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Zur Integration von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung ins Arbeitsleben

Thesenpapier

Einführung

Durch die Globalisierung befindet sich unsere Gesellschaft im Umbruch. Arbeitsverhältnisse, wie sie derzeit noch existieren, wird es möglicherweise in den nächsten Jahrzehnten in dieser Form nicht mehr geben. Man spricht bereits davon, dass künftig nur noch ein Drittel der Bevölkerung Arbeit haben wird. Die Anforderungen an alle Arbeitnehmer steigen. Chancen am Arbeitsmarkt haben hoch qualifizierte, junge und flexible Arbeitnehmer. Ältere, ungelernte oder gering qualifizierte, oder nicht voll einsetzbare Arbeitskräfte werden zunehmend ausgegliedert.

„Einfache Arbeiten“ werden bestenfalls noch in einzelnen Dienstleitungsbereichen unter der Voraussetzung von Flexibilität und geringer Entlohnung angeboten. Die Entwicklung macht deutlich, dass Menschen mit einem Handicap künftig kaum noch am allgemeinen Arbeitsmarkt Lohn- und Arbeitsverhältnisse finden werden.

Die LAGH als Interessensvertreter der Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern setzt sich dafür ein, dass trotz dieses Wandels auch künftig Menschen mit einer chronischen Krankheit und Behinderung die Möglichkeit erhalten müssen, durch Arbeit ein Einkommen zu erwerben, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Nur eine Gesellschaft, die es schafft, diese Personenkreise in das künftige Arbeitsleben zu integrieren, ist eine humane Gesellschaft.

Thesen