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LAG Informationen 1/2017

Leiterin der Geschäftsstelle der Netzwerkfrauen Bayern, Ute Strittmatter, verstorben 

 
Am 14. Dezember 2016 verstarb völlig unerwartet unsere Kollegin und Leiterin der Geschäftsstelle des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern, Ute Strittmatter.
 
Sie hat seit der Eröffnung des Netzwerkbüros 16 Jahre lang als dessen Leiterin den Kurs des Frauennetzwerks bestimmt und geprägt und wurde zu dessen Gesicht und Stimme. Heute sind die Netzwerkfrauen Bayern nicht mehr aus der Bayerischen Behindertenpolitik wegzudenken. Unermüdlich hat Ute Strittmatter den selbstorganisierten Zusammenschluss von Frauen und Mädchen mit Behinderung  und chronischer Krankheit in Bayern nach innen gepflegt und koordiniert und nach außen mit seinen ureigenen Interessen vertreten. So trug sie grundlegend dazu bei, die Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen mit Behinderung und chronischer Krankheit in der politischen wie der gesamtgesellschaftlichen Öffentlichkeit zu thematisieren und Voraussetzungen zu schaffen, dass die Rechte aller Mädchen und Frauen anerkannt und ihre
Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft verbessert werden.
 
Ute Strittmatter hat sich unter anderem in Gremien wie dem Landesfrauenrat oder dem Landesbehindertenrat stark gemacht. Nur ein herausragendes Beispiel für die konsequente Arbeit und den Einsatz der Netzwerkfrauen war die Eröffnung der bayernweit ersten gynäkologischen Ambulanz für Frauen mit Behinderungen in Dachau und kurz darauf einer weiteren in Erfurt.
 
Ute Strittmatter brauchte für ihre Arbeit Mut und einen langen Atem. Wir danken ihr für ihr unermüdliches Engagement, die Verwirklichung  und Umsetzung der Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Krankheit in unserer Gesellschaft voranzubringen und nachhaltig zu verbessern. Sie bleibt uns immer auch mit ihrer lebensfrohen, offenen und warmherzigen Art in Erinnerung und ein Vorbild. Wir vermissen sie sehr.
 

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2017

Dieses Jahr will sich das Aktionsbündnis anlässlich des Europaweiten Protesttages von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2017 unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. in neuer Form präsentieren und aufmerksam machen. Die dreistündige Aktion, die am 5. Mai 2017 von 16.00-19.00 Uhr auf dem Münchner Karlsplatz (Stachus) stattfinden soll, hat das Motto „Mit und ohne Behinderung. Zusammen geht mehr!“. Örtliches Zentrum bildet, wie gewohnt, eine Bühne auf der Politik und Kunst Brennpunkte zum Thema diskutieren und benennen werden. In Reichweite der Bühne bekommen an weiteren Standorten Passanten das Angebot sich aktiv an Diskussionen zum Thema zu beteiligen. Alle Interessierten sind schon jetzt ganz herzlich auf den Stachus eingeladen uns auch in diesem Jahr mit neuem Auftritt zu besuchen.
 

Jugend und Inklusion in der Freizeit

Im Juli 2017 wird die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. in ihrer Geschäftsstelle eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Jugend und Inklusion“ eröffnen. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) wird eine aktuell durchgeführte „Methodenstudie Inklusion“ vorstellen. Die Veranstaltungsreihe will Möglichkeiten schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Vernetzung und Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Jugendverbänden vorantreiben.
 

Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Bayern

Weite Teile des BTHG (SGB IX-neu) sind zum 1.1.2017 in Kraft getreten. Für die landesrechtliche Umsetzung des BTHG ist ein sehr enger Zeitplan gesetzt, da ein entsprechendes Umsetzungsgesetz bereits zum 1.1.2018 in Kraft treten muss. Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat einen umfangreichen Beteiligungsprozess initiiert und es haben bereits erste Gespräche zum Thema stattgefunden. Für die Selbsthilfe sind vor allem die unterschiedlichsten Vorgaben zur Beteiligung der Betroffenen (Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe auf Landesebene, Vertragsrecht, Schiedsstellen, Bedarfsermittlungsverfahren etc.) und natürlich der Bereich „unabhängige Beratung“ besonders im Fokus.
 

Landesschulbeirat

Unter anderem wurde in der Sitzung vom 24. November 2016 dargelegt, in welcher Weise das „Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen“ überarbeitet wurde. Die Gesetzesänderung zum 1. August 2016 diene neben dem Ausbau der Ganztagsangebote vor allem auch dazu, eine gesetzliche Grundlage für die Gewährung von Notenschutz und einer Zeugnisbemerkung zu schaffen.
Über die rechtliche Regelung zu den Aspekten Nachteilsausgleich und Notenschutz können durch die Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern detaillierte Informationen bereitgestellt werden. Bei Interesse bitte in der Geschäftsstelle melden.
 

Patientennetzwerk Bayern (PNB) - Einrichtung einer Koordinierungsstelle

Die LAG Selbsthilfe Bayern e.V. ist Teil des Patientennetzwerks Bayern (PNB), welches seit Dezember 2016 befristet eine Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung einrichten konnte. Der Gesundheitsladen München betreibt die Koordinierungsstelle im Auftrag des PNB. Arbeitsbereiche der Koordinierungsstelle sind: Kontaktpflege, Beratung des PNB, Koordination und Betreuung der Patientenvertreter/innen sowie Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen (z.B. Aufbau einer Internetseite).
 

Fortbildung der Patientenvertreter/innen

Als eine erste Zusammenarbeit mit der neu eingerichteten Koordinierungsstelle des PNB wurde am 20. Januar 2017 die nunmehr 7. Fortbildung für Patientenvertreter/innen in den Räumen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. organisiert. Neben den Grundlagen zur Arbeit in den Ausschüssen berichteten Gastreferenten u.a. zu aktuellen Versorgungsangeboten wie Medizinischen Versorgungszentren, Praxisfilialen oder Psychiatrischen Instituts-ambulanzen. Außerdem gab es viel Raum für Erfahrungsaustausch zwischen den Patientenvertreter/n/innen und dem PNB.
 

Netzwerkfrauen Bayern

 

Abschlussveranstaltung des Projekts „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ im November 2016

Bei der Abschlussveranstaltung am 17. November 2016 in der HypoVereinsbank in München wurden die Projektergebnisse vorgestellt. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hatte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., zusammen mit den Netzwerkfrauen Bayern, seit 1.1.2014 die Trägerschaft für das Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ übernommen. Es bildete in den Jahren 2015 und 2016 Frauen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Schulungen zu sogenannten Frauen-Beauftragten aus. Diese hatten bei der Abschlussveranstaltung unter der Moderation der Schirmherrin der Netzwerkfrauen, Nina Ruge, und der Journalistin und Moderatorin Zuhal Soyhan auch Gelegenheit sich vorzustellen. In ganz Bayern stehen nun 18 Frauen mit Behinderung aus den Schulungsreihen in ihren Einrichtungen als Ansprechpartnerinnen für alle frauenspezifischen Belange zur Verfügung. Dabei handeln sie nach dem Grundgedanken des Peer Counselings und Empowerments.
Weitere Informationen im Internet
 

Schulungsangebot für Ausbilderinnen von Frauen-Beauftragten in 2017/2018

Seit dem 1.1.2017 ist die Einführung von Frauen-Beauftragten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung verpflichtend. Deshalb wird es weiterhin einen erheblichen Bedarf an Schulungen zu Frauen-Beauftragten geben. Die Netzwerkfrauen bieten nun mit ihrem Wissen und den Erfahrungen aus dem Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ Schulungen zu Multiplikatorinnen, also Ausbilderinnen von Frauen-Beauftragten, an. Die Ausbilderinnen können dann Frauen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig sind, zu Frauen-Beauftragten qualifizieren.
Bei Interesse an der Schulung nehmen Sie bitte Kontakt auf zu: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen, c/o LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Frau Ümmahan Gräsle, Tel.: 089/459924-20, Fax: 089 459924 -13, E-Mail: info@frauen-beauftragte-bayern.de, Internet: www.frauen-beauftragte-bayern.de
 

BAG SELBSTHILFE e.V.

 

Selbsthilfekongress 2016 der BAG Selbsthilfe und der BARMER GEK in
Berlin

Im Dezember 2016 veranstaltete die BAG SELBSTHILFE zusammen mit der BARMER GEK einen Kongress zum Thema „Entwicklungslinien der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe“. Einen Bericht dazu finden Sie im Internet
 

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

 

Seminar "Einführung in die Taubblinden-Begleitung" vom 25.-26. März 2017 in München 

In einem zweitägigen Seminar bietet ITM eine theoretische und praktische Einführung in das Thema Assistenz bei Taubblindheit/ Hörsehbehinderung für hörende, gehörlose oder schwerhörige Erwachsene an. Nächster Termin: 25./26. März in München. Bei näherem Interesse wenden Sie sich bitte an: ITM, Nicole Hauf, E-Mail: hauf@fachdienst-itm.de, Tel.: 089 551966-82

 

Netzwerk Hörbehinderung Bayern (NHB)

 

Auftakt der Woche der Kommunikation am 26. April 2017 in Augsburg

Das Netzwerk Hörbehinderung Bayern veranstaltet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal eine „Woche der Kommunikation“ unter dem Motto „Neue Wege der Kommunikation für Hörgeschädigte“. Zum Auftakt der Woche und am Tag gegen Lärm am 26. April 2017 soll ab 12.00 Uhr an der Hochschule Augsburg bei freiem Eintritt rund um das Thema Hören und Lärm durch verschiedenste Infostände und Aktionen informiert werden. Für weitere Informationen siehe Internetseite des NHB
 

Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

 
 

 

  • Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
    Transplantation aktuell – 4-2016
    www.bdo-ev.de

 

  • Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.
    Aphasie und Schlaganfall
    - Dezember 2016
    www.aphasiker.de

 

  • Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V. – LEBEN UND WEG – Dezember 2016
    www.bsk-ev.org

 

 

 

  • Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
    Allergie konkret – Dezember 2016
    www.daab.de

 

 

  • Dt. Huntington Hilfe e.V.
    HUNTINGTON-KURIER
    - 4/2016
    www.dhh-ev.de

 

 

  • Dt. RHEUMA-LIGA, Bundesverband e.V.
    MOBIL – 1/2017;
    Landesverband Bayern e.V.
    Publikationen zum Thema Rheuma
    www.rheuma-liga-bayern.de

 

 

  • Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen e.V.,
    Bayerisches Inklusionsinfo - 2. Halbjahr 2016
    www.lag-glgl.de

 

 

 

  • LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Men-schen mit Lernbehinderungen e.V.
    Lernen Fördern – Dezember 2016
    www.lernen-foerdern.de

 

 

 

 

  • Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
    Gesichter – Heft 3, Dezember 2016
    www.lkg-selbsthilfe.de
 

Informationen unserer Mitgliedsverbände

 

BVS Bayern e.V.

Kompetenzzentrum Inklusionssport Bayern (KIKS Bayern) hat neue Internetseite

2015 wurde die Abteilung Inklusionssport des BVS Bayern e.V. um das KIKS Bayern erweitert. Auf dessen neuer Internetseite werden inklusive Aktivitäten und Maßnahmen der Sportfachverbände sowie der Partner aus dem Bereich der Behindertenhilfe skizziert und die Besucher der Seite über eingebaute Links direkt zu den Angeboten geführt. Weitere Informationen auf der Internetseite

 
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) in Kooperation mit dem Landesverband Bayern für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (LVKM)

Frauenkonferenz am 13. und 14. Mai 2017 in Kempten

Unter dem Titel „Perspektiven für mich – Mein Leben zwischen Selbst- und Fremdbestimmung“ sind Mütter von Kindern mit Behinderung, Multiplikatorinnen und Fachfrauen zur Tagung eingeladen. Sie bietet in Form von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden Gelegenheit sich mit der Thematik sowohl individuell als auch gemeinsam und mit Vertreter/n/innen aus Politik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Weitere Informationen: bvkm, Tel.: 0211/64004-10, E-Mail: frauentagung@bvkm.de
 
Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.

20. Würzburger Aphasie-Tage vom 9.-11. März 2017, Kongress für Aphasie und Schlaganfall,

weitere Informationen: Bundesverband Aphasie e.V., Klosterstr. 14, 97084 Würzburg, Tel.: 0931 250130-0,
E-Mail: info@aphasiker.de, Internet: www.aphasiker.de
 

Weitere Veranstaltungen und Informationen

 

Übergangsrecht zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA)  hat auf seiner Homepage Erläuterungen zum Übergangsrecht des BTHGs, bezogen auf die Heranziehung von Einkommen und Vermögen, eingestellt. Hier können die Informationen eingesehen werden.
 

Preise der Bayerischen Landesstiftung 2017

Die Bayerische Landesstiftung vergibt 2017 wieder Preise für hervorragende Leistungen u.a. auf sozialem Gebiet in Höhe von 30.000,- €, ggf. aufgeteilt auf mehrere Empfänger. Es sollen praxisbezogene Leistungen und Initiativen mit engem Bezug zu Bayern ausgezeichnet werden. Bewohner Bayerns und alle bayerischen Institutionen können für den sozialen Bereich schriftliche Vorschläge mit ausführlicher Begründung richten an: Geschäftsstelle der Bayerischen Landesstiftung, Alter Hof 2, 80331 München.
Die Richtlinien für die Preisvergabe können über die Geschäftsstelle der LAG SELBSTHLFE Bayern e.V. erfragt werden.
Die Vorschläge sollen bis spätestens 31. März 2017 eingegangen sein.
 

Meldungen aus der Presse

 

Teilhabebericht der Bundesregierung zeigt anhaltende Benachteiligungen

Das Bundeskabinett hat im Januar 2017 einen neuen Teilhabebericht vorgelegt. Er stellt Entwicklungen in den Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen zwischen 2005 und 2014 dar. Immer noch ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht eingeschränkt. Hierbei gelte häufig: Je schwerer die Beeinträchtigungen desto geringer die Teilhabechancen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen stellte fest, dass es mehr Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland gäbe als früher, daher sei es gut, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Repräsentativbefragung in Auftrag gegeben habe um die Lage dieser Menschen noch detaillierter zu analysieren. Die Belange aller Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen müssten deutlich mehr beachtet werden.
kobinet Nachrichten vom 20. Januar 2017
 

Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern

Künftig soll im Interesse des Kindesschutzes die elterliche Entscheidung, einem Kind, das sich in einem Krankenhaus, einem Heim oder einer sonstigen Einrichtung aufhält, durch mechanische Vorrichtungen, Medikamente oder auf andere Weise über einen längeren Zeitraum oder regelmäßig in nicht altersgerechter Weise die Freiheit zu entziehen, durch das Familiengericht genehmigt werden. Die Höchstdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Minderjährigen wird auf sechs Monate, in Ausnahmefällen auf ein Jahr festgesetzt. Außerdem bekommt jedes Kind oder Jugendliche/r einen Verfahrensbeistand um die eigenen Interessen im Verfahren zur Geltung bringen zu können.
Meldung des Bundesministeriums der Justiz und des Verbraucherschutzes vom 30. November 2016

 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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Beilagen-Reihe der LAG-Informationen

 
Unsere letzte Ausgabe der LAG-Informationen hatte eine Beilage zum Thema „Jugend – Partizipation – Inklusion“ im außerschulischen/außerberuflichen Bereich des Bayerischen Jugendrings. In dieser Informations-Ausgabe stellt sich die Jugend im Deutschen Alpenverein (JDAV), Landesverband Bayern vor:
 
 
JDAV logo 

Inklusion in der Freizeit und im Bergsport

 

Inklusion in der Jugendgruppe

 
In der Gesellschaft und der klassischen Schulbildung ist Inklusion schon länger ein Thema. Aber welche Möglichkeiten haben Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, mit Behinderung in ihrer Freizeit? Hier sind schon immer alle gefragt, die vor Ort aktiv sind. Egal ob Jugendleiter oder Sporttrainer, an vielen Orten entstehen aus der Arbeit von vielen einzelnen, Aktionen und Kooperationen. Diese Realität ist aber auch in den Organisationen angekommen die hinter dieser Arbeit stehen.
Die Alpenvereinsjugend kann sich hier auf ihre Grundsatzpapiere berufen: Laut seinem Leitbild steht der DAV für „Offenheit für alle, die sich mit seinen Werten und Zielen identifizieren“. Die JDAV schreibt sich in den Grundsätzen ihrer Jugendarbeit sogar vor sich „aktiv für soziale Integration in unserer Gesellschaft“ einzusetzen.
In der Praxis gibt es in ganz Bayern bereits Jugendgruppen, die aus Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung bestehen und die auf jeden Fall eins gemeinsam haben: ihre Liebe zur Natur und zum (Berg-)sport. Diese gemeinsame Leidenschaft ist das Mittel Gruppen nicht nur Integrativ sondern Inklusiv zu gestalten und alle Teil einer Gemeinschaft werden zu lassen.
Neben der Arbeit in den Sektionen bietet die JDAV in ihrer Jugendbildungsstätte auch behindertengerechte Fortbildungen für Kletterlehrer an.
 

JDAV Altdorf – 12 Jahre Inklusion

 
Ein Beispiel für die fantastische Arbeit ist die seit inzwischen zwölf Jahren bestehende Kooperation zwischen Jugendgruppen der Sektion Altdorf in Mittelfranken und einer Behinderteneinrichtung.
Langsam ging es los 2004 als sich beide Gruppen das erste Mal trafen. Doch nach dem Abbau der anfänglichen Hemmschwellen und den ersten gemeinsamen Touren entwickelte sich diese bestehende Gemeinschaft immer weiter. Es folgten Abenteuerwanderungen und sogar gemeinsame Hüttenwochenenden, die gemeinsam von Betreuern der Einrichtung und JDAV Jugendleitern betreut wurden.
 
Gruppenbild 
 
Ein besonderes Highlight war das vom Landesverband Bayern der JDAV unterstützte Erlebniswochenende im Pegnitztal. Mit gemeinsamem Kochen, Stockbrot grillen und Schlafsackkuscheln verbrachte die Gruppe ein gemeinsames Wochenende in einer alten Mühle.
 
Lagerfeuer 
 
Falls ihr also auch Lust an den Bergen und einer tollen Gemeinschaft habt, wendet euch am besten an den Jugendreferenten der nächsten Alpenvereinssektion und freut euch auf eine schöne gemeinsame Zeit.
 
 

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