – Oktober 2014
Website

BVS Bayern e.V.
SPOKA – 5/2014
Website

Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
Allergie konkret – September 2014
Website

Dt. Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 3-2014
Website

Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER 3/2014
Website

Dt. RHEUMA-LIGA, Bundesverband e.V.
MOBIL – 5/2014;
Landesverband Bayern e.V.
Publikationen zum Thema Rheuma
Website

Dt. Tinnitus-Liga e.V. (DTL)
Tinnitus Forum – 4-2014
Website

Diabetiker Bund Bayern e.V.
Kontakt – September/Oktober u. November/Dezember  2014
Website

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.,
InfoForum unbeirrbar – September 2014
Website

Landesverband Epilepsie Bayern  e.V.
epiKurier – 3/2014
Website

Landesverband Niere Bayern e.V.
Dialyse Cocktail – 3/2014
Website

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – September 2014
Website

Notgemeinschaft Medizingeschädigter – Patient im Mittelpunkt – e.V.
Informationsbrief Oktober 2014
Website

Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.
WACHKOMA – 3/2014
Website

Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter – Heft 2, August 2014
Website

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Aufruf zur Gründung eines Vereins für taubblinde und hörsehbehinderte Men-schen in Bayern

Die Selbsthilfegruppe TBL Oberbayern sucht Mitstreiter zur Gründung eines eingetragenen Vereins. Weitere Informationen: Franz Kupka, E-Mail: franz-kupka@web.de oder Mona Winter, Fax: 089/6906679, E-Mail: winter.mona@web.de 

Bundesselbsthilfevereinigung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit seltenen, chronischen Skelett-Erkrankungen e. V.

Chronisch seltene Skelett-Erkrankungen sind für die behandelnden Ärzte eine große Herausforderung. Die Bundesselbsthilfevereinigung als Bindeglied zwischen Betroffenen und ihren Familien vernetzt und informiert. Nähere Informationen: Daniela Dippold, Am Hofgarten 4 a, 85253 Erdweg, Tel.: 08135/939632, E-Mail: dippold.daniela@gmx.de

Evaluation des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG)

Im Rahmen der Veranstaltung „Behindertengleichstellungsgesetz im Dialog“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) am 16. September 2014 diskutierten rund 100 Expertinnen und Experten über die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Evaluationsberichts der Universität Kassel sowie über Entwicklungspotenziale des BGG. Ziel ist es, ein novelliertes BGG zum 1. Januar 2016 in Kraft treten zu lassen. Hier finden Sie einen Bericht des BMAS.

Rostocker Erklärung

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Bund und Ländern fordern in ihrer Rostocker Erklärung vom Mai 2014 mit dem Titel „Teilhabereform und Pflegereform gehören zusammen!“ das Recht auf Teilhabe und unabhängige Lebensführung auch bei Pflegebedürftigkeit zu sichern.
Hier finden Sie die Rostocker Erklärung.

Bayerische Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Bayern:
Ärzte und Selbsthilfe in Dialog
Organspende – Das Leben mit einer neuen Niere
Zeit: Freitag, 5. Dezember 2014,
15.00 – 18.00 Uhr
Ort: Messezentrum – NCC Ost,
Große Straße, 90471 Nürnberg
Anmeldung unter: E- Mail: patientenorientierung@kvb.de, Tel.: 089/570 93 – 33 38.

Bundesverband für Rehabilitation der Aphasiker e. V.:
Aphasie Kongress,
18. Würzburger Aphasietage
Ort: Julius-Maximilians-Universität Würzburg,
19. – 21. März 2015

Aktuelle Broschüren des Verbandes:
• Aphasie, Wort für Wort zurück ins Leben,
• Aphasie, der Umgang mit  Depressi-vität bei Aphasie
• Aphasie, Wegweiser für Angehörige

• Aphasie und Schlaganfall, Zeitschrift für Rehabilitation und Selbsthilfe, September 2014
nähere Informationen: Bundesverband Aphasie e.V., Klosterstr. 14, 97084 Würzburg, Tel.: 0931 250130-0, Fax: 0931 250130-39, E-Mail: info@aphasiker.de, Internet: www.aphasiker.de

Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. (abm):
Die abm wird in der ersten Dezemberwoche
von Montag 1.12.14 bis inklusive Montag, den 8.12.14
täglich über München TV senden.
Weitere Informationen im Internet: www.abm-medien.de

Meldungen aus der Presse

Pflegestärkungsgesetz beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat das erste Pflegestärkungsgesetz beschlossen. Mit dem neuen Gesetz sollen u.a. pflegende Angehörige entlastet werden, mehr Personal in Pflegeheimen ermöglicht werden und höhere Betreuungsleistungen für die Kurzzeit- und ambulante Pflege sowie Zuschüsse für Umbauten bereit stehen. Dieses Gesetz bildet die Grundlage für das zweite Pflegestärkungsgesetz, das 2015 beschlossen werden soll.
Selbsthilfe-News des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen vom 17.10.2014

Behindertenbeauftragte von Bund und Ländern beschließen Stuttgarter Erklärung zum Recht auf inklusive schulische Bildung

Im November 2014 trafen sich die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern und bekräftigten in ihrer Stuttgarter Erklärung, dass Inklusion im Bildungsbereich nach Art. 24 UN-Behindertenrechtserklärung bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Möglichkeiten offenstehen, ihre Potenziale und Fähigkeiten im allgemeinen Bildungssystem entwickeln zu können. Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung forderte Bund, Länder und Kommunen auf, die notwendigen finanziellen Mittel zusätzlich freizustellen. Der Landesbehindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg appellierte insbesondere an die Kommunen, sich ihrer Verantwortung für ein inklusives Bildungssystem zu stellen.
Pressemitteilung des Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Baden-Württemberg vom 14. November 2014.

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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