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LAG Informationen 2/2016

Neuer Termin Mitgliederversammlung 2016

Der Termin für die diesjährige Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. musste geändert werden. Neuer Termin ist

Donnerstag, 10. November 2016, 14.00h,

Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Auch dieses Jahr wird die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wieder mit Münchner Selbsthilfegruppen und -Initiativen anlässlich des Europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung einen Aktionstag gestalten. Unter dem Motto: „Sparen bei Menschenrechten? Hürden weg! Chancen her!“ präsentieren, diskutieren und stellen wir unsere Forderungen dieses Jahr auf dem Münchner Odeonsplatz. Geplant sind z.B. ein Interview zur Teilhabe mit der Bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura und Vertreter der Landesregierung. Alle Interessierten sind schon jetzt recht herzlich eingeladen teilzuhaben und am

Mittwoch, den 4. Mai, 10.00-17.00 Uhr

auf den Odeonsplatz in München zu kommen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Dritter bayernweiter Tag der seltenen Erkrankungen

Im März fand bereits zum dritten Mal in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern ein bayernweiter „Tag der seltenen Erkrankungen“ statt. Rund 140 Teilnehmer/innen zeigten großes Interesse an der Veranstaltung. Mitveranstalter neben der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. waren die ACHSE, der Bayerische Apothekerverband, die Bayerische Landesärztekammer, das Universitätsklinikum München, die Selbsthilfekoordination Bayern und die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Die LAG SELBSTHILFE leitete außerdem in Zusammenarbeit mit der Dt. Gesellschaft für Muskelkranke, Landesverband Bayern e.V., eine der fünf Gesprächsrunden zum Thema „Seltene Erkrankungen - Selbsthilfe als Partner im Gesundheitswesen am Beispiel neuromuskulärer Erkrankungen“. Fragestellungen wie „Welchen Beitrag leisten die Dachverbände der Selbsthilfeorganisationen für die Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Gesundheitswesen?“ oder „Wie unterstützen Selbsthilfeorganisationen die Selbsthilfegruppenmitglieder in der Zusammenarbeit mit dem Gesundheitswesen?“ leiteten die Diskussion. Dabei wurden unabdingbar wichtige Aspekte beleuchtet wie z.B. die optimale Nutzung vorhandener Ressourcen durch die Zusammenarbeit von Betroffenen und Selbsthilfeorganisationen mit Partnern aus dem Gesundheitswesen und die dadurch gelingende Verknüpfung spezialisierten Wissens mit Erfahrungswissen.

Hier finden Sie eine Zusammenschau des Gesprächskreises.

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Fachveranstaltung des Bayerischen Sozialministeriums zur Weiterentwicklung des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-BRK in Bayern

Im März 2013 hat die Bayerische Staatsregierung ihren Aktionsplan „Schwerpunkte der bayerischen Politik für Menschen mit Behinderung“ verabschiedet. Anlässlich der anstehenden Fortentwicklung des Bayerischen Aktionsplanes veranstaltete das Bayerische Sozialministerium im Februar eine Fachveranstaltung in Folge. Bei den Workshops war die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. neben der weiteren Fachöffentlichkeit beteiligt. Zentrale Fragen in den auf unterschiedliche Schwerpunkte wie Arbeit, Bildung oder selbstbestimmte Lebensführung konzentrierten Workshops waren: Wo ist die Politik für Menschen mit Behinderung vorangekommen? Welche Schwerpunkte sollten bei der Weiterentwicklung des Aktionsplans gelegt werden?

Hier finden Sie auch eine Dokumentation zur Veranstaltung.

Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat sich mit einer Stellungnahme zum Arbeitsentwurf zum BTHG vom 18.12.2015 an die Regierungsverantwortlichen von Land und Bund gewendet. Sie brachte große Besorgnis und Zweifel zum Ausdruck, ob die Bundesregierung tatsächlich das Ziel verfolge, die UN-BRK mit Leben zu erfüllen. Es ist zu befürchten, dass wichtige Errungenschaften im Bereich der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sogar zurückgenommen werden. Deshalb forderten auch wir eine dringende Überarbeitung des Entwurfs. Die Veröffentlichung des anstehenden Referentenentwurfs verschiebt sich zum wiederholten Male.

Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“

Im März 2016 trafen sich sowohl Frauen mit Lernschwierigkeiten als auch mit Körperbehinderungen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe aus ganz Bayern zum ersten Schulungsblock der zweiten Schulungsreihe innerhalb des oben genannten Projektes der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. In Wartaweil arbeiteten die Frauen zum Thema „Wir werden Frauen-Beauftragte“. Der gesamte Schulungskurs mit sieben Terminen endet im Oktober.

Hier finden Sie weitere Informationen sowie regelmäßige Infobriefe in leichter Sprache.

Bayerische Architektenkammer – Beratungsstelle Barrierefreiheit

Der Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat im Februar die „Beratungsstelle Barrierefreiheit“, angesiedelt bei der Bayerische Architektenkammer und gefördert durch das Bayerische Sozialministerium, in die Geschäftsstelle eingeladen. Neben dem Geschäftsführer der Beratungsstelle nahmen der Vizepräsident sowie eine Koordinatorin teil. Das Gespräch diente der gegenseitigen Vorstellung und dem Austausch erster Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit. Seit mehr als 30 Jahren bietet die Bayerische Architektenkammer kostenfrei Beratungen zur baulichen Barrierefreiheit an. Die „Beratungsstelle Barrierefreiheit“ mit inzwischen 18 Beratungsstandorten in Bayern und einem erweiterten Beratungsangebot ist zentraler Bestandteil des Programms „Bayern barrierefrei“ der Bayerischen Staatsregierung. Sie bietet individuelle Erstberatung zu Fragen der Barrierefreiheit über Beratung von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern, öffentlichen Auftraggebern und Kommunen bis hin zu Vorträgen und Schulungen mit Multiplikatorenwirkung. Beim Thema „barrierefreie Kommunikation und Information im digitalen Raum“ und „Leichte Sprache“ steht die Stiftung Pfennigparade als Kooperationspartner beratend zur Seite.

Kontakt: Bayerische Architektenkammer, Beratungsstelle Barrierefreiheit, Waisenhausstr.4, 80637 München, Beratungstelefon (089) 13 98 80-80, E-Mail: info@byak-barrierefreiheit.de, Internet: www.byak-barrierefreiheit.de, www.barrierefrei.bayern.de

Netzwerkfrauen Bayern

Im April trafen sich die Netzwerkfrauen Bayern zu ihrem Frühjahrsplenum 2016. Schwerpunktthema war das Projekt "Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe" (siehe oben).

Weitere Informationen: Netzwerkfrauen Bayern, Tel.: 089/459924-27/-24, E-Mail: info@netzwerkfrauen-bayern.de, Internet: www.netzwerkfrauen-bayern.de

BAG SELBSTHILFE e.V.

Zugang zu Hilfsmitteln vereinfachen und bedarfsgerechter gestalten

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. (BAG SELBSTHILFE) hatte bereits im letzten Sommer im Rahmen einer nichtöffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses auf verschiedene Probleme im Zusammenhang mit der Zunahme von Ausschreibungen im Bereich der Inkontinenzprodukte und der Rollstuhlversorgung hingewiesen. Derzeit wird in der Bundesregierung darüber diskutiert, wie und in welcher Weise die Regelungen für die Hilfsmittelversorgung verbessert werden können. Die BAG SELBSTHILFE geht davon aus, dass der Gesetzentwurf nicht vor Ende April/Anfang Mai vorliegen wird. Bis Ende April 2016 überarbeitet die BAG SELBSTHILFE deshalb nochmals ein von ihr bereits im letzten Jahr an das Bundesministerium für Gesundheit eingereichtes Positionspapier.

Weitere Informationen/Kontakt: BAG SELBSTHILFE e.V., Dr. Siiri Doka, Kirchfeldstr. 149, 40215 Düsseldorf, Tel.: 0211 31006-56, Fax: 0211 31006-48, E-Mail: siiri.doka@bag-selbsthilfe.de

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

Die Arbeitsgruppe der Taubblindenassistenz(TBA)-Qualifizierungsinstitute (AGTI) hat 2016 das Fachbuch „Taubblinden-Assistenz. Ein Lehrbuch.“ herausgegeben. Dieses ist nicht nur für Taubblindenassistent/inn/en interessant. Neben einer Einführung in die Thematik Taubblindheit/Hörsehbehinderung beinhaltet es unter anderem Artikel zu den Punkten Kommunikation und Information, Rehabilitation, zu rechtlichen Aspekten, psychologischen Folgen der Taubblindheit und zum Selbstverständnis der TBA.

Das Buch kann über den Buchhandel bezogen werden.

Seit April gibt es ein neues regelmäßiges Treffen in München für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen, die berufstätig oder in Ausbildung sind. Die Treffen sollen dem Austausch von Erfahrungen und Informationen dienen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Bayerischer Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.V. (BLWG)-Informations- und Servicestelle München, Claudia Maciol, Tel.: 089 / 54 42 61 -30, E-Mail: iss-m@blwg.de

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Soziales Netzwerk für erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderungen

Für erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung gibt es kaum Angebote sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. hat deshalb das geschlossene Online-Angebot „GeschwisterNetz“ ins Leben gerufen. Teilnehmende können sich über dieses soziale Netzwerk, das auch vielfältige Informationen zu wichtigen Themen für ein Leben mit Behinderung wie zum Beispiel dem Betreuungsrecht und verschiedenen Wohnformen bietet, deutschlandweit verbinden. Wird man nicht von bekannten schon bereits am Netzwerk teilnehmenden Geschwistern eingeladen kann man eine unkomplizierte Registrierung beantragen.

Webadresse: www.geschwisternetz.de 

Entlass-Management

Seit Beginn dieses Jahres können Krankenhäuser ihren Patientinnen und Patienten bei Entlassung bis zu sieben Tage häusliche Krankenpflege, Heilmittel, Hilfsmittel und Soziotherapie verordnen. Auch kann dem Patienten Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden und/oder Arzneimittel durch den Krankenhausarzt verordnet werden.

Terminservicestelle zur Vermittlung von Facharzt-Terminen

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern hat am 23. Januar 2016 den gesetzlichen Auftrag erfüllt,  für Bayern eine Terminservicestelle einzurichten. Die Servicestelle soll anfragenden Patienten oder Beauftragten Termine bei niedergelassenen Fachärzten vermitteln.

Weitere Informationen: Website Service, Fax (nur für gehörlose Patienten): 0921 787765 - 55021, Tel.: 0921 787765 – 55020

Meldungen aus der Presse

Bund muss alleinige Zuständigkeit bei der Gesetzgebung für Menschen mit Behinderung behalten

Bei der Behindertenhilfe wollen die Länder ohne finanzielle Unterstützung des Bundes auskommen und fordern daher auf diesem Gebiet eigene Gesetzgebungszuständigkeiten. Setzen sich die Länder mit ihren Vorstellungen durch, dann muss befürchtet werden, dass dies große Benachteiligungen für Menschen mit Behinderungen zur Folge hätte. Wer in einem finanzschwachen Bundesland lebt, müsste dann mit weniger Hilfeleistung rechnen als derjenige, der in einem finanzstarken Bundesland lebt.

Pressemitteilung der Bundesvereinigung Lebenshilfe, 27.1.2016

Handlungsbedarf bei Assistenz im Krankenhaus

Nach dem Gesetz zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus aus dem Jahr 2009 können nur die Menschen, die ihre persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell organisieren, ihre Assistenzperson ins Krankenhaus mitnehmen, da die dafür anfallenden Kosten übernommen werden. Völlig gleich betroffenen Personen, die die Assistenz als Sachleistung, z.B. durch einen ambulanten Dienst, erhalten, bleibt dies verwehrt. Dies entspricht weder dem Grundgesetz noch der UN-Behinderten-rechtskonvention (UN-BRK), so ein Rechtsgutachten der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Im Rahmen des ISL-Projekts „Keine Angst vorm Krankenhaus“ wurden deshalb auch Handlungsempfehlungen zum Thema „Assistenzleistungen im Krankenhaus im Lichte des Grundgesetzes und der UN-BRK“ veröffentlicht.

kobinet-Nachrichten, 9. März 2016

Ansätze für die Teilhabe von Jugendlichen mit Behinderungen in der Internationalen Jugendarbeit und der non-formalen Bildung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert die IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. – als auch andere Akteure, Ansätze für die Teilhabe von Jugendlichen mit Behinderungen in der Internationalen Jugendarbeit und der non-formalen Bildung zu entwickeln und damit eine inklusivere Gestaltung der Internationalen Jugendarbeit zu ermöglichen. Aktuell werden die vielfältigen Erfahrungen mithilfe des IJAB-Projekts VISION:INKLUSION bis Ende 2017 systematisiert, durch internationale Impulse ergänzt und zu einer Strategie weiterentwickelt. Über regelmäßige Fachveranstaltungen und eine Website werden Synergien geschaffen, die Vernetzung der Akteure gefördert und die Sichtbarkeit erhöht. Die Projektziele orientieren sich an den Dimensionen des Index für Inklusion.

Mitglieder-Rundbrief April 2016, NatKo, Tourismus für alle

 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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