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LAG Informationen 1/2016

Mitgliederversammlung 2015

Neuaufnahmen

Bei der Mitgliederversammlung im November 2015 wurden folgende Verbände in die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. aufgenommen:

  • ADHS Deutschland e.V.
  • BRCA-Netzwerk - Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e.V.

Damit zählt die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. aktuell 107  Mitgliedsverbände.

Wechsel in der Geschäftsführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde die ehemalige Geschäftsführerin Nicole Lassal verabschiedet. Nach insgesamt 19 Jahren Tätigkeit, davon 3 als Geschäftsführerin, hatte sie die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. zum 30. September 2015 verlassen um sich als Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt München neuen Herausforderungen zu stellen. Frau Lassal hat mit großem persönlichem Engagement und hoher Fachkompetenz wesentlich dazu beigetragen, dass die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. als Spitzenorganisation der Selbsthilfe einen hohen Stellenwert sowie Anerkennung genießt. Während ihrer Zeit als Geschäftsführerin hat sie den Tätigkeitsumfang der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. außerdem erheblich erweitert.

 

160118 Infodienst Lassal Abschied

Dr. Josef Pettinger, Vorstandsvorsitzender, Nicole Lassal, ehemalige Geschäftsführerin

 

Herr Thomas Bannasch ist seit 1. Januar 2016 neuer Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Er hat bereits viele Jahre bei der Stadt München im Themenfeld Behinderung gearbeitet. Zuletzt war er für die Entwicklung des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und für den Aufbau des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der Konvention in der LH München verantwortlich.

 

Thomas Bannasch

Thomas Bannasch, neuer Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“

Die Bewerbungsphase für die zweite Schulungsreihe zur Frauenbeauftragten in Einrichtungen der Behindertenhilfe 2016 ist abgeschlossen. Dieses Mal hat sich die Zielgruppe um Frauen mit Körperbehinderung erweitert. Es konnten sich ebenfalls, wie bereits im letzten Jahr, Frauen mit Lernbehinderung bewerben. Der erste Schulungskurs „Wir werden Frauen-Beauftragte“ der insgesamt 7-teiligen Reihe wird im März stattfinden. Weitere Informationen auf der Internetseite des Projektes.

Beratungsgremium Bildung der Bayerischen Behindertenbeauftragten Badura

Badura hatte zu einer Sondersitzung des Gremiums eingeladen, da das Thema Notenschutz im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) bis zu Beginn des Schuljahres 2016/17 als zukünftig geltende Rechtsgrundlage verankert werden soll. Bayern beabsichtigt, dass Maßnahmen des Notenschutzes (d.h. entsprechende Bemerkungen zu nicht bewerteten Leistungen im Zeugnis, wenn eine im BayEUG definierte Behinderung zu Grunde liegt) weiterhin möglich sind. Das Thema wurde sehr kontrovers diskutiert. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird noch im Rahmen einer Verbandsanhörung Stellung nehmen.

Ankündigung: Veranstaltung zum 3. Bayernweiten Tag der Seltenen Erkrankungen

Am 5. März 2016, 9.30h-14.30h, findet zum 3. Mal in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) ein Tag der Seltenen Erkrankungen statt. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. zählt auch dieses Mal zu den Mitinitiatoren mit weiteren unterschiedlichsten Akteuren aus dem Bereich Gesundheit und Selbsthilfe.
Sie erhalten dazu gesondert eine Einladung.

Selbsthilfevertretertreffen in Nürnberg

Am 17. November 2015 fand in Nürnberg der traditionelle Erfahrungsaustausch mit Vertretern aus der Selbsthilfe, die an den Vergabesitzungen zur regionalen Selbsthilfeförderung der Krankenkassen beteiligt sind, statt. Beim diesjährigen Treffen wurden folgende Themen diskutiert: Gesetzliche Erhöhung der Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen, Zahlen 2015 zur Selbsthilfeförderung, Erfahrungsaustausch zur Arbeit an den Regionalen Runden Tischen im Förderjahr 2015, Ehrung der Selbsthilfevertreter der auslaufenden Periode an den Runden Tischen sowie das Neubenennungsverfahren.

Neues Bündnis für Prävention

Die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml schloss sich im November 2015 mit mehr als 80 Organisationen aus dem Bereich Gesundheitswesen, Wirtschaft und kommunale Körperschaften zu einem Bündnis zur Gesundheitsprävention zusammen. Auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Partner in diesem Bündnis.

Patientennetzwerk Bayern (PNB)

Im August 2015 trat die Verordnung zum Gemeinsamen Landesgremium nach §90a SGB V in Kraft. Im Dezember 2015 fand dessen konstituierende Sitzung statt. Das Gremium umfasst wesentliche Akteure im bayerischen Gesundheitswesen. Die Patientenvertreter/innen haben dort ein Mitberatungsrecht. Das Gremium soll über sektorenübergreifende Versorgungsfragen sprechen und Empfehlungen zur Optimierung der medizinischen Versorgung abgeben. Das PNB hat auch für dieses Gremium wieder Patientenvertreter/innen benannt.   

Netzwerkfrauen Bayern

Jubiläumsfeier: 15 Jahre Netzwerkfrauen

Am 29. Oktober 2015 feierten die Netzwerkfrauen ihr 15jähriges Bestehen mit Gästen aus Politik, Selbsthilfe und Kunst. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Schirmherrin Nina Ruge und der Journalistin und Moderatorin Zuhal Soyhan.

Grußworte sprachen seitens des Bayerischen Sozialministeriums Ministerialdirektor Michael Höhenberger, als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt München und ehemalige Geschäftsführerin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Nicole Lassal und als eine der Gründungsfrauen des Netzwerks und ehemalige Behindertenbeauftragte Ina Stein.

Höhenberger hob in seiner Rede u.a. hervor wie wichtig es sei, weiterhin der Gewalt an Frauen mit Behinderung entgegenzuwirken und deshalb das Sozialministerium auch nach Ende der Projektlaufzeit „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ finanziell dafür sorgen wolle, dass dieses Thema durch die Selbsthilfe weiter verfolgt werden könne. Auch Lassal betonte wie aktuell das Thema Gewalt im Zusammenhang mit Frauen mit Behinderung sei. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der LH München könnten dabei einige Synergieeffekte genützt werden. Das Thema zeige deutlich, wie wichtig ein Denken in Richtung inklusive Gesellschaft sei. Stein brachte auch als Expertin in eigener Sache immer wieder deutlich zum Ausdruck, welch enorme Bedeutung es habe, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Krankheit sich zusammengeschlossen und organisiert hätten. Diese Form gegenseitiger Unterstützung, Beratung und politischen Engagements direkt aus der Selbsthilfe heraus sei grundlegend um die Lebensbedingungen von betroffenen Mädchen und Frauen mit Behinderung und chronischer Krankheit zu verbessern und Teilhabe an der Gesellschaft leben zu können.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde unter den Netzwerkfrauen Bayern wurde auch an einzelnen Frauenbiographien unter ausgewählten Aspekten wie Arbeit oder Wohnung deutlich, wie das Engagement organisierter Selbsthilfe zur Verbesserung echter Teilhabemöglichkeiten betroffener Frauen an der Gesellschaft beiträgt.  

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

Angebote für Angehörige taubblinder Menschen

Die Taubblindenberatung der BLWG Informations- und Servicestelle und der Fachdienst veranstalteten erstmals im Herbst 2014 ein Seminarwochenende für Angehörige taubblinder Menschen. Die Reaktionen darauf waren sehr positiv und so schlossen sich im Jahr 2015 zwei Angehörigen-Nachmittage an.

Auch 2016 wird es wieder Möglichkeiten zum Gespräch und Austausch geben. Auch die Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung sind dazu eingeladen. ITM hat sich in dem Zusammenhang auch mit neuen Brettspielen für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen ausgerüstet.

BAG SELBSTHILFE e.V.

Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGG) und Bundesteilhabegesetz

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2015 kritisierte die BAG SELBSTHILFE in einer Presseerklärung, dass die geplanten Schritte zur Novellierung des BGG sowie des Bundesteilhabegesetzes wieder keine spürbaren Verbesserungen für Menschen mit Behinderung bedeuteten.

Der aktuelle Referentenentwurf des BGG nähme kaum Bezug auf Ziele und Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). In den Kabinettsvorlagen zum Bundesteilhabegesetz fehlten Angaben zu der Entlastung der Kommunen im Rahmen der Eingliederungshilfe. Aber eben gerade von diesen beiden Gesetzen hängt die Einlösung des Anspruchs auf vollständige Inklusion ab.

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – Dezember/2015
Website

Angst-Hilfe e.V.
Deutsche Angst-Zeitschrift
Website

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
BAYERNRUNDSCHAU und BAYERNRUNDSCHLAG (Jugendmagazin) – Januar 2016 Newsletter BBSB-Inform
Tel. ohne Aufschlag: 0871 7000 14000
Website

Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – November 2015
Website

Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell – 4-2015
Website

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V.
– LEBEN UND WEG – Dezember 2015
Website

BVS Bayern e.V.
SPOKA – 6/2015
Website

Diabetiker Bund Bayern e.V.
Kontakt – Januar/Februar 2016
Website

Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
Allergie konkret – Dezember 2015
Website

Dt. Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 4-2015
Website

Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER 4/2015
Website

Dt. Restless Legs Vereinigung e.V.
Restless Legs aktuell – Dezember 2015
Website

Dt. RHEUMA-LIGA, Bundesverband e.V.
MOBIL – 6/2015;
Landesverband Bayern e.V.
Publikationen zum Thema Rheuma
Website

Dt. Tinnitus-Liga e.V. (DTL)
Tinnitus Forum – 4-2015
Website

Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen e.V., Bayerisches Inklusionsinfo - 2. Halbjahr 2015
Website

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.,
InfoForum unbeirrbar – Dezember 2015
Website

Landesverband Epilepsie Bayern  e.V.
epiKurier – 4/2015
Website

Landesverband Niere e.V.
Niere aktuell – 4 -2015
Website

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – Dezember 2015
Website

Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.
GLANDULA
Website

Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e.V.
DIAGNOSENeT 24_2015
Auch abrufbar unter Website

Notgemeinschaft Medizingeschädigter – Patient im Mittelpunkt – e.V.
Informationsbrief Dezember 2015
Website

Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.
WACHKOMA – 4/2015
Website

Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter – Heft 3, Dezember 2015
Website

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Bundesteilhabegesetz

Ein Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz ist für das erste Quartal 2016 angekündigt. Das Gesetzgebungsverfahren soll im Laufe des Jahres 2016 abgeschlossen werden, damit das Bundesteilhabegesetz zum 1.1.2017 in Kraft treten kann. (siehe auch Rubrik BAG SELBSTHILFE)

Informationsportal „Bayern barrierefrei“ des Bayerischen Sozialministeriums (StMAS)

Das StMAS hat im Dezember 2015 das Informationsportal „Bayern barrierefrei“ online gestellt. Es soll Menschen mit und ohne Behinderung zum Thema Barrierefreiheit dienen und sieht sich als Erlebniswelt, Lexikon, Freund, Beratungsstelle, Infocenter, Magazin oder Ecke im Netz in der es viel zu entdecken gibt. Unter dem Menüpunkt „Magazin“ befindet sich auch ein Interview mit Frau Achterkamp und Herrn Asam unseres bayernweiten überregionalen Fachdienstes ITM: Website

Jahresschwerpunkt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) 2016: psychische Gesundheit

Zwischen Mai und Juli 2016 wird sich der Jahresschwerpunkt des StMGP auf die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen, ab Herbst 2016 von Erwachsenen, im speziellen Depressionen, konzentrieren. Ziele der Kampagne sind: Entstigmatisierung, Information und Sensibilisierung der Bevölkerung und Optimierung der Vernetzung unter den Akteuren. Im Juli 2016 soll es eine Themenwoche geben gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, der Jugendhilfe, dem Bildungsbereich, der Politik und dem Sport.

Informationsveranstaltung zur Anerkennung und Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und Entlastungsangeboten – Novellierung AVSG

Aufgrund des Inkrafttretens des Pflegestärkungsgesetzes I zum 1.1.2015 musste die Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) novelliert werden. Darin und in der zugehörigen Verwaltungsvorschrift sind die Rahmenbedingungen für Anerkennung und Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und Entlastungsangeboten festgelegt sowie der Ablauf des Förderverfahrens geregelt.

Demnach können Selbsthilfeorganisationen oder Selbsthilfegruppen von oder für pflegebedürftige Menschen unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel erhalten.

Die Infoveranstaltung wird von der Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote, ein Projekt der Freien Wohlfahrtspflege, im März 2016 in Nürnberg, nahe dem Hauptbahnhof, angeboten und stellt die Neuerungen der AVSG und der Verwaltungsvorschrift vor. Für Fragen stehen dort Vertreter des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Zentrums Bayern Familie und Soziales zur Verfügung. Weitere Informationen: Lisa Distler, Spitalgasse 3, 90403 Nürnberg, Tel.: 0911 - 37 77 53 26, E-Mail: lisa.distler@freie-wohlfahrtspflege-bayern.de, Internet: www.niedrigschwellig-betreuung-bayern.de/veranstaltungen/

Meldungen aus der Presse

Studie über Inklusion im Bayerischen Bildungssystem

Die Bertelsmann-Stiftung stellte in ihrer aktuellen Studie zur Inklusion fest, dass Bayern weiter hinter dem Bundesdurchschnitt zurück bliebe, ganz besonders was die Inklusion an weiterführenden Schulen beträfe. Inklusion nach der vierten Klasse fände meist an den Mittelschulen statt. Das Bayerische Kultusministerium verweist in dem Zusammenhang auf den „bayerischen Weg“, der sich vom Inklusionsverständnis der Studie unterscheide. Wichtig sei dabei die gezielte Unterstützung auch durch Förderschulen. Die Landtagsopposition sieht dagegen dringenden Nachholbedarf mit Blick auf Inklusion, z.B. in der Unterstützung der Lehrer an allen Regelschulen durch kleinere Klassen und den Einsatz weiterer pädagogischer Fachkräfte im Unterricht.

Süddeutsche Zeitung, 4. September 2015

Bundesfachstelle für Barrierefreiheit folgt dem Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB)?

Das BKB hat im Juni 2015 die Auflösung seiner Geschäftsstelle zum 31.3.2016 beschlossen, da die bisherige Projektförderung durch das Bundessozialministerium zu diesem Zeitpunkt auslaufen wird. Die Mitgliederversammlung des BKB appellierte deshalb an die Bundesregierung, das BKB im Rahmen der laufenden Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes zu einer dauerhaft unabhängigen Fachstelle für Barrierefreiheit zu entwickeln. Ein in Abstimmung mit dem Deutschen Behindertenrat (DBR) entwickeltes Konzept liege vor. Der DBR fordert, dass die geplante Bundesfachstelle im kommenden April ihre Arbeit aufnehmen kann.

Selbsthilfenetzwerk Sachsen, Newsletter 2015/088 vom 22.6.2015 und Internetseite des BKB, Aktuelles vom 19.10.2015

Gestaltung des EU-Behindertenausweises ohne Deutschland

Nationale Behindertenausweise sind nicht EU-weit gültig. Die EU-Kommission plant einen europäischen Behindertenausweis, damit alle EU-Bürgerinnen und –Bürger in den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport und Verkehr die gleichen Leistungen erhalten. EU-Mitgliedstaaten waren nun aufgerufen bis Ende September Vorschläge zur Umsetzung einer „European Disability Card“ zu machen. Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundesfraktion der Grünen kritisierte, dass Deutschland diesem Aufruf der EU-Kommission nicht gefolgt sei. Auch an der Pilotphase werde Deutschland nicht teilnehmen. Das Land verzichte somit durch das Einbringen eigener Ideen auf einen möglichst guten Ausweis hinzuwirken sowie auf finanzielle Unterstützung. Für Staatengruppen, die Vorschläge unterbreiten soll die Umsetzung und Einführung des Ausweises mit insgesamt 1,7 Millionen Euro unterstützt werden.

kobinet nachrichten vom 30. November 2015

Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2016!

 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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