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Tätigkeitsbericht 2016/2017

Tätigkeitsbericht von Vorstand und Geschäftsführung

der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.)

Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände, Orleansplatz 3, 81667 München

 
Zeitraum: 11. November 2016 – 14. November 2017


Inhalt

 

Vorstand und Geschäftsführung 

 

Vorwort

 
104 Mitgliedsverbände
 
Bundesteilhabegesetz (BTHG) und landesrechtliche Umsetzung 
 
Informations- und Beratungstreffen „erweiterte unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB)
 
Fachveranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.: Als Selbsthilfeorganisation gut aufgestellt
 
Vortragsreihe "Jugend und Inklusion" der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. – Auftakt
 
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2017 auf dem Münchner Karlsplatz (Stachus)
 
Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern
 
Projekt der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.: „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ und Weiterführung 
 
Fachdienst Integration Taubblinder Menschen in Bayern (ITM)
 
Netzwerk Hörbehinderung Bayern (NHB)
 
Aktionsbündnis 5. Mai
 
Arbeitskreis Selbsthilfeförderung
 
Verein zur Förderung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Mitgliedschaft und Mitarbeit in anderen Organisationen
 
Mitarbeit in den Gremien
 
Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
 
Vorstand
 
Zusammenarbeit mit der BAG SELBSTHILFE e.V. 
 
Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach SGB V §20h
 
Verteilung von Fördermitteln des Freistaates Bayern 
 
Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände 
 
Informationen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. 
 
Ausblick 
 

Vorstand und Geschäftsführung

 

Vorstand

 
Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender
Helga Jäniche, Stellvertretende Vorsitzende
 
Weitere Vorstandsmitglieder
Martina Buchschuster
Peter Klingensteiner, Schatzmeister
Karlheinz Möhrmann
Christian Seuß
Regine Zille
 
Ehrenvorsitzender
Maximilian H. Maurer
 

Geschäftsführung

Thomas Bannasch, Geschäftsführer

Geschäftsstelle

 
Referentinnen
Dr. Petra Schmidt-Wiborg
Susanne Ulrich
 
Sekretariat
Roswitha Gailer
Hülya Naimen (bis 30. Juni 2017)
 

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern

 
Ute Strittmatter, Leitung
bis 13. Dezember 2016, verstorben am 14. Dezember 2016
Dunja Robin,
Fachreferentin bis 28. Februar 2017, Leitung ab 1. März 2017
 

Fachdienst Integration Taubblinder Menschen (ITM)

Britta Achterkamp, Leitung
Thomas Asam, Referent
Nicole Hauf, Sachbearbeitung

Projekt Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bayern

 

Dunja Robin, Projektkoordinatorin
Ummahan Gräsle, Pädagogische Mitarbeiterin
Hülya Naimen, Sachbearbeitung (bis 30. Juni 2017)

 
Vorwort

 
Die vergangenen 12 Monate waren geprägt von tiefgreifenden Ereignissen, aber auch von durchaus positiven Entwicklungen, welche die Stellung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. als demokratisch legitimierte Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen und deren Angehörige in Bayern weiter ausbauen und festigen.
Der Berichtszeitraum begann leider mit dem tragischen Tod von Ute Strittmatter. Die langjährige Leitung des Netzwerkbüros des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern, verstarb am 14. Dezember 2016. Seit der Eröffnung des Netzwerkbüros im Jahr 2000 hat sie den Kurs des „Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern“ bestimmt und geprägt. Sie hat das Netzwerk von Beginn an mit aufgebaut und Kontakte geknüpft, die weit über die bayerischen Landesgrenzen hinausgehen. Das Netzwerk ist heute nicht mehr aus der bayerischen Behindertenpolitik wegzudenken.
 
Neben dem immensen menschlichen Verlust, ist die Neuausrichtung des Netzwerkbüros aus personeller wie struktureller Sicht eine sehr große Herausforderung für uns.
Positiv kann hervorgehoben werden, dass die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. im Berichtszeitraum jeweils einen Sitz im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks und im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erhalten hat.
Mit der Vertretung von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung im Rundfunk- wie im Medienrat hat die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. für Menschen mit Behinderung und für die behinderungsübergreifende Selbsthilfe einen großen politischen Erfolg erreicht.
 
Ziel ist vor allem, sowohl innerhalb des Rundfunk- wie des Medienrates das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung zu schärfen und die Rahmenbedingungen für Gleichstellung und Teilhabe zu optimieren. Es soll Einfluss genommen werden, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger vermehrt über das Leben von Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit informiert und für ihre Belange sensibilisiert werden. Selbstverständlich greifen die Vertreter der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Anregungen und Hinweise aus dem Mitgliederkreis gerne auf.
 
Weite Teile des im Vorfeld sehr kontrovers diskutierten und gerade von den betroffenen Menschen mit Behinderungen kritisierten Bundesteilhabegesetzes sind zum 1.1.2017 in Kraft getreten. Aus Sicht der Menschen mit Behinderungen wurde die Chance vertan, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention neu auszurichten und dadurch auch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ernsthaft voranzutreiben. Nichtsdestotrotz kommt es jetzt natürlich darauf an, das Bundesteilhabegesetz so zielführend wie möglich umzusetzen und weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund ist es äußerst erfreulich, dass das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration einen bundesweit einzigartigen Beteiligungsprozess zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes durchgeführt hat, in den die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. von Anfang an eingebunden war. Trotz aller berechtigter Kritik an diesem Gesetz, muss der positive Aspekt hervorgehoben werden, dass an unterschiedlichen Stellen die Beteiligung der Menschen mit Behinderungen ermöglicht wurde. Der vorliegende Gesetzesentwurf zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Bayern gibt Anlass zur Zuversicht hinsichtlich der zukünftigen Beteiligungsmöglichkeiten, die sich uns bieten.
 

Abschließend muss noch berichtet werden, dass uns die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin, Hülya Naimen, Mitte des Jahres leider verlassen hat und sich neuen Herausforderungen stellt. Wir alle bedauern diese Entscheidung von Frau Naimen sehr, wünschen ihr aber in beruflicher wie persönlicher Hinsicht alles Gute. Ein entsprechendes Personalauswahlverfahren zur Nachbesetzung dieser Stelle wurde bereits in die Wege geleitet und sollte zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein.

 
Tätigkeitsbericht

 

104 Mitgliedsverbände

 
Als neuer Verband wurde bei der letzten Mitgliederversammlung am 10. November 2016 aufgenommen:
 
  • Bundesverband Impfschaden e.V.
 
Derzeit sind 104 landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. zusammengeschlossen.
 

Bundesteilhabegesetz (BTHG) und landesrechtliche Umsetzung

 
Nachdem weite Teile des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) (SGB IX-neu) zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten waren hatte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) einen umfassenden Beteiligungsprozess zur landesrechtlichen Umsetzung initiiert. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat sich von Anfang an in den Prozess eingebracht. Für die landesrechtliche Umsetzung des BTHG ist ein sehr enger Zeitplan gesetzt, da der erste Teil (insgesamt 2 Teile) eines entsprechenden Umsetzungsgesetzes (Bayerisches Teilhabegesetz – BayTHG I) bereits zum 1.1.2018 in Kraft treten muss. Für die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. waren und sind vor allem die unterschiedlichsten Vorgaben zur Beteiligung der Betroffenen (Vertragsrecht, Schiedsstellen, Bedarfsermittlungsverfahren, Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe auf Landesebene etc.) von besonderer Bedeutung.
 

Informations- und Beratungstreffen „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB)

 

Da der Antragsschluss für die 1. Förderperiode für eine EUTB nach dem BTHG für Ende August 2017 gesetzt war, hat die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. dreimal in den Monaten Juni und Juli 2017 ihre Mitgliedsverbände zu „Informations- und Beratungstreffen EUTB“ eingeladen. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat außerdem im Auftrag der Teilnehmer/innen ein Protestschreiben in Bezug auf die unzureichenden, in sich widersprüchlichen und unklaren Konzeptions- und Förderbedingungen einer EUTB geschrieben und veröffentlicht.

 
Fachveranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.: Als Selbsthilfeorganisation gut aufgestellt

 
Am 29. Mai 2017 diskutierte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. mit ihren Mitgliedsverbänden das Thema „Als Selbsthilfeorganisation gut aufgestellt. Gute Beispiele für zeitgemäße Selbsthilfe“. Im Mittelpunkt stand durchgängig die Frage, wie Selbsthilfeorganisationen aktuell die Zukunftsfähigkeit ihrer Verbandsarbeit sichern. Auf der Fachveranstaltung präsentierten vier Organisationen ausgewählte Arbeitsbereiche. Die Vorträge und die Diskussionen der Teilnehmenden machten deutlich, in welcher Weise sich sowohl junge als auch sehr traditionsreiche Selbsthilfeorganisationen fortlaufend mit den Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung auseinandersetzen.
 

Vortragsreihe "Jugend und Inklusion" der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. – Auftakt

 
Im Juli 2017 eröffnete die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ihre Vortragsreihe „Jugend und Inklusion“ mit der Präsentation einer Methodenstudie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zum Thema „Inklusive Befragungsmethoden – Perspektiven und Herausforderungen quantitativer Jugendforschung“. Erste Ergebnisse aus Workshops mit Jugendlichen im Rahmen dieser Studie des DJI wurden präsentiert. Bei der anschließenden Diskussion wurde auch klar, wie neu ein echt inklusiver Blick auf das Lebensalter Jugend für die Forschung ist.
 
Zentrale Fragen wie z.B. „Wie können Jugendliche mit den unterschiedlichsten Behinderungen oder chronischen Erkrankungen in die Jugendforschung einbezogen werden, wie sind Befragungen Jugendlicher jenseits von Behinderungskategorien möglich?“ oder „Wie können Erhebungen möglichst barrierefrei durchgeführt werden?“ begleiteten den Erfahrungsaustausch aller an der Veranstaltung Beteiligten. Der nächste Vortragsabend zum Thema ist für Januar 2018 mit dem Bayerischen Jugendring geplant.
 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2017 auf dem Münchner Karlsplatz (Stachus)

 

unter dem Motto: "Mit und ohne Behinderung. Zusammen geht mehr!"

 
2017 wurde zum ersten Mal ein neues Format für die Veranstaltung gewählt, bei dem der Protestcharakter mehr im Mittelpunkt stand. Für Menschen mit Behinderung sind Schule, Arbeit, Freizeit, Wohnen oder Gesundheit häufig „Tatorte“ verhinderter Teilhabe. Bei der diesjährigen Protestkundgebung setzte das Aktionsbündnis die verhinderte Teilhabe in diesen Lebensbereichen an fünf entsprechenden „Tatorten“ am Stachus in Szene.
 
Politikerinnen und Politiker der bayerischen Landtagsfraktionen und des Stadtrates der Landeshauptstadt München wurden bei einem Rundgang an den „Tatorten“ von Menschen mit Behinderung ins Verhör genommen. Das Bündnis forderte, dass Bayern umgehend die „Tatorte verhinderter Teilhabe“ beseitigen und die UN-Behindertenrechtskon-vention in allen Lebensbereichen wirksam umsetzen muss. Darüber hinaus konnte man an den „Tatorten“ persönlich mit den Betroffenen ins Gespräch kommen.
 
Auf einer Bühne gab es begleitende Diskussionen und Mitglieder des Aktionsbündnisses präsentierten ihre Forderungen in Bezug auf Teilhabe und Gleichstellung. Begleitend gestalteten namhafte Künstlerinnen und der ehrenamtliche Aphasingers-Chor das künstlerische Rahmenprogramm. Der Protesttag wurde finanziell von der Aktion Mensch unterstützt.
 

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Trägerin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern. Nach dem tragischen Verlust der langjährigen Netzwerkbüroleitung, Ute Strittmatter, hat seit März 2017 Frau Dunja Robin, ehemalige Fachreferentin beim Frauennetzwerk, die Leitung des Frauennetzwerks übernommen.
 
In Zusammenarbeit mit den Netzwerkfrauen Bayern wurde die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. für das vom Bayerischen Sozialministerium aufgrund des Bayerischen Aktionsplans finanzierten Projekts „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ mit der Ausführung beauftragt. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. und die Netzwerkfrauen Bayern verabschiedeten das Projekt am 17. November 2016 in München bei einer Abschlussveranstaltung. (siehe auch „Projekt der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.“, folgendes Kapitel).
 
Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern konnte 2017 außerdem, dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, mit ihrer professionell gestalteten und barrierearmen Website unter der bereits bekannten Adresse www.netzwerkfrauen-bayern.de an den Start gehen.
 
Für weitere Informationen siehe beiliegenden Tätigkeitsbericht des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern.
 

Projekt der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bayern“ und Weiterführung

In Einrichtungen der Behindertenhilfe (Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) erleben Frauen mit Behinderung verschiedene frauenspezifische Diskriminierungen, die sich in den unterschiedlichen Formen, bis hin zu körperlichen und sexuellen Gewalterfahrungen darstellen können. In diesem gemeinsamen Projekt der Netzwerkfrauen und der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wurden in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 18 Frauen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Schulungen zu sogenannte Frauen-Beauftragte qualifiziert. Zum Jahresende 2016 war das Projekt abgeschlossen. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. und die Netzwerkfrauen Bayern luden am 17. November 2016 in München zu einer Abschlussveranstaltung in die Räume der HypoVereinsbank ein.

Im Rahmen der Verabschiedung des BTHG ist die Einführung von Frauen-Beauftragten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung seit dem 1.1.2017 verpflichtend. Vor diesem Hintergrund gibt es weiterhin Bedarf an Schulungen zu Frauen-Beauftragten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Glücklicherweise können die Netzwerkfrauen Bayern mit ihrem Wissen und den Erfahrungen aus dem Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ eine Schulung zur Multiplikatorin, also Ausbilderin von Frauen-Beauftragten, anbieten. Die Ausbilderinnen können dann Frauen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig sind, zu Frauen-Beauftragten qualifizieren. Am 23.06.2017 fand in den Räumen der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. eine Infoveranstaltung über die Trainerinnenschulung statt.

Der Trainerinnen-Kurs mit insgesamt drei Terminen zu je zwei Tagen hat am 4. Oktober 2017 begonnen und endet im Dezember 2017. Es nehmen 14 Frauen teil.

Mit der Überarbeitung und Aktualisierung der Projekthomepage www.frauen-beauftragte-bayern.de, dem Verfassen von Fachartikeln und weiterer Öffentlichkeitsarbeit machte das Projektteam auf die neuen Projektinhalte und die Hintergründe aufmerksam.
Das Projekt und die daraus entwickelte Arbeit wurde und wird glücklicherweise finanziert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration aus Mitteln des Sozialfonds.

 
Fachdienst Integration Taubblinder Menschen in Bayern  (ITM)

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Trägerin des „überregionalen Fachdienstes in Bayern zur Verbesserung der Teilhabe taubblinder Menschen in der Gesellschaft (ITM)“. 

Netzwerk Hörbehinderung Bayern (NHB)

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Trägerin des Netzwerks Hörbehinderung Bayern (NHB). 
 

Aktionsbündnis 5. Mai

 
Zur Vorbereitung der Veranstaltung zum Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung haben sich auch dieses Jahr wieder unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. bayerische Behindertenselbsthilfeverbände, Selbsthilfeorganisationen und -gruppen, Behindertenhilfeverbände sowie einschlägige Akteure aus München und Umland zum „Aktionsbündnis 5. Mai“ zusammengeschlossen.
 

Arbeitskreis Selbsthilfeförderung

 

Zur gemeinsamen Erörterung von Fragen im Zusammenhang mit der regionalen Selbsthilfeförderung, der Förderung der Landesorganisationen sowie der Förderung der Selbsthilfekontaktstellen in Bayern haben die gesetzlichen Krankenkassen und SeKo Bayern einen gemeinsamen Arbeitskreis eingerichtet, der bereits seit vielen Jahren Bestand hat. Am Teilnehmerkreis ist auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. beteiligt und sie wurde in der Jahressitzung 2017 vom Geschäftsführer und der Referentin Dr. Schmidt-Wiborg vertreten. Besprochen wurden vor allem die aktuelle Fördersituation auf den unterschiedlichen Förderebenen, sowie mögliche Wechselwirkungen zwischen der GKV-Förderung gemäß § 20h SGB V und anderen Selbsthilfeförderungen.

 
Verein zur Förderung der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 
Der Förderverein der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist eine wichtige Stütze zur Erbringung der erforderlichen Eigenmittel für die Bewilligung des Gesamtzuschusses durch das Bayerische StMAS. Die Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. bedankt sich bei der Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Schäfer, für die gute Zusammenarbeit.
 

Mitgliedschaft und Mitarbeit in anderen Organisationen

 

Verein Arbeitsstelle Frühförderung e. V.

 
Seit 1990 ist die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Mitglied im Verein Arbeitsstelle Frühförderung e. V.
 

Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung e. V.

 
Zwischen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. und der Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung e.V. besteht eine enge Kooperation.
 

Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e. V. (abm)

 
Im Programmbeirat der abm vertritt Susanne Ulrich, Referentin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., die Interessen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. und ihrer Mitgliedsverbände.
 

Aktion Knochenmarkspende Bayern 

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Gründungsmitglied der Aktion Knochenmarkspende. Dr. Josef Pettinger, Vorstandsvorsitzender der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., ist im Vorstand der Stiftung.
 

Landeszentrale für Gesundheit in Bayern  e. V. (LZG)

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitglied der LZG. 
 

Europäische Bewegung Bayern  e.V.

 
Der Geschäftsführer, Thomas Bannasch, vertritt die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. bei den Tagungen und Mitgliederversammlungen.
 

Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Bayern 

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist auch Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) Landesverband Bayern. Das DJH plant seine Jugendherbergen inklusiv weiterzuentwickeln und möchte Betroffenenverbände dabei einbeziehen. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. steht in aktivem Kontakt mit dem Verband.
 

Netzwerk Inklusive Jugendarbeit im Bayerischen Jugendring (BJR)

 
Um dem Ziel, „inklusive Jugendarbeit“ näher zu kommen, hat sich unter der Initiative und Federführung des Bayerischen Jugendringes das Netzwerk für inklusive Jugendarbeit gegründet. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist dem Netzwerk beigetreten, in dem überwiegend Jugendverbände vertreten sind. Das Netzwerk traf sich während des Berichtszeitraumes dreimal.
 
Seit 15. Dezember 2016 wird ein dreijähriges Projekt „SelbstVerständlich Inklusion“, das vom Netzwerk begleitet und unterstützt wird, durch die Aktion Mensch gefördert. Kern des Projekts bilden 12 lokale Netzwerke von Trägern der Jugend- und Behindertenarbeit, die vor Ort unterschiedlichste Maßnahmen wie z.B. Events, mehrtägige Ausflüge oder die gezielte Kontaktaufnahme zur Jugendarbeit eines Behindertenverbandes erproben und umsetzen.
 
An der Auftaktveranstaltung des Projekts „SelbstVerStändlich Inklusion“, das vom Netzwerk Inklusive Jugendarbeit begleitet wird, nahm am 27. Mai 2017 in Nürnberg auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. teil. Das Projekt will die Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung in der Jugendarbeit selbstverständlich werden lassen. Strukturen der Jugendarbeit sollen deshalb geöffnet werden und so die bestehenden Angebote für alle zugänglich werden. Neben anderen sprach Prof. Dr. Dannenbeck, Hochschule Landshut, zum Thema „Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit - Fiktion, Vision oder Auftrag?“
 
Am Nachmittag tauschten sich die Teilnehmer/innen an der Tagung zu Themen wie z.B. Begegnungsmöglichkeiten schaffen, Bildung lokaler Netzwerke oder Öffnung der Verbände aus. Die Ergebnisse aus den Diskussionen sollen auch in das Projekt einfließen.
 

Mitarbeit in den Gremien

 

Bayerischer Landesbehindertenrat (LBR)

Der LBR berät die Bayerische Staatsregierung.

Im Landesbehindertenrat waren bis Juli 2017 aus der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. folgende
Vertreter:
Herr Thomas Bannasch,
Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

Frau Helga Jäniche,
Deutsche Rheumaliga Landesverband Bayern  e.V. und stellvertretende Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Herr Christian Seuß,
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
 
Herr Dr. Jürgen Auer,
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Bayern e.V., Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Frau Regine Zille,
Netzwerk Hörbehinderung Bayern, Bayerischer Cochlea-Implantat Verband e.V. und Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Stellvertreter:
Frau Martina Buchschuster,
Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. und Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Herr Bernd Franz,
Diabetikerbund Bayern e.V.
 
Herr Peter Klingensteiner,
Deutsche Hämophilie Gesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten e.V. und Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Herr Karl Heinz Möhrmann,
Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
 
Frau Cornelia von Pappenheim,
Dt. Gehörlosenbund e.V.

Auch Frau Ute Strittmatter vom Frauennetzwerk Bayern hatte Sitz und Stimmrecht. Ihre Stellvertreterin war Frau Dunja Robin.
 
Im Landesbehindertenrat sind seit August 2017 aus der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. folgende
Vertreter:
Herr Thomas Bannasch    
Herr Christian Seuß    
Frau Regine Zille     
Herr Dr. Jürgen Auer     
 
Stellvertreter:
Frau Helga Jäniche
Herr Peter Klingensteiner
Frau Cornelia v. Pappenheim
Herr Karl-Heinz Möhrmann

Auch Frau Dunja Robin vom Frauennetzwerk Bayern hat Sitz und Stimmrecht. Ihre Stellvertreterin stand zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Tätigkeitsberichtes noch nicht fest.
 
Zentrale Themen während des Berichtszeitraumes waren:
 
  • Umsetzung Bundesteilhabegesetz
  • Weiterentwicklung Bayerisches Gleichstellungsgesetz
  • Freiheitsbeschränkende Maßnahmen in stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
 

Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks

 
Den Sitz im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks nimmt das Vorstandsmitglied der LAG Selbsthilfe Bayern, Christian Seuß, wahr.
 
Den Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks bilden seit der neuen 5jährigen Amtszeit ab 1. Mai 2017, 50 Vertreterinnen und Vertreter bedeutsamer politischer, weltanschaulicher und gesellschaftlicher Gruppen. Das zum 1. Januar 2017 novellierte Bayerische Rundfunkgesetz sieht vor, dass zusätzlich zu den bisherigen 47 Mitgliedern im Rundfunkrat unter anderem auch ein Vertreter der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. entsandt wird.
Der Rundfunkrat wacht darüber, dass der Bayerische Rundfunk seine Aufgaben gemäß dem Gesetz erfüllt. Seine Mitglieder sind unabhängig und den Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks verpflichtet.
 
Der Rundfunkrat hat Anfang 2017 die Aufgabenzuschnitte seiner Ausschüsse reformiert, um mit einer schlankeren und effizienteren Struktur in die neue Amtsperiode zu starten. Ziel ist es, der trimedialen Organisation des Bayerischen Rundfunks gerecht zu werden und diese zu unterstützen. Künftig befasst sich ein medienübergreifend arbeitender Programmausschuss, dem Christian Seuß angehört, mit allen Fragen des Programms. Er tritt an die Stelle von Fernsehausschuss, Hörfunkausschuss und Projektgruppe Telemedien. Im Mittelpunkt steht die genre- und themenbezogene Auseinandersetzung mit der programmlichen Qualität und der publizistischen Relevanz der BR-Angebote auf allen Ausspielkanälen.
 

Im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen werden künftig neben (betriebs-)wirtschaftlichen Fragen auch alle Personalfragen behandelt. Dies erlaubt eine ganzheitlichere Befassung mit den Ressourcen des BR. Im Ausschuss für Grundsatzfragen und Medienpolitik werden alle Organisations-, Struktur- und Rechtsfragen sowie Themen der Medienpolitik vorberaten. Übergreifend wird der Ausschuss insbesondere auch den laufenden Umstrukturierungsprozess des BR begleiten.

 
Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

 
Das zum 1. Januar 2017 novellierte Bayerische Mediengesetz sieht vor, dass unter anderem auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. eine Vertreterin/einen Vertreter in den Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) entsenden kann.
Mit Beginn der neuen Sitzungsperiode zum 01.5.2017 wird dieser Sitz von Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wahrgenommen. Herr Dr. Josef Pettinger ist hier Mitglied des Programmausschusses, des Fernsehrates und des Forums Medienpädagogik.
 
Aufgabe der BLM ist es, die privaten Rundfunk und TV Angebote in Bayern zu genehmigen und zu beaufsichtigen. In Bayern entscheidet die BLM über die Zulassung privater TV- und Rundfunkanbieter und verteilt gleichzeitig die Sendefrequenzen und die Sendezeiten. Die laufenden Programme der zugelassenen Anbieter werden dabei in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben kontrolliert. Insbesondere wird dabei darauf geachtet, dass die regionale Vielfalt Bayerns in den Sendungen zum Tragen kommt.
 
Einen wichtigen Platz im Aufgabenkatalog der BLM nimmt die Medienpädagogik ein. Das Bayerische Mediengesetz in seiner Fassung von 1997 regelt, dass die BLM „einen Beitrag zur Vermittlung eines verantwortungsbewussten Gebrauchs der Medien, insbesondere zur Medienerziehung und Medienpädagogik leistet“. Medienpädagogik gehört damit zu den gesetzlichen Aufträgen der BLM und wird deshalb auch entsprechend intensiv betrieben. Insbesondere geht es in diesem Bereich um Jugendschutz und Aufbau einer Medienkompetenz. Es ist ein eigener Medienkompetenzausschuss und ein Forum Medienpädagogik installiert. Zahlreiche Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen, sowie Projekte und Initiativen intensivieren die Arbeit.
 
Schließlich wurde auch eine „Stiftung Medienpädagogik Bayern“ gegründet, die sehr erfolgreich vom Elementarbereich, über die verschiedenen Schultypen bis in die außerschulische Jugendarbeit elementare Medienarbeit fördert.
 

Bayerischer Landespflegeausschuss des StMGP

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist seit 1995 stimmberechtigtes Mitglied im Landespflegeausschuss und wird vom Geschäftsführer bei den Sitzungen vertreten.
 

Bayerischer Landesgesundheitsrat (LGR)

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist ordentliches Mitglied im Landesgesundheitsrat und wechselt den Sitz jährlich alternierend mit der SeKo Bayern.
 

Bayerischer Landesschulbeirat, Staatsministerium für Unterricht und Kultus

 
Bei den Sitzungen des Landesschulbeirates vertritt der Geschäftsführer, Thomas Bannasch, die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Vertretung ist Susanne Ulrich (Referentin). Der Landesschulbeirat befasst sich auch mit der Umsetzung der Inklusion an Bayerischen Schulen. Auch in diesem Gremium hat der Geschäftsführer sich für die Inklusion von chronisch kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen eingesetzt.
 

Runder Tisch Zukunft der Behindertenhilfe im StMAS

 
Im Berichtszeitraum fand kein Treffen des Runden Tisches statt.
 

Beratender Ausschuss für behinderte Menschen beim Integrationsamt SGB IX § 103

 
In dem auf Landesebene gebildeten Beratungsausschuss vertritt der Geschäftsführer, Thomas Bannasch, die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Susanne Ulrich, Referentin, ist Stellvertreterin. In diesem Ausschuss werden u.a. Höhe und Verwendung der Mittel der Ausgleichsabgabe thematisiert. Auch für den Widerspruchsausschuss bei der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern, hat die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Vertreter benannt. Der Widerspruchsausschuss entscheidet, ob Widersprüche gegen Entscheidungen in Kündigungsschutzverfahren, im Rahmen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und bei der Erhebung der Ausgleichsausgabe stattgegeben oder zurückgewiesen werden.
 

Gremium zur Gesundheits-, Sozial- und Versorgungsplanung (GSV) im Bezirk Oberbayern

 
In dem im Jahr 2007 gegründeten Gremium ist die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. durch den Geschäftsführer, Thomas Bannasch, in den Sitzungen kontinuierlich vertreten.
Das Gremium hat weitere Unterarbeitsgruppen und Projekte.
 

Patientennetzwerk Bayern (PNB)

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist nach § 140 f SGB V in den Ausschüssen von Ärzten und Krankenkassen und in weiteren Gremien mit ihren Vertretern/innen beteiligt. Für Bayern hat sie bereits 2004 das Patientennetzwerk Bayern (PNB) mit den anderen maßgeblichen Organisationen gegründet. Das PNB benennt die Patientenvertreter/innen in den Zulassungs- und Berufungsausschüssen, Landesausschüssen und weiteren Gremien. Das Vorschlagsrecht für Vertreter/innen der Selbsthilfeorganisationen hat allein die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Die Häufigkeit der Sitzungen und Anzahl der Gremien nimmt stetig zu und somit auch die Koordinierungsarbeit. Die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für die Patientenvertretung/-beteiligung erfolgte mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Winter 2016.
 
Zusammen mit den anderen Mitgliedern des PNB führte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. am 20. Januar 2017 in ihrer Geschäftsstelle für die Patientenvertreter/innen in Bayern eine Fortbildung durch.
 

Gesundheitsbezogene Gremien und Ausschüsse in Bayern (Auswahl)

 
Im Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen sind das Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V., Helga Jäniche, und der Geschäftsführer, Thomas Bannasch, als Patientenvertreter beteiligt.
 
Zusammen mit dem Patientennetzwerk Bayern (PNB) organisierte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. auf der Grundlage des SGB V die Besetzung der acht Zulassungs- und zwei Berufungsausschüsse mit Patientenvertreter/inne/n. In den Zulassungsausschüssen beteiligte sich die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern mit insgesamt 21 Vertreter/innen und Stellvertreter/innen, die Berufungsausschüsse waren mit 5 Vertreter/innen und Stellvertreter/innen aus den Reihen der Mitgliedsverbände und der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. besetzt.
 
Die Patientenvertreter/innen sind auch im erweiterten Landesausschuss der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser sowie in dessen „Erledigungsgremium“, dem erweiterten Landesausschuss in verkleinerter Besetzung, beteiligt. In Zusammenarbeit mit dem Patientennetzwerk Bayern besetzte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. auch diese Gremien mit Patientenvertretern.
 
Im August 2015 trat die Verordnung für das gemeinsame Landesgremium nach § 90a SGB V in Kraft. Darin sind wesentliche Akteure des bayerischen Gesundheitswesens vertreten mit dem Ziel sektorenübergreifende Versorgungsfragen zu erörtern. Das Gremium ist ermächtigt Empfehlungen zur Optimierung der medizinischen Versorgung abzugeben. Die Geschäftsstelle ist beim Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium angesiedelt.
 

Beirat Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen (MDK) Bayern

 
Nach erfolgreicher Interessenvertretung der Selbsthilfeorganisationen auf der Bundesebene, darunter die BAG SELBSTHILFE e.V., wurde 2016 in jedem Bundesland ein neuer Beirat zum Verwaltungsrat des MDK eingerichtet. In Bayern übernahm die LAG SELBSTHILFE e.V. einen Sitz im Beirat, vertreten durch Thomas Bannasch, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Herr Bannasch wird vertreten durch Herrn Christian Seuß (Vorstand der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.). So sind dort auch die Interessen der von Pflegebedürftigkeit und/oder Behinderung betroffenen Menschen über die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. vertreten. Thomas Bannasch wurde für die aktuelle Periode zum Sprecher des Beirats von Seiten der Selbsthilfe gewählt. Für die Sprecherrolle von Seiten der Pflegeberufe wurde Dr. Marlies Biederbeck (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe) gewählt.
 

Bayerische Ethikkommission

 
Nach der PID-Verordnung (Präimplantationsdiagnostik-Verordnung) darf ein in Bayern zugelassenes PID-Zentrum Maßnahmen der PID nur durchführen, wenn die Bayerische Ethikkommission eine zustimmende Bewertung abgegeben hat. Die 2015 eingerichtete Ethikkommission besteht aus acht Mitgliedern, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium für die Dauer von fünf Jahren bestellt wurden. Mitglieder sind vier Fachärzte aus den Bereichen Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Humangenetik, Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Darüber hinaus gehören ihr jeweils ein Sachverständiger der Fachrichtungen Ethik und Recht sowie je ein Vertreter für die Wahrnehmung der Interessen von Patienten sowie der Selbsthilfe behinderter Menschen an.
 
Folgende Vertreter wurden aus dem Bereich Selbsthilfe entsandt: 
Dr. Josef Pettinger, Vorstandsvorsitzender der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Stellvertretung: Thomas Bannasch, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Aus dem Bereich Patientenvertretung:
Ute Strittmatter bis 13. Dezember 2016, Netzwerkfrauen Bayern
Dunja Robin seit 14. Dezember 2016, Netzwerkfrauen Bayern
 

Bündnis für Prävention in Bayern

 
Die Verhinderung von chronischen Erkrankungen und Behinderungen und Vermeidung von Folgeproblemen ist ein wichtiges Anliegen der Selbsthilfeorganisationen. Deshalb ist die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. Gründungsmitglied des Bündnisses für Prävention in Bayern geworden, welches die Bayerische Staatsregierung in 2016 geschlossen hat.
 

Forum Soziales Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

 
Im Forum Soziales Bayern wird die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. durch den Geschäftsführer vertreten.
 

Expertengremium: Profil Inklusion an Förderschulen

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. hat seit 2016 einen Sitz im Expertengremium zum Profil Inklusion an Förderschulen. Sie wird durch den Geschäftsführer, Thomas Bannasch, in dem, vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst einberufen Gremium vertreten. Bayerische Förderschulen können beim Bayerischen Kultusministerium einen Antrag auf das „Profil Inklusion“ stellen, wenn sie in dem Zusammenhang besondere praktische Konzepte vorlegen bzw. nachweisen können. Die Vergabe des Profils wird durch das Expertengremium beraten und gegebenenfalls empfohlen.
 

Zusammenarbeit mit der Behindertenbeauftragten Irmgard Badura

 
Die Zusammenarbeit mit der Behindertenbeauftragten Irmgard Badura ist nun bereits über Jahre sehr gut. Der Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist ständiges Mitglied in deren Beratungsgremien „Bildung, Arbeit, Bauen, Mobilität und Tourismus“.
 

Zusammenarbeit mit dem Patienten- und Pflegebeauftragten Hermann Imhof

 
Der Runde Tisch des Pflege- und Patientenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof, MdL, dient vor allem dem Austausch über Patientenrechte und Patientenberatung und entwickelt ggf. Vorschläge und Konzepte für konkrete Handlungsfelder. Während des Berichtszeitraumes waren die Themenschwerpunkte des Runden Tisches die Arbeit der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland nach deren Neuaufstellung, soziale Folgen bei medizinischen Behandlungsfehlern und die damit verbundenen Beratungen zu einer Initiative zur Einrichtung eines Patientenentschädigungs- und Härtefallfonds. Frau Dr. Petra Schmidt-Wiborg vertritt hier die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 

Wertebündnis Bayern

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist seit 2014 Bündnispartner.
Seit März 2010 gibt es dieses bundesweit einmalige Bündnis, initiiert vom Bayerischen Ministerpräsidenten. Ziel ist es Werteorientierung und Wertebildung bei jungen Menschen z.B. über Gemeinschaftsprojekte zu fördern. Das Bündnis wurde Ende 2015 in eine Stiftung mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayerns übergeführt.
 

Beirat zum Bayerischen Sozialbericht

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitglied im Beirat zum Bayerischen Sozialbericht der Bayerischen Staatsregierung. Die Sozialberichterstattung ist insofern wichtig für die Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen, da sich aus den Daten sozialpolitische Aktionsfelder herauslesen lassen.
 

Zusammenarbeit mit anderen Verbänden

 

Soziales Netz Bayern (SNB)

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitglied im SNB, einem Zusammenschluss von Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbänden für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaates.
 

Vorstand

 
Der Vorstand traf sich im Berichtszeitraum zu 5 Sitzungen:
  • 12. Dezember 2016
  • 20. März 2017
  • 22. Mai 2017
  • 31. Juli 2017
  • 25. September 2017
 
Themenschwerpunkte der Vorstandssitzungen waren u.a.:
 
  • Landesrechtliche Umsetzung Bundesteilhabegesetz
  • Erweiterte unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
  • Bayerischer Aktionsplan
  • Relaunch Aktionstag „5. Mai“
  • Projekt Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Selbsthilfeförderung nach SGB V
  • Junge Selbsthilfe
  • Fachveranstaltung „Zeitgemäße Selbsthilfe“
     

Zusammenarbeit mit der BAG SELBSTHILFE e.V.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. ist Dachverband von 113 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 13 Landesarbeitsgemeinschaften und fünf Fachverbänden.
Zum Erfahrungsaustausch über aktuelle verbandspolitische Themen finden halbjährlich Treffen der 13 Landesarbeitsgemeinschaften und der BAG SELBSTHILFE e.V. statt. Im März und Oktober 2017 trafen sich die Landesarbeitsgemeinschaften und die BAG SELBSTHILFE in Hamburg und Magdeburg.

Themen dieser Treffen waren u.a.:

  • Selbsthilfeförderung in Bund und Ländern
  • Finanzierung der Landesarbeitsgemeinschaften
  • Selbstverständnis und Struktur der Selbsthilfe
  • Patientenbeteiligung
  • Bundesteilhabegesetz und landesrechtliche Umsetzungen (EUTB)

Förderung durch die Gesetzlichen Krankenkassen nach § 20h SGB V

 
2015 wurde die Selbsthilfeförderung der Krankenkassen in § 20h SGB V neu geregelt. Bei der Vergabesitzung für Mittel der Pauschal- und Projektförderung für bayernweit tätige Bundes- und Landesorganisationen der Selbsthilfe wurde die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. neben dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern sowie der Koordinierungsstelle der Bayerischen Suchthilfe beratend beteiligt. Im Förderjahr 2017 werden die landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen mit über 1.000 000 Euro gefördert.
 
Die Selbsthilfeförderung für örtliche Selbsthilfegruppen wird ebenfalls nach einem bayernweiten Verfahren durchgeführt und die Vergabe der Mittel ist über die von den Selbsthilfekontaktstellen eingerichteten 13 Runden Tische organisiert. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. berät mit insgesamt 13 Vertreter/innen und 13 Stellvertreter/innen der Selbsthilfeorganisationen die gesetzlichen Krankenkassen über die Fördermittelvergabe der Runden Tische. Die Bayerischen Selbsthilfegruppen erhielten 3,9 Mio. Euro.
 
Für Landesorganisationen der Selbsthilfe führte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. am 24. November 2016 gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Landesverband Bayern e.V. und der Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe (KBS) die Veranstaltung „Anträge auf Förderung erfolgreich vorbereiten und stellen. Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen gemäß § 20h SGB V“ durch. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützten die Veranstaltung organisatorisch und entsandten Mitarbeiter für die Diskussion über zuwendungsfähige Ausgaben.
 

Verteilung von Fördermitteln des Freistaates Bayern

 

Förderung von Selbsthilfegruppen für chronisch kranke und behinderte Menschen

 
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. ist seit Jahren in das Antrags- und Bewilligungsverfahren eingebunden.
 
Bei der Verteilung der staatlichen Selbsthilfegruppenförderung konnte die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. im Bewilligungszeitraum des Jahres 2017 einen Förderbetrag von 114.800,- € an die Selbsthilfegruppen weiterleiten.
 

Förderung von Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsmaßnahmen

 
Diese Maßnahme wird durch die Bayerischen Bezirke gefördert.
 
Bezirk Oberbayern    49.340,06 €
Bezirk Oberpfalz    keine Anträge
Bezirk Mittelfranken   keine Anträge
Bezirk Niederbayern    keine Anträge
Bezirk Schwaben    keine Anträge
Bezirk Unterfranken   keine Anträge
 

Fortbildung von Personal in der Rehabilitation und von Maßnahmen für Familien mit Behinderten und Geschwisterkindermaßnahmen

 
Auch bei dieser Fördermaßnahme können unsere Mitgliedsverbände ihren Antrag bei der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. einreichen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Tätigkeitsberichtes lag der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. noch kein Bescheid vor.
 

Bayerische Stiftung für Kriegsopfer und Menschen mit Behinderung

 
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist zuständige Stelle für die Beantragung von Stiftungsmitteln für den Stiftungszweck II, Selbsthilfe.
Im ersten Halbjahr 2017 konnten insgesamt 6.630,- € weitergegeben werden.
 
Folgende Personen sind in den Gremien vertreten:
 
Stiftungsrat:
Thomas Bannasch, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Helga Jäniche, Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Vergabeausschuss:
Thomas Bannasch, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Helga Jäniche, Vorstandsmitglied der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Dunja Robin, Leiterin der Netzwerkfrauen Bayern
 

Bayerischer Invaliden-, Witwen- und Waisenfonds

 
Folgende Personen sind in den Gremien der Stiftung vertreten:
Thomas Bannasch, Geschäftsführer LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 

Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände

 
Eine der zentralen Aufgaben der Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist die Beratung von Mitgliedsorganisationen und Selbsthilfegruppen aus dem Bereich chronisch kranker und behinderter Menschen. Täglich erreichen uns schriftliche, telefonische oder elektronische Anfragen von Selbsthilfeaktiven, betroffenen Menschen oder Institutionen.
Das Spektrum der Anfragen reicht von juristischen Fragestellungen über die Weitervermittlung an Selbsthilfegruppen oder Organisationen bis hin zur Bitte um Unterstützung im Umgang mit den Sozialversicherungsträgern oder bei der Arbeits- und Wohnungssuche.
 
Einen großen Teil der Beratung nimmt auch die Frage nach der Erschließung von finanziellen Mitteln ein, wie z.B. die staatlichen Fördermittel oder die Erlangung von Stiftungsmitteln. Ein sehr zeitintensives Aufgabenspektrum ist die Beratung bzgl. der Förderung von Selbsthilfe durch die Krankenkassen nach SGB V § 20h.
 
Außerdem wird unser Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände nach wie vor als Tagungs- und Seminarort von unseren Mitgliedsverbänden rege genutzt. Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. selbst und das Frauennetzwerk benötigen die Räume für eigene Veranstaltungen, Fachtagungen, Arbeitskreise und Pressekonferenzen. Unser Konzept eines Zentrums der Bayerischen Behindertenverbände stößt weiterhin auf große Nachfrage.
Informationen der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 
Ein weiterhin wichtiges Informationsmedium ist unser regelmäßig erscheinender Informationsdienst. In den LAG-Informationen geben wir unsere Veranstaltungen bekannt, berichten über unsere Aktivitäten als Interessenvertretung von behinderten und chronisch kranken Menschen in Bayern und informieren über ausgewählte Themen aus Sozialpolitik, Recht und der öffentlichen Diskussion. Auch unsere Mitgliedsverbände erhalten die Gelegenheit, eigene Veranstaltungen anzukündigen oder auf Veröffentlichungen hinzuweisen. Dieses Jahr begleitete außerdem erstmals eine Beilagenreihe zum Thema „Jugend – Partizipation – Inklusion“ unseren Informationsdienst, in der sich unterschiedliche Jugendverbände aus Bayern vorstellten.
 
Daneben können wir auf unserer barrierearmen Homepage aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten einstellen.
 

Ausblick

 
Einer der größten Schwerpunkte für das kommende Jahr wird sicherlich weiterhin die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sein. Zum einen, da das Bundesteilhabegesetz bis zum Jahr 2023 in mehreren Schritten in Kraft tritt und somit auch in Zukunft immer wieder neue Themenstellungen entstehen, die es zu bearbeiten gilt. Zum anderen ergeben sich aus den unterschiedlichen neuen Beteiligungsschnittstellen auch neue inhaltliche Fragestellungen, die uns bis jetzt noch fremd sind. Die Herausforderung besteht vor allem darin, den fachlich-inhaltlichen Vorsprung, den sich Leistungserbringer und Leistungsträger über viele Jahre erarbeitet haben, möglichst schnell aufzuholen, um die Interessenvertretung der betroffenen Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen kontinuierlich und in gleichbleibend hoher Qualität gewährleisten zu können.
 
Mehr Beteiligung bedeutet natürlich auch mehr Verantwortung und so ist es unser erklärtes Ziel, auch weiterhin die menschenrechtlichen Aspekte und Zielsetzungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention in die unterschiedlichen Debatten einzubringen.
 

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Die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

 
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