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LAG Informationen 3/2017

LAG SELBSTHILFE Bayern erhält je einen Sitz im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks und im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien

Mit Beginn der neuen (8.) Sitzungsperiode, am 01. Mai 2017, hat die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. jeweils einen Sitz im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) bekommen. Der Sitz im Medienrat der BLM wird wahrgenommen vom Vorsitzenden der LAG, Dr. Josef Pettinger. Den Sitz im Rundfunkrat des BR nimmt das langjährige Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern, Christian Seuß, wahr.
 
Aufgabe der BLM ist es, die privaten Rundfunk und TV Angebote in Bayern zu genehmigen und zu beaufsichtigen. So entscheidet in Bayern die BLM über die Zulassung privater TV- und Rundfunkanbieter und verteilt gleichzeitig die Sendefrequenzen und die Sendezeiten. Die laufenden Programme der zugelassenen Anbieter werden dabei in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben kontrolliert. Insbesondere wird dabei darauf geachtet, dass die regionale Vielfalt Bayerns in den Sendungen zum Tragen kommt.
Einen wichtigen Platz im Aufgabenkatalog der BLM nimmt die Medienpädagogik ein. Das Bayerische Mediengesetz in seiner Fassung von 1997 regelt, dass die BLM „einen Beitrag zur Vermittlung eines verantwortungsbewussten Gebrauchs der Medien, insbesondere zur Medienerziehung und Medienpädagogik leistet“.
 
Medienpädagogik gehört damit zu den gesetzlichen Aufträgen der BLM und wird deshalb auch entsprechend intensiv betrieben. Insbesondere geht es in diesem Bereich um Jugendschutz und Aufbau einer Medienkompetenz. Es ist ein eigener Medienkompetenzausschuss und ein Forum Medienpädagogik installiert. Zahlreiche Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen, sowie Projekte und Initiativen intensivieren die Arbeit. Schließlich wurde auch eine „Stiftung Medienpädagogik Bayern“ gegründet, die sehr erfolgreich vom Elementarbereich, über die verschiedenen Schultypen bis in die außerschulische Jugendarbeit elementare Medienarbeit fördert.
 
Es darf als Beispiel auf die Schriftenreihe „Flimmo“ hingewiesen werden, die „Fernsehen mit Kinderaugen“ in die Programmberatung für Eltern einbringt.
 
Auf der Homepage der BLM können sich Interessenten über die einzelnen Arbeitsfelder informieren und entsprechendes Material auch herunterladen bzw. anfordern unter der E-Mail: info@blm.de.
 
Den Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks bilden seit der neuen 5jährigen Amtszeit ab 1. Mai 2017 fünfzig Vertreter/innen bedeutsamer politischer, weltanschaulicher und gesellschaftlicher Gruppen. Das zum 1. Januar 2017 novellierte Bayerische Rundfunkgesetz sieht vor, dass zusätzlich zu den bisherigen siebenundvierzig Mitgliedern im Rundfunkrat auch ein Vertreter aus dem Bereich Freizeit, Tourismus, Gastronomie und Hotel, ein Vertreter der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. sowie ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns in das Gremium entsandt wird.
 
Der Rundfunkrat wacht darüber, dass der BR seine Aufgaben gemäß dem Gesetz erfüllt. Seine Mitglieder sind unabhängig und den Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks verpflichtet. Der Rundfunkrat hat Anfang 2017 die Aufgabenzuschnitte seiner Ausschüsse reformiert, um mit einer schlankeren und effizienteren Struktur in die neue Amtsperiode zu starten. Ziel ist es, der trimedialen Organisation des BR gerecht zu werden und diese zu unterstützen: Künftig befasst sich ein medienübergreifend arbeitender Programmausschuss, dem Christian Seuß angehört, mit allen Fragen des Programms. Er tritt an die Stelle von Fernsehausschuss, Hörfunkausschuss und Projektgruppe Telemedien. Im Mittelpunkt steht die genre- bzw. themenbezogene Auseinandersetzung mit der programmlichen Qualität und der publizistischen Relevanz der BR-Angebote auf allen Ausspielkanälen.
 
Im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen werden künftig neben (betriebs) wirtschaftlichen Fragen auch alle Personalfragen behandelt. Dies erlaubt eine ganzheitlichere Befassung mit den Ressourcen des BR. Im Ausschuss für Grundsatzfragen und Medienpolitik werden alle Organisations-, Struktur- und Rechtsfragen sowie Themen der Medienpolitik vorberaten. Übergreifend wird der Ausschuss insbesondere auch den laufenden Umstrukturierungsprozess des BR begleiten.
 
Mit der Vertretung behinderter Menschen in diesen beiden Gremien hat die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. für Menschen mit Behinderung und für die behinderungsübergreifende Selbsthilfe einen großen politischen Erfolg erreicht.
 
Unser Ziel ist es vor allem
  • innerhalb der Gremien das Bewusstsein für die Belange behinderter Menschen zu schärfen
  • die Rahmenbedingungen für Gleichstellung und Teilhabe zu optimieren und
  • im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention den gleichberechtigten Zugang behinderter Menschen zu den Medienangeboten zu optimieren und Einfluss zu nehmen, dass unsere Mitbürger/innen vermehrt über das bunte und vielseitige Leben behinderter Menschen informiert und für ihre Belange sensibilisiert werden.
Selbstverständlich greifen die Vertreter der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Anregungen und Hinweise aus dem Mitgliederkreis gerne auf.
 

Aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Vortragsreihe "Jugend und Inklusion" – Auftakt

Im Juli eröffnete die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ihre Vortragsreihe „Jugend und Inklusion“ mit einer Präsentation des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zum Thema „Inklusive Befragungsmethoden – Perspektiven und Herausforderungen quantitativer Jugendforschung“. Erste Ergebnisse aus Workshops mit Jugendlichen im Rahmen dieser Studie des DJI konnten bereits präsentiert werden.
 
Die sich anschließende Diskussion zeigte u.a. auf, wie neu auch für die Forschung ein echt inklusiver Blick auf das Lebensalter Jugend in unserer Gesellschaft ist. Zentrale Fragen wie z.B. „Wie können Jugendliche mit den unterschiedlichsten Behinderungen oder chronischen Erkrankungen in die Jugendforschung miteinbezogen werden, wie sind Befragungen Jugendlicher jenseits von Behinderungskategorien möglich?“ oder „Wie können Erhebungen möglichst barrierefrei durchgeführt werden?“ begleiteten den Erfahrungsaustausch aller an der Veranstaltung Beteiligten.

Weitere Informationen zur Studie im Internet
 

Zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes - Bayerisches Teilhabegesetz (BayTHG I)

 
Die bayerische Staatsregierung hat einen Gesetzesentwurf zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) unter Nutzung landesrechtlicher Regelungsspielräume eingebracht. Das BTHG sieht für die Umsetzung der unterschiedlichen Regelungen unterschiedliche Zeitpunkte des Inkrafttretens vor. Vor diesem Hintergrund müssen auch die landesrechtlichen Regelungen in zwei Gesetzesvorhaben (BayTHG I: Inkrafttreten Januar 2018; BayTHG II: Inkrafttreten Januar 2020) unterteilt werden. Das Gesetzgebungsverfahren für das BayTHG II soll im Jahr 2019 durchgeführt werden. Der Ministerrat hat sich Anfang Oktober 2017 abschließend über den Entwurf des BayTHG I entschieden und die 1. Lesung im bayerischen Landtag zu diesem Gesetzesentwurf hat Mitte Oktober stattgefunden. Wesentliche Inhalte des Gesetzesentwurfes sind:
  • Festlegung der Zuständigkeit - weitgehende Alleinzuständigkeit der bayerischen Bezirke
  • Vergütung bei den interdisziplinären Frühförderstellen
  • maximaler Zahlbetrag beim Budget für Arbeit - der Prozentsatz der Bezugsgröße wird auf 48% festgelegt
  • Entwicklung eines Instruments zur Bedarfsermittlung
  • Wirtschaftlichkeits- und Qualitätsprüfungen
  • Besetzung der Schiedsstelle
  • Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen - die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. soll die Interessen der Menschen mit Behinderungen bei den Rahmenvertragsverhandlungen und bei den Schiedsstellen vertreten
  • Umbenennung des Integrationsamtes in Inklusionsamt

Arbeitskreis zur Erweiterten unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hatte im Juni ihre Mitgliedsverbände sowie weitere Interessierte mehrmals zu einem Austausch- und Informationstreffen zwecks Beantragung der Umsetzung der EUTB eingeladen. Aus dem Arbeitskreis entstand der Auftrag an die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wesentliche Kritikpunkte an der Förderrichtlinie zur EUTB in einem Papier zu formulieren, das im August 2017 in Umlauf gebracht wurde.
Bei Interesse daran wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.
 

Zur Fortschreibung des Bayerischen Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention – Anhörung im Sozialpolitischen Ausschuss

 
Am 13. Juli 2017 fand ein Fachgespräch mit dem Ausschuss des Bayerischen Landtags für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration zur Fortschreibung des Bayerischen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention statt. Gerade vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Evaluation des Aktionsplans konnte der Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass bei einer Weiterentwicklung des Aktionsplans die klare Ausrichtung an den menschenrechtlichen Aspekten der UN-Behindertenrechtskonvention im Mittelpunkt der Überlegungen stehen müssen.
 

Landespflegeausschuss

 
In der Sitzung des Landespflegeausschusses am 27. Juni 2017 berichtete die Staatsregierung unter anderem über ihre Demenzstrategie und den aktuellen Stand der Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze II und III. Dr. Göbel, praktischer Zahnarzt im Bereich Alterszahnmedizin, berichtete über die mobile prophylaktische Versorgung von Menschen, die einem Pflegegrad zugeordnet sind oder die Eingliederungshilfe erhalten. (vgl. § 22a SGB V). Mobile zahnärztliche Versorgung sei heute sehr gut finanzierbar und gut machbar. Teil des Fazits war, dass derzeit vor allem ältere Menschen profitierten, die in Einrichtungen leben. Der ganz überwiegende Anteil der betroffenen Personen lebe jedoch in häuslicher Umgebung.
 
Der vorgestellte Ansatz mobiler Versorgung muss in Bayern in die Fläche gebracht werden. Gute Mundgesundheit schützt vor Erkrankungen und fördert Teilhabe, gerade auch dann, wenn eine chronische Erkrankung oder Behinderung vorliegt. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. sieht einen sehr hohen Handlungsbedarf für entsprechende sozialgesetzliche Regelungen.
 

Bayerischer Pflegegipfel 2017

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. folgte der Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zum Pflegegipfel 2017 am 13. Juli in Nürnberg. Unter dem Titel „Wo geht die Reise hin?“ diskutierten nach dem Fachvortrag von Professor Dr. Andreas Kruse die Teilnehmenden in drei Foren über Pflegeversicherung, häusliche Pflege und Pflegekräfte. Hervorzuheben ist, dass Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB in der Podiumsdiskussion mit Staatsministerin Melanie Huml MdL die Bedeutung von Hilfe zur Selbsthilfe im Bereich Pflege betonte.
 

Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen nach SGB V § 20h

 

Zahlen der Selbsthilfeförderung nach SGB V §20h für das Jahr 2017

 
Nach Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern wird die Selbsthilfe in Bayern im Jahre 2017 mit folgenden Summen gefördert:
 
Gesamtbetrag: 7,9 Mio. EURO;
örtliche Selbsthilfegruppen: 3,9 Mio. EURO;
örtliche Fördergemeinschaften (mittelbare Gruppenförderung): 653.000 EURO;
Landesorganisationen der SELBSTHILFE: über eine Million EURO;
Selbsthilfekontaktstellen: 2,1 Mio. EURO;
 

Selbsthilfevertretertreffen im Oktober in Nürnberg

 
Am 18. Oktober 2017 fand das jährliche Treffen der Selbsthilfevertreter/innen an den Regionalen Runden Tischen im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg  statt.
 

Netzwerkfrauen Bayern

 
Die Netzwerkfrauen Bayern haben den ersten 2-tägigen Schulungsblock zur Ausbilderin von Frauen-Beauftragten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung Anfang Oktober durchgeführt.
Weitere Informationen im Internet
 

BAG SELBSTHILFE e.V.

 

Fachtag „Selbsthilfe bewegt sich online“

 
Die BAG SELBSTHILFE e.V. hatte im September zu einem Fachtag eingeladen um die neuen sozialen Medien und ihre Nutzung, die damit verbundene Marketingstrategie und den zugehörigen Datenschutz vorzustellen. Am Ende der Tagung waren sich die Teilnehmer einig, dass die Zukunft der Selbsthilfe erheblich durch ihre Online-Aktivitäten bestimmt werden wird. Für November ist ein BAG-Workshop in Düsseldorf geplant, der sich gezielt mit der Aktualisierung der BAG-Projekte und thematischen Aussagen beschäftigen wird.
 

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

 

Whats App Gruppe Angehöriger und Partner von hörsehbehinderten/taubblinden Menschen

 
ITM vermittelt in eine Whats App Gruppe, über die sich Angehörige und Partner von hörsehbehinderten/taubblinden Menschen austauschen und unterstützen können.
weitere Informationen: E-Mail: info@fachdienst-itm.de, Tel.: 089 551966-82/-83  Internet: www.fachdienst-itm.de
 
Regelmäßige Publikationen unserer Mitgliedsverbände und ihrer Bundesvereinigungen

Autismus Oberbayern e.V.
Rundbrief – Juni und Oktober 2017
www.autismus-oberbayern.de
 
Angst-Hilfe e.V.
Deutsche Angst-Zeitschrift
www.angst-zeitschrift.de
 
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
BAYERNRUNDSCHAU und
BAYERNRUNDSCHLAG (Jugendmagazin) – Juli und September 2017
www.bbsb.org;
Newsletter BBSB-Inform,
leere E-Mail an: mailto:bbsb-inform-subscribe@lists.bbsb.org
 
Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
SPRACHROHR – August 2017
www.kehlkopfoperiert-bv.de
 
Bundesverband der Organtransplantierten e.V.
Transplantation aktuell – 2-2017
www.bdo-ev.de
 
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte e.V. – LEBEN UND WEG – Juni 2017
www.bsk-ev.org
 
BVS Bayern e.V.
SPOKA – 4/2017
www.bvs-bayern.com
 
Diabetiker Bund Bayern e.V.
Kontakt – Juli/August, September/Oktober, November/Dezember 2017
www.diabetikerbund-bayern.de
 
Dt. Allergie- und Asthmabund e.V.
Allergie konkret – September 2017
www.daab.de
 
Dt. Cochlea Implantat Gesellschaft e.V.
Zeitschrift Schnecke
www.schnecke-online.de
 
Dt. Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
OPTIMISTEN – 3-2017
www.fibromyalgie-fms.de
 
Dt. Huntington Hilfe e.V.
HUNTINGTON-KURIER
- 2/2017
www.dhh-ev.de
 
Dt. Restless Legs Vereinigung e.V.
Restless Legs aktuell –
Juni 2017
www.restless-legs.org
 
Dt. RHEUMA-LIGA, Bundesverband e.V.
MOBIL – 4/2017;
Landesverband Bayern e.V.
Publikationen zum Thema Rheuma
www.rheuma-liga-bayern.de
 
Dt. Tinnitus-Liga e.V. (DTL)
Tinnitus Forum – 3 -2017
www.tinnitus-liga.de
 
Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen e.V.,
Bayerisches Inklusionsinfo - 1. Halbjahr 2017
www.lag-glgl.de
 
Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.,
InfoForum unbeirrbar – September 2017
www.lvbayern-apk.de
 
Landesverband Epilepsie Bayern  e.V.
epiKurier – 2/2017
www.epikurier.de
 
Landesverband Niere e.V.
Niere aktuell – 1 -2017
www.ig-dialyse-bayern.de
 
LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Men-schen mit Lernbehinderungen e.V.
Lernen Fördern – Juni u. September 2017
www.lernen-foerdern.de
 
Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.
GLANDULA
www.glandula-online.de
 
Schädel-Hirnpatienten in Not, Bundesverband e.V.
WACHKOMA und danach – 3/2017
www.schaedel-hirnpatienten.de
 
Selbsthilfevereinigung für Lippen – Gaumen – Fehlbildungen e.V.
Gesichter – Heft 2, August 2017
www.lkg-selbsthilfe.de
 

Weitere Veranstaltungen und Informationen

 

Fachstelle Teilhabeberatung

 
Auf Grundlage des Bundesteilhabegesetzes hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Fachstelle Teilhabeberatung ins Leben gerufen. Diese soll am 1. Dezember 2017 eröffnet werden. Ab Dezember 2017 soll auch die Website www.teilhabeberatung.de online gehen.
 

Stiftung Anerkennung und Hilfe

 
Die Stiftung Anerkennung und Hilfe, eingerichtet im Januar 2017, unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgen daraus leiden. Stiftungserrichter sind der Bund, die Länder sowie die Kirchen. In allen Ländern gibt es regionale Anlauf- und Beratungsstellen, an die sich Betroffene bis zum 31. Dezember 2019 wenden können. Diese Stellen können bei Bedarf auch Hausbesuche machen und Assistenz anbieten.
Weitere Informationen im Internet:
www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de
 

Meldungen aus der Presse

 

Unter 3-jährige mit Behinderung gleichstellen

 
Hubert Hüppe, CDU-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Bundesbehindertenbeauftragter, prangert diskriminierende Ungleichbehandlung in der Betreuung von ein- bis dreijährigen Kindern mit Behinderung sowohl in heilpädagogischen als auch inklusiven Betreuungseinrichtungen oder bei Tagesmüttern an. Zunächst würde von gleichem Rechtsanspruch für alle Kinder gesprochen, doch dann würden die Kosten für den behinderungsbedingten Mehraufwand nicht selbstverständlich übernommen. Für die Unterbringung in einer inklusiven Einrichtung müssten die Eltern Eingliederungshilfe beantragen. Eine Hürde sowohl für die Eltern als auch die betroffenen Einrichtungen, wenn sie nicht auf den Mehrkosten sitzen bleiben wollen. Dieses Thema müsse deshalb in den anstehenden neuen Koalitionsvertrag aufgenommen werden.
Kobinet Nachrichten vom 27. August 2017
 

Inklusionsfirmen bilden europäischen Dachverband

 
Mit weiteren Verbänden inklusiver Unternehmen hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) in Straßburg den europäischen Dachverband „European Confederation of Inclusive Enterprises employing people with disabilities“ (Europäische Vereinigung inklusiver Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen), kurz EuCIE, gegründet. Unmittelbares Ziel von EuCIE sei es, die Unterstützung und Weiterentwicklung von europäischen Inklusionsunternehmen in der Europäischen Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2020-30 zu verankern. Außerdem sollen Nachteilsausgleiche für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Europa gesichert werden sowie das Recht auf inklusive berufliche Teilhabe weiterentwickelt werden. Der erste EuCIE-Kongress werde am 24. Oktober 2017 in Valencia stattfinden.
Kobinet Nachrichten vom 21. Juli 2017
 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

 
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